Tipps zum Trampen auf Radreisen

Trampen mit GipsarmUnsere Tipps zum Trampen sind natürlich für jeden nützlich, der per Anhalter unterwegs ist. Aber im Besonderen sind sie für Radreise und Fahrradtour gedacht. Denn selbst auf Reisen mit dem Fahrrad gibt es immer wieder triftige Gründe, auf Teilstrecken per Anhalter zu reisen. Das betrifft vor allem Langzeit-Radreisen über ganze Kontinente.

Doch Fahrrad und Packtaschen sind sperrig und erschweren das Trampen oder bilden unter Umständen sogar ein K.O.-Kriterium. Umso wichtiger erscheinen unsere Tipps zum Trampen, allesamt entstanden aus der Erfahrung auf unseren Radreisen durch die exotischsten Regionen und Länder.

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

 

Inhaltsübersicht

 

 

Gründe fürs Trampen auf Radreisen

Für Backpacker ist das Trampen eine bewusst gewählte Art der Fortbewegung, für den Reiseradler ist es dagegen eher eine Hilfe in schwierigen Situationen, insbesondere auf Langzeit-Radreisen durch viele Länder.

Es gibt auf Radreisen tatsächlich so einige Anlässe, um in einem gewissen Umfang auf das Trampen zurückzugreifen. Dabei ist die Länge der Strecke zunächst völlig unerheblich.

  • Bus- oder Zug-Fahrten sind nicht möglich, zu aufwändig oder zu teuer
  • das Wetter macht das Radeln unmöglich oder extrem schwierig: Gegenwind, Seitenwind, Sturm, heftiger Regen, Schnee, Gewitter
  • drohende Dunkelheit, einbrechende Nacht, fehlende Versorgungs-Möglichkeiten (Trinkwasser, Proviant, Schlafplätze)
  • die Befahrung einer Straße/Brücke/Tunnel/Passage ist mit Fahrrad nicht erlaubt
  • die Straßenverhältnisse: kein Radweg oder Seitenstreifen, extrem schlechter Straßenbelag, gefährlicher Verkehr, extreme Anstiege, loser Schotter, Sand oder Schlamm
  • Krankheit, Verletzung, Schmerzen, Überlastung
  • Schäden am Fahrrad, Reparaturbedarf, Ersatzteilmangel
  • Zeitnot, Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung

Diese Auflistung ist bestimmt nicht vollständig, zeigt aber schon recht gut, wie vielfältig die Beweggründe sein können. Wir hatten auf unseren Radreisen schon Anlässe für eine Mitnahme per Anhalter für 2ooo km Strecke (die Nullabor-Wüste in Australien) aber auch für nur 2 km (extremer Gegenwind in Patagonien).

 

Der richtige Standort zum Trampen

Aus voller Fahrt hält ein Fahrer nur ungern. Daraus lässt sich ableiten: Der beste Standort fürs Trampen ist an Stellen, an denen die Fahrer nur geringe Geschwindigkeit haben oder sogar halten müssen: an Ampel, Verteilerkreis, Abzweigungen, Tankstellen, Rastplätzen, hinter Polizeikontrollen, an Mautstationen, usw.

Zusätzlich muss es direkt hinter dir auch genügend Platz zum gefahrlosen Anhalten geben, sonst hält garantiert keiner.

Um hinter einer Stadt den vollen Strom der passenden Fahrer zu erwischen, eignet sich am ehesten eine Stelle hinter der letzten, großen Kreuzung einer Stadt. So vermeidet man auch das unnötige Ausbremsen von Fahrern, die sich lediglich im Einzugsgebiet der Stadt bewegen.

Ebenso kann es sinnvoll sein, sich erst hinter dem Zusammenfluss weiterer Transitstrecken weit hinter dem Stadtende zu positionieren, um deren Verkehrsstrom mit abzugreifen. Als Reiseradler ist man hierbei natürlich wesentlich flexibler und beweglicher gegenüber dem Backpacker.

Wir haben uns auf unseren Radreisen meist auf Pickups konzentriert, weil die Mitnahme von 2 Personen mit Fahrrad und Gepäck in diesen Fahrzeugen am einfachsten und schnellsten zu realisieren war. Dabei war ein Standort direkt hinter einer Kurve oft sehr nützlich. So konnten wir schnell erkennen, ob es sich tatsächlich um einen Pickup handelte, ob dessen Ladefläche leer oder schon zugepackt war und ob es eine zweite Sitzreihe im Fahrerhaus gab. Dadurch konnten wir besser selektieren, bei welchem Fahrzeug sich die Mitnahme überhaupt realisieren ließ.

Stehen die Fahrzeuge, zum Beispiel an einer Ampel, kann man die infrage kommenden Fahrer direkt ansprechen. Das erspart ihnen das Anhalten aus voller Fahrt und sie haben Gelegenheit, den netten Kerl vor sich etwas besser kennenzulernen.

Wenn es gar nicht klappen will, dann bleibt noch, aus der Fahrt heraus einen passenden Wagen per Handzeichen zum Anhalten zu bewegen. Insbesondere in zivilisationsarmen Regionen oder bei widrigen Straßen- und Wetter-Verhältnissen hat das bei uns oft funktioniert. Es ist lediglich etwas schwieriger, während dem Radeln per Schulterblick auf Anhieb zu erkennen, ob das betreffende Fahrzeug tatsächlich geeignet ist für eine Mitnahme.

 

Dein Erscheinungsbild

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch beim Trampen. Ein Autofahrer hat nur wenige Sekunden lang die Gelegenheit, sich von dir ein Bild zu machen, wenn du an der Straße stehst und er an dir vorbeirauscht.

Würdest du selber einen rauchenden, schmuddelig aussehenden, finster drein schauenden Genossen mit Bierflasche in der Hand mitnehmen?! Wohl eher nicht. Achte daher ein wenig auf dein Äußeres, auf das Erscheinungsbild deiner Ausrüstung und auf eine freundliche Miene. Auch, wenn du schon seit 2 Stunden erfolglos auf eine Mitnahme wartest.

Vermeide auch Tricks, wie zum Beispiel das Verstecken weiterer Personen im Schatten der Bäume oder eines Teils der Ausrüstung, um Fahrer zum Anhalten zu verleiten. Das zerstört sofort jegliches Vertrauen.

 

Handzeichen – die richtige Körpersprache

Es gibt keinen weltweiten Standard für die Handzeichen beim Trampen. Der in unserer Heimat übliche erhobene Daumen hat in einigen Ländern eine völlig andere Bedeutung und kann schnell für Ärger sorgen. Also ist es sinnvoll, sich bei den Einheimischen zunächst einmal über die ortsüblichen Handzeichen zu erkundigen.

 

Verständigung – die passenden Worte

Die erste Hürde ist genommen: Ein Auto hält an. Jetzt entscheidet der erste Eindruck im Gespräch. Da wirkst du schon sehr sympathisch, wenn du einige Brocken in Landessprache über die Lippen bekommst: „Hallo! Wir kommen aus … und möchten nach …. Könnten Sie uns vielleicht ein Stück mitnehmen?“ Das bricht das Eis.

Ebenso nützlich ist die Kenntnis der Zahlen und Ortsnamen. Dann kommt man auch schnell mit den Antworten der Fahrer zurecht: „Ich fahre nur bis … Das sind ca. … km.“

 

Schilder – wo soll es hingehen?

Trampen in ArgentinienHaben wir alle schon gesehen: Jemand steht am Straßenrand und signalisiert per Pappschild mit großen Lettern, wohin er will. Das kann die Mitnahme sehr effektiv gestalten (weil nur die anhalten, die auch tatsächlich bis zum Ziel fahren) oder im Gegenteil bewirken, dass man gar nicht mehr vom Fleck kommt, weil kein Fahrer den betreffenden Ort ansteuert.

Ohne Schild ist es dann nach unserer Erfahrung oftmals einfacher, mitgenommen zu werden, wenn auch nur für kürzere Strecken. Doch je näher man seinem Zielort kommt, desto eher findet sich ein Fahrer, der auch genau bis dorthin fährt.

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Flexibel sein beim Zielort

Nicht nur im Hinblick auf die gewünschte Distanz, sondern auch beim Weg kann es sich auszahlen, flexibel zu sein. Bietet ein Fahrer die Mitnahme über eine andere Route an (weil er eben woanders lang fahren muss, als man selber geplant hatte), so kann diese Alternativ-Strecke durchaus in manchen Reiseplan integriert werden oder eröffnet sogar ganz neue Chancen bzgl. Besichtigungen oder Unterkünften.

So schafften wir unter Zeitdruck zu zweit in nur 10 Stunden mit Reiserad und vollem Gepäck die Fahrt per Anhalter über 600 km Strecke von der argentinischen Stadt Tucuman bis an die bolivianische Grenze im Norden, weil wir bei der Wahl des Grenzüberganges völlig flexibel waren und somit der geplanten Fahrtrichtung der betreffenden Fahrer folgen konnten, die uns mitgenommen hatten.

 

Rechtzeitig aussteigen

Es kann fatale Folgen haben, wenn man an einer einsamen Kreuzung im Nirgendwo aussteigt, weil der Fahrer ab hier eben einer anderen Richtung folgt. Unter Umständen wartet man hier ewig auf den nächsten Fahrer.

Folglich kann es besser sein, bewusst auf ein paar km zu verzichten und dafür schon frühzeitig an einem Ort auszusteigen, an dem die Fortsetzung des Trampens kein Problem ist. Dasselbe gilt in den Abendstunden im Hinblick auf die Suche nach einem Schlafplatz.

Für Reiseradler ist dieser Punkt natürlich nicht ganz so dramatisch wie für einen Backpacker. Da fährt man zur Not eben per Fahrrad weiter. Diesen Bewegungsspielraum hat ein Backpacker nicht.

 

Beschränkungen und Vorschriften

Wenn es in einem Land oder an einer bestimmten Stelle mit dem Trampen überhaupt nicht klappen möchte, können dafür auch gesetzliche Bestimmungen verantwortlich sein: Anschnallpflicht, das Verbot der Mitnahme von Personen auf der Ladefläche, die Begrenzung der zulässigen Personenanzahl im Fahrzeug, die Angst der Fahrer vor Strafzetteln, … all das können Gründe sein. Wittert man solche Restriktionen, schafft der Dialog mit den Einheimischen hier schnell Klarheit.

Dann kann es z. B. sinnvoll sein, sich bei solchen Rahmenbedingungen erst hinter einer Polizeikontrolle aufzustellen und nicht kurz davor.

Doch genauso findet sich in fast jedem Land mit solchen Regeln auch immer ein Fahrer, der sich darüber hinwegsetzt. So versteckte uns ein LKW-Fahrer in Usbekistan in den Tiefen seiner Ladung und machte uns klar, dass wir uns bei einem Halt lautlos verhalten sollten. Er bestach die Polizeikontrolle (wie immer) mit einem Schmiergeld und wurde, wie erwartet, ohne Prüfung der Ladung durchgewunken.

Und in Argentinien holte sich ein Pickup-Fahrer bei einer Polizeikontrolle die ausdrückliche Erlaubnis, mich wegen Platzmangel im Fahrerhaus ausnahmsweise neben Fahrrädern und Gepäck auf der offenen Ladefläche mitnehmen zu dürfen, obwohl das unter Strafe verboten war.

 

Mentalität der Bevölkerung

Kultur, Religion und Mentalität der Bevölkerung sind ebenfalls wesentliche Erfolgsfaktoren beim Trampen. In islamischen Ländern erlebt man eine schier grenzenlose Bereitschaft zur Mitnahme, in vielen anderen asiatischen Ländern ebenfalls. Dort ist man die Mitnahme anderer Personen gewohnt. Ganz schwierig wird es dagegen in touristisch geprägten Regionen, im Einzugsbereich der Großstädte oder in Ländern mit sehr vorsichtiger, zurückhaltender Bevölkerung.

Lesetipp:  Die Menschen im Iran

 

Verkehrsaufkommen

Natürlich kann man nur mitgenommen werden, wenn es auf der geplanten Route auch tatsächlich Verkehr gibt. Das lässt sich aus der Landkarte nicht immer sauber ableiten. Im Zweifel wissen die Einheimischen sehr genau, wo wann wie viel Verkehr zu erwarten ist.

Genauso gibt es über den Tagesverlauf deutliche Schwankungen im Verkehrsaufkommen: in der Rushhour ist die halbe Stadt auf der Straße unterwegs, in der argentinischen Siesta (13 – 17 Uhr) läuft auch auf vielen Überlandstraßen fast garnichts.

Auch die Fahrtrichtung ist zu berücksichtigen: morgens fließt der meiste Verkehr in Richtung Großstadt, abends ist der Verkehrsstrom entgegengesetzt.

Es kann erfolgsfördernd sein, wenn man solche Gesetzmäßigkeiten in sein Tramp-Verhalten mit einbezieht. Denn mit zunehmendem Verkehrsaufkommen steigt an vielen Straßen die Chance auf eine Mitnahme.

Doch vor allem auf einsamen Überlandstrecken erleben wir häufig auch genau das Gegenteil: Die Bereitschaft zum Anhalten und Mitnehmen ist am größten, wenn extrem wenig Verkehr unterwegs ist (mit Ausnahmen). Insbesondere auf Überlandpisten durch zivilisationsarme Regionen hält nahezu jedes Fahrzeug und bietet Hilfe im Rahmen der Möglichkeiten an. Und hier sind manchmal lediglich 5 Fahrzeuge pro Stunde oder weniger zu vermelden. Natürlich werden insbesondere Reiseradler als hilfebedürftige Personengruppe wahrgenommen. Das macht das Trampen auf Radreisen nach unserer Erfahrung besonders einfach.

Mit einbrechender Dunkelheit wird das Trampen übrigens extrem schwierig. Die Scheinwerfer der Fahrzeuge blenden und du kannst aus der Ferne nicht mehr erkennen, ob sich das Fahrzeug überhaupt für eine Mitnahme eignet. Auch wächst das Misstrauen der Fahrer: die wenigsten nehmen in der Nacht Anhalter mit.

 

Die passenden Fahrzeuge fürs Trampen auf Radreisen

Je kleiner die eigene Reisegruppe, desto größer ist der Spielraum möglicher Fahrzeuge beim Trampen. Als Einzelperson hat man es folglich am einfachsten. Bei mehr als 2 Personen wird es schon deutlich schwieriger. Reist man mit Fahrrad und Gepäck, dann macht das die Angelegenheit nicht einfacher. Unser Tipp bei mehr als 2 Personen Gruppengröße: die Aufteilung in Gruppen zu je 2 Personen und die Abstimmung über einen Treffpunkt am Zielort.

Für 2 Personen mit Fahrrad und Gepäck eignen sich vor allem Pickups für die Mitnahme. Zufällig ist der Pickup in vielen Ländern eine deutlich stärker vertretene Fahrzeugklasse (eigentlich überall dort, wo es seltener regnet, als in Deutschland. … Also fast überall). Und nur wenige Modelle sind hier tatsächlich zu klein dimensioniert, was die Ladefläche betrifft. Manchmal hilft sogar etwas Ladung vom Fahrer, um die eigenen Fahrräder stabiler auf der Ladefläche zu sichern. Zudem sind die meisten dieser Pickups stark motorisiert und im Schnitt deutlich schneller als Kleinlaster unterwegs.

Alternativ kommen Klein-LKWs und geschlossene Lieferwagen infrage. Allerdings haben wir die älteren und vor allem langsamen Modelle ausgeschlossen, insbesondere bei längeren Strecken.

LKWs haben in vielen Industrieländern versiegelten Laderaum und scheiden somit kategorisch als Mitnahme-Fahrzeuge aus. Das erfährt man am einfachsten von den Fahrern vor Ort.

In Asien oder Südamerika sind die Spielräume für den Fahrer hierbei größer und die Kreativität mancher Fahrer ist für sich schon ein Erlebnis: Im Iran wollte der Fahrer eines 40-Tonners unsere Fahrräder zuerst unten im Fahrwerk des Lasters und später über dem Fahrerhaus im Windabweiser deponieren. Unsere dankende Ablehnung sah er dann am Ende noch als Anlass, uns zu einer gemeinsamen Runde Tee aus der eigenen LKW-Küche einzuladen, zu der sich dann auch noch ein Beduide gesellte. Da wurde das Trampen tatsächlich zur Nebensache.

Schwierig wird es mit der Beurteilung der Pannensicherheit von Fahrzeugen. So ging in Indonesien und Malaysia zwei Fahrern bei ihrem Kleinlaster unterwegs der Sprit aus und sie mussten erst selber per Trampen von einer Tankstelle im nächsten Ort 5 Liter Sprit besorgen.

Ebenso erlebten wir einen Zwangsstopp für längere Zeit im Iran und in Indonesien, weil ein Bauteil im Motor versagte und erst Ersatz organisiert werden musste.

Solltest du bei einer Mitnahme dann zufällig einen Sitzplatz im Fahrerhaus genießen dürfen (und nicht auf der Ladefläche), frage den Fahrer, ob du über den Zigaretten-Anzünder per USB-Ladeadapter dein Smartphone laden darfst während der Fahrt. Natürlich vorausgesetzt, du hast einen solchen Ladeadapter dabei:

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Trampen gegen Bezahlung oder kostenlos?

Willst du kostenlos trampen, dann solltest du das sicherheitshalber im Vorfeld mit dem Fahrer klären, um im Nachhinein unangenehme Konflikte und Diskussionen zu vermeiden. Allerdings kann es in manchen Ländern schon fast als Beleidigung empfunden werden, wenn du dieses Thema ansprichst.

In Zentralasien und in einigen sehr touristisch geprägten Regionen haben wir über Preise gesprochen, sonst war der Verzicht auf Geld für den Fahrer stets ein Gebot der Ehre.

Auf größeren Distanzen haben wir oft mit kleinen Geschenken oder einer Verköstigung aus unserer Verpflegung unsere Dankbarkeit für die Mitnahme zum Ausdruck gebracht. Das kam immer gut an.

 

Aufpassen, wenn viele Hände helfen

So schön es auch sein mag, wenn viele fleißige Hände beim Verladen von Fahrrädern und Packtaschen helfen: Es geht meist zulasten der Kontrolle über das Geschehen. Gerät man hier an die falschen Personen, kann ganz schnell unbemerkt eine Packtasche in den Besitz fremder Hände verschwinden. Ist man zu zweit auf Reisen, kann man im Vorfeld sauber absprechen, wer in einer solchen Situation die Augen offen hält: Einer steht auf der Ladefläche und arrangiert Fahrräder und Gepäck, der andere beobachtet mit einem Auge, ob tatsächlich sämtliche Gepäckstücke auf der Ladefläche landen.

Uns war in Thailand bei einer Verlade-Aktion mit insgesamt 5 Helfern völlig entgangen, dass eine unserer Packtaschen, aus welchen Gründen auch immer, in einem anderen Fahrzeug der Reisegruppe deponiert wurde. Wir bemerkten das erst am Zielort beim Ausladen. Es waren ehrliche, anständige Menschen, doch bei Personen mit krimineller Energie wäre eine unserer Packtaschen für immer verschwunden geblieben.

 

Die Ladungssicherung beim Trampen

Kein Fahrzeug ist wie das andere. Selbst die meisten Pickups haben unterschiedlich breite Ladeflächen, mehr oder weniger hohe Seitenwände und mal Verzurrösen und Reling oder mal eben nicht. Immer wieder darf man sich auch mit dem Gepäck des Fahrzeugeigners arrangieren. Doch mit ein wenig Kreativität, dem guten Willen und der wachsenden Erfahrung entwickelt sich im Laufe der Zeit etwas Routine und man findet eine sichere und verschleißschonende Packweise für jede Stauraum-Größe.

Idealerweise hält man selber auch Seil, Spannriemen, Polstermaterial oder andere nützliche Hilfsmittel bereit, um die Dinge zu richten.

Schwierig kann es lediglich werden, wenn man an einen Grobian oder einen Fahrer ohne Verständnis für die sensiblen Bereiche an Fahrrad und Gepäck gerät. Dann hat man seine liebe Mühe, die Kontrolle zu behalten und größere Schäden an den Rädern oder an den Packsäcken zu vermeiden. Ebenso kritisch ist Zeitdruck beim Fahrer. Den erkennt man meist erst, wenn er beim Verladen eher auf Geschwindigkeit statt auf Sorgfalt setzt.

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Beschädigungen – die Spuren an der Ausrüstung

Uns haben genau solche Menschen einen abgerissenen Sattel, einen beschädigten Bremsgriff, ein durchgescheuertes Bremskabel, 2 abgeknickte Schutzbleche, einen zerbrochenen Rückspiegel und einige tiefe Schrammen in den Alufelgen verursacht.

Entweder man nimmt bewusst gewisse Beschädigungen in Kauf oder man ist sehr wählerisch bei den Fahrzeugen und sehr sorgsam beim Verladen und Sichern.

Generell achten wir beim Verladen sehr sorgfältig auf ausreichenden Freiraum für Schaltwerk, Schalt- und Bremshebel, die Speichen und die Sättel. So reduziert sich das Beschädigungsrisiko auf Schönheitsfehler an den robusteren Komponenten.

Zur Not helfen uns hierbei manchmal auch Schaumstoffpads, Luftpolsterfolie oder Rohrisolationsmaterial aus Schaumstoff. Wann immer wir entlang unserer Route solches Material finden, nehmen wir es für den Fall der Fälle mit und verwenden es bei Bedarf beim nächsten Trampen.

Aber auch weiche, kleinere Gepäckstücke eignen sich als elastischer Puffer: der Packsack mit unseren Schlafsäcken, der Sack mit den Schlafmatten, der Zeltsack, usw.

 

Der Fahrstil des Fahrers

Die Sicherung von Fährrädern und Gepäck auf der Ladefläche eines Fahrzeugs ist die eine Sache. Eine andere ist die Fahrweise des Fahrers. Bringt dieser die nötige Sensibilität mit, wird es eine entspannte Fahrt. Wenn nicht, häufen sich schnell die Beschädigungen an der eigenen Ausrüstung (siehe oben) oder es wird sogar gefährlich für uns Mitreisende. Schlechte Straßen, Bahnübergänge, Schotterpisten, Bordsteinkanten, Stop-and-Go-Verkehr, Kurven, … all das erfordert einen angepassten Fahrstil und kostet unter Umständen Zeit, die mancher Fahrer nicht hat oder nicht bereit ist, zu investieren.

In Argentinien haben wir eine Mitnahme auf einem Anhänger nach wenigen km abgebrochen, weil wir an unseren Fahrrädern zu große Beschädigungen befürchten mussten.

Ein anderes Mal kam unser Fahrer von der Straße ab und fabrizierte fast einen Verkehrsunfall mit unabsehbaren Folgen für uns, die wir ungesichert neben unseren Fahrrädern auf der Ladefläche eines Kleinlasters saßen (Indonesien). Bis auf ein paar blutige Schrammen kamen wir da noch einmal mit dem Schrecken davon.

Wenn absehbar ist, dass du während der Fahrt auf der Ladefläche neben deinem Fahrrad ausharren musst, dann denke an den Gehörschutz. Denn Windgeräusche können zu einer extrem hohen Belastung für deine Ohren werden. Unsere Tipps dazu:

Gehörschutz beim Radfahren

 

Wenn das Eis bricht

Wie oft haben wir das erlebt: wir harren mehrere Stunden am Straßenrand aus, bis uns endlich jemand mitnimmt und nach den ersten 5 min im Auto ist der eingangs sehr skeptische Fahrer dann derart begeistert von unserer Radreise und unseren Erlebnissen, dass er unsere Kontaktdaten haben möchte, der Familie daheim die gemeinsamen Fotos zeigen möchte, uns unterwegs zum Essen einlädt oder aus anfänglich 20 km Strecke plötzlich mehrere hundert km macht. Mehrfach haben die Fahrer dann sogar Umwege in Kauf genommen, weil sie uns bis vor die Haustüre unserer Zieladresse fahren wollten.

Um auf solche ungeplanten Erlebnisse vorbereitet zu sein, hält man am besten einige kleine Geschenke im Gepäck bereit, die man zum Dank beim Abschied überreichen kann.

 

Gefahren beim Trampen

Man begibt sich beim Trampen mit all seinem Hab und Gut in die Hände fremder Menschen. Das muss man sich immer vor Augen halten und dementsprechend mit einer erhöhten Wachsamkeit auf die Dinge zugehen.

Erscheint einem ein Fahrer im ersten Eindruck dubios, kann man rechtzeitig die Mitnahme ausschlagen und wartet eben auf ein anderes Fahrzeug.

Besonders vorsichtig muss man auf jeden Fall sein, wenn ein Fremder einem „von sich aus“ die Mitnahme anbietet, insbesondere in größeren Städten.

Grundsätzlich empfiehlt es sich auch, die Tasche mit den wichtigsten Wertsachen nicht im Laderaum zu deponieren, sondern immer bei sich zu tragen, auch wenn man mal eben für eine Kurzpause an der Tankstelle gemeinsam den Wagen verlässt.

Auch der regelmäßige Blick auf das Gepäck kann nicht schaden, insbesondere bei den offenen Pickups und im dichten Stadtverkehr mit Ampeln und Warteschlangen.

Leider gibt es auch gefährliche Pflaster für Tramper. Die beste Informationsquelle in dieser Hinsicht sind vertrauenswürdige Einheimische. Sie kennen die heiklen Städte, berüchtigte Regionen und aus den lokalen Medien auch alle einschlägigen Begebenheiten im Zusammenhang mit dem Fahren per Anhalter. Deren Empfehlungen sollte man dann auch folgen.

Lesetipp: Sicherheit auf Reisen – Ein Leitfaden

 

 

Trampen nach Land

Im Folgenden haben wir die länderspezifischen Besonderheiten beim Trampen zusammengestellt. Es sind unsere Erfahrungen von den Radreisen durch diese Länder. Dabei hatten wir fast ausschließlich das Reiserad samt unserem Gepäck beim Trampen dabei.

 

Trampen in Albanien

Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Aber nur die wenigsten Bürger besitzen ein Auto. Somit ist das Angebot nicht besonders üppig. Auf Bergstraßen kommen da z. B. nur wenige Autos am Tag vorbei. Als Backpacker wirst du dennoch schnell ein passendes Fahrzeug finden, für Reiseradler wird es etwas schwieriger, weil nur kleinere LKWs infrage kommen.

Tipps für Radreisen in Albanien

 

Trampen in Argentinien

Die enorme Weite des Landes oder die Gefährlichkeit des Verkehrs sind schon gute Gründe fürs Trampen. Und meistens ist die Bereitschaft zum Mitnehmen auch sehr hoch, aber an einigen Stellen / Tagen kann es endlos lange dauern, bis ein Fahrzeug hält (unsere Erfahrung als Reiseradler). Es gibt viele Pickups und somit ist auch großes Gepäck kein Problem.

Tipps für Radreisen in Argentinien

 

Trampen in Armenien

Wir wurden in Armenien mehrmals regelrecht zum Trampen eingeladen, obwohl wir es gar nicht geplant hatten. Es gibt zwar kaum Pickups, dafür aber ist die Bereitschaft, auch Fahrräder und Packtaschen unter zu bekommen, bei der Fahrern sehr ausgeprägt. Die Herzlichkeit ist überwältigend.

Tipps für Radreisen in Armenien

 

Trampen in Australien

Sobald man die touristischen Regionen verlassen hat, ist Trampen kein Problem. Aber es herrscht Anschnallpflicht. Der Fahrer muss für dich also einen Sitzplatz frei haben, sonst läuft gar nichts. Auf den großen Überlandstrecken kann die Suche nach passenden Fahrzeugen auch schon mal länger dauern. So warteten wir für die Mitnahme durch die Nullabor-Wüste (2000 km) quasi einen vollen Tag.

Tipps für Radreisen in Australien

 

Trampen in Bolivien

Die Fahrer sind hilfsbereit und du findest schnell eine Mitfahrgelegenheit, auch wenn du Fahrrad und Packtaschen dabei hast. Achte aber auf das Höhenprofil auf der geplanten Strecke. Wenn du nämlich die Höhenanpassung außer Acht lässt, kann das gesundheitlich böse für dich enden (Bolivien ist ein Andenstaat).

Tipps für Radreisen in Bolivien

Lesetipp:

Höhenkrankheit vermeiden: Akklimatisierung

 

Trampen in Chile

Die Chilenen sind sehr reserviert. Und auf Touristenstraßen (wie z. B. der Carretera Austral) sind es schon viel zu viele Tramper. Da wird es also eher Glücksache sein, mitgenommen zu werden. Aber es klappt ohne Fahrräder deutlich schneller als mit.

Tipps für Radreisen in Chile

 

Trampen in Ecuador

Die Fahrer sind hilfsbereit und Trampen kein Problem. Du findest schnell eine Mitfahrgelegenheit, auch wenn du Fahrrad und Packtaschen dabei hast.

Tipps für Radreisen in Ecuador

 

Trampen in Griechenland

Nach unserer Einschätzung ist es kein Problem, eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Ganz gleich, ob mit oder ohne Fahrrad und Gepäck. Kläre aber vorab, ob du etwas bezahlen musst.

Tipps für Radreisen in Griechenland

 

Trampen in Indien

Trampen klappt gut und es gibt selten längere Wartezeiten. Im Vergleich zu Bus und Bahn ist es sogar deutlich ungefährlicher und entspannter, weil die öffentlichen Verkehrsmittel zu jeder Tageszeit gnadenlos überfüllt sind. Auch die Behandlung von Fahrrädern ist bei Bus und Bahn recht abenteuerlich.

Tipps für Radreisen in Indien

 

Trampen in Indonesien

Die Fahrer sind hilfsbereit und du wirst schnell mitgenommen. Es gibt viele Pickups und Klein-LKWs, somit sind auch Fahrräder und Packtaschen kein Problem. Außerdem geht es verkehrsrechtlich recht locker zu: so ist die Mitnahme auf der Ladefläche nie ein Problem.

Tipps für Radreisen in Indonesien

 

Trampen im Iran

Die grenzenlose Hilfsbereitschaft der Muslime erstreckt sich auch auf das Trampen. So findest du schnell eine Mitfahrgelegenheit, auch und gerade, wenn du per Fahrrad unterwegs bist. Sogar die Fernfahrer mit ihren 40-Tonnern nehmen dich mit.

Tipps für Radreisen im Iran

 

Trampen in Kambodscha

Wenn es auf der betreffenden Straße ausreichend viel Verkehr gibt, ist Trampen kein größeres Problem. Es gibt viele Pickups und Klein-Laster, somit sind auch Fahrrad und Packtaschen kein Hindernis.

Tipps für Radreisen in Kambodscha

 

Trampen in Kirgistan

Trampen klappt ohne lange Wartezeiten und erspart dir viele Höhenmeter, wenn du in den Bergen unterwegs bist. Die Hilfsbereitschaft ist groß und auch die Mitnahme von Fahrrädern ist kein Problem. An Strecken mit wenig Verkehr kann es länger dauern.

Tipps für Radreisen in Kirgistan

 

Trampen in Kolumbien

In Kolumbien ist äußerste Aufmerksamkeit und Vorsicht angebracht, denn dieses Land zählte vor wenigen Jahren noch zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Allerdings kann dir dort nach unserer Einschätzung eher auf einer Taxifahrt Böses zustoßen, als beim Trampen, solange du dir den Fahrer selber aussuchst. Nehme also niemals ein von Fremden initiiertes Angebot zur Mitnahme an.

Tipps für Radreisen in Kolumbien

 

Trampen in Kroatien

Im wenig touristischen Hinterland mag das Trampen funktionieren, doch an der Küstenstraße ist es aussichtslos. Es gibt nur Berufs- und Touristenverkehr und so gut wie nirgendwo eine Haltemöglichkeit für Fahrzeuge.

Tipps für Radreisen in Kroatien

 

Trampen in Laos

Die Fahrer helfen gerne und nehmen dich mit. Die Wartezeiten sind eher kurz und geeignete Fahrzeuge (Pickups, Kleinlaster, usw.) gibt es zur genüge. Auch Fahrräder sind kein Hemmnis für die Mitnahme.

Tipps für Radreisen in Laos

 

Trampen in Malaysia

Wir fanden es ungewöhnlich schwierig, eine Mitnahme-Gelegenheit zu finden. Das kann an den Fahrrädern gelegen haben, da sind wir nicht sicher. Geeignete Fahrzeuge gab es jedenfalls genug. Versuche es trotzdem.

Tipps für Radreisen in Malaysia

 

Trampen in Mexiko

Mexiko zählt zu den gefährlichsten Ländern weltweit. Da sind die Autofahrer natürlich besonders vorsichtig und halten nur selten an, um jemanden mitzunehmen. Dabei vermittelt ein Reiseradler mit seinem Fahrrad noch am ehesten das Bild eines anständigen Reisenden mit friedlichen Absichten. Daher fand sich meistens doch ein Fahrer.

Allerdings waren wir sehr wählerisch bei der Suche nach Fahrzeug und Fahrer. Beim kleinsten Verdacht auf Gefahr haben wir das Angebot ausgeschlagen. Lasse dich auch niemals auf das spontane Angebot eines Autofahrers ein.

Tipps für Radreisen in Mexiko

 

Trampen in Nepal

Es findet sich schnell ein Fahrer, der dich mitnimmt. Insbesondere in den Bergen ist die Bereitschaft der Autofahrer sehr groß, denn sie wissen um die vielen Höhenmeter im Aufstieg. Passende Fahrzeuge auch mit Stauraum für Fahrräder und Packtaschen gibt es ebenfalls zur Genüge (Pickups, Kleinlaster, …).

Tipps für Radreisen in Nepal

 

Trampen in Neuseeland

Trampen klappt ganz gut, aber es kommt darauf an, wo man sich hinstellt. Frage am besten die Einheimischen.

Tipps für Radreisen in Neuseeland

 

Trampen in Paraguay

Auch mit Fahrrad und Gepäck war Trampen hier nie ein Problem. Es gibt viele Pickups und die Fahrer sind sehr hilfsbereit.

Tipps für Radreisen in Paraguay

 

Trampen in Peru

Viele Fahrer sind misstrauisch und nehmen keine Anhalter mit. Aber an manchen Tagen hat es doch geklappt, sogar mit Fahrrad und Packtaschen. Versuche es, frage aber vorab nach dem Preis. Denn viele Fahrer wollen Geld haben.

Tipps für Radreisen in Peru

 

Trampen in Tadschikistan

Die Landsleute sind sehr hilfsbereit und du wirst keine Probleme haben, einen Fahrer zu finden, der dich mitnimmt. Lediglich auf wenig befahrenen Strecken (Pamir Highway z.B.) kann es am Mangel an Fahrzeugen scheitern.

Tipps für Radreisen in Tadschikistan

 

Trampen in Thailand

Nur selten wartest du länger als 5 Autos, bis dich einer mitnimmt. Das gilt auch für Radler mit Fahrrad und Gepäck. In kaum einem Land gibt es auch gleichzeitig so viele Pickups und Kleinlaster, die idealen Fahrzeuge zum Trampen.

Tipps für Radreisen in Thailand

 

Trampen in der Türkei

Das Trampen mit Fahrrad und Packtaschen klappt ohne große Wartezeiten und ist deutlich einfacher, als die Reise per Bahn oder Bus. Gleichzeitig erlebst du durch das Trampen die herzlichsten Begegnungen mit den Landsleuten.

Tipps für Radreisen in Türkei

 

Trampen in Turkmenistan

Hier scheitert es eher am geringen Verkehrsaufkommen als am Unwillen der Fahrer. Stellenweise hatten die Fahrer auch die Befürchtung, Ärger mit den Behörden zu bekommen. Aber insgesamt ist das Trampen kein Problem.

Tipps für Radreisen in Turkmenistan

 

Trampen in Uruguay

Zu den verkehrsreichen Zeiten am Tage klappt es ganz gut. Aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern waren die Chancen auf eine Mitnahme merklich geringer.

Tipps für Radreisen in Uruguay

 

Trampen in Usbekistan

Wer Anhalter mitnimmt, kann Ärger mit der Polizei bekommen. Einige Fahrer machen es trotzdem und bestechen die Beamten. Klappt wohl ganz gut und auch wir wurden häufiger mitgenommen, trotz der Fahrräder samt Packtaschen.

Tipps für Radreisen in Usbekistan

 

Trampen in England, Irland, Wales, Schottland

Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist sehr groß. Auch wenn wir nie Anlass zum Trampen hatten, sind wir sicher, dass es ohne Probleme klappt. Lediglich in den abgelegenen Regionen in Schottland oder Wales kann es am geringen Verkehrsaufkommen scheitern.

Tipps für Radreisen in England

Tipps für Radreisen in Irland

Tipps für Radreisen in Wales

Tipps für Radreisen in Schottland

 

 

Fazit über die Tipps zum Trampen

Trampen bereichert den Reiseverlauf, fördert den intensiven Kontakt zu den Einheimischen, erhöht den Bewegungsspielraum auf der Reiseroute bei vergleichsweise niedrigen Kosten, verschafft einem unerwartete Erlebnisse und auch Abenteuer, beschert einem neue Kontakte und sogar Freunde, öffnet einem so manche Türe, kann aber auch zur Geduldsprobe werden, wenn es mal nicht so reibungslos läuft.

Wenn man sich geschickt organisiert, ist selbst mit Fahrrädern und schwerem Gepäck das Reisen per Anhalter ohne weiteres machbar und kann zu einer wertvollen Ergänzung im Reiseablauf werden. Wir würden es zu jeder Zeit einer Bus- oder Bahnreise vorziehen, weil es deutlich einfacher, preiswerter und spannender ist.

Solange die Corona-Pandemie noch zu Schutzmaßnahmen zwingt, wird das Trampen allerdings überall mehr oder weniger stark eingeschränkt. Darauf solltest du vorbereitet sein, wenn du das Trampen fest einplanst auf deinen Reisen.

 

 

Weitere Infos zu Fahrrad und Radreisen

 

 

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