Die Zeltplatzsuche auf Reisen – darauf solltest du achten

Wenn du mit deinem Zelt auf Reisen gehst, steht vor jedem Zeltaufbau eine Pflichtübung an, die ganz schön anstrengend werden kann: die Zeltplatzsuche.

Was solltest du bei der Suche nach einem Zeltplatz alles beachten? Wo lauern Fallstricke? Wir geben Tipps aus unserer Erfahrung beim Zelten in Ländern auf allen Kontinenten.

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Inhaltsübersicht

 

 

Die Erlaubnis zum Zelten

Ganz gleich, in welchem Land du auf Reisen bist: Bevor du irgendwo dein Zelt aufschlägst, musst du dich über die geltenden Regeln und Gesetze informieren. Wo und unter welchen Bedingungen ist das Zelten erlaubt? Was wird toleriert, wenn das Wild-Zelten offiziell verboten ist? In einigen Ländern ist sogar das Zelten auf privatem Land verboten.

Allerdings ist die Auslegung der geltenden Vorgaben nicht immer trivial: Wenn du nur eine einzige Nacht bleibst, wird dein Aufenthalt in der Regel deutlich gelassener bewertet als ein mehrtägiges “Lager”. Auch Zeltgröße und Anzahl der Personen können Einfluss auf die Genehmigung nehmen. In streng religiösen Ländern oder Regionen kann es sogar vorkommen, dass man eure Heiratsurkunde sehen will (erlebt in Malaysia).

 

Campingplätze

Campingplätze als Übernachtungsplätze sind im Hinblick auf die Zeltplatzsuche einfach: Du bezahlst deine Nutzungsgebühr und dann suchst du dir deinen Platz auf dem mehr oder weniger guten Rasen. Du hast Toilette, Waschraum, Strom, Spülbecken, fließendes Wasser, … alles, was du brauchst. Aber das ist vielen zu teuer und vor allem ist es langweilig, wenn du den Hauch von Abenteuer spüren willst beim Zelten.

Offizielle Campingplätze sind aber geeignet, wenn du länger als eine Nacht an einem Ort bleiben willst. Dann lebst du allerdings mit einem erhöhten Diebstahlrisiko.

 

Wildes Zelten

Wildes Zelten bedeutet, dass du dein Zelt auf öffentlichem Land aufstellst: am Strand, im Wald oder sonst wo. Wenn das ohne weitere Genehmigung erlaubt ist, ist es o.k. Doch achte immer auf eine eventuelle Beschilderung. Es gibt immer wieder Ausnahme-Regelungen für besondere Gebiete, wie z. B. Naturparks, Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete, Nah-Erholungsgebiete, usw. Wenn dich in einem solchen Fall der Ranger erwischt, kann das teuer werden.

Und glaube ja nicht, dass du mit ausreichendem Sichtschutz im tiefen Wald einer Entdeckung entgehst: In manchen Ländern setzen die Behörden in den Feriengebieten sogar Hubschrauber mit Wärmebildkameras ein, um solche Camper wie dich auszumachen.

 

Zelten auf privatem Land

Wir haben, wann immer möglich, auf das Wild-Zelten verzichtet und bei Anwohnern um die Erlaubnis gefragt, auf deren Privatgrundstück zu zelten. In der Regel sind die Menschen hierbei sehr großzügig, vor allem auf dem Land.

Das Zelten auf Privatland mit Erlaubnis vom Eigentümer schützt dich auch vor unangenehmen Überraschungen, wenn du einmal nicht exakt in Erfahrung bringen konntest, ob das Wild-Zelten nun erlaubt ist oder nicht.

 

Zeltplatzsuche im Ausland

Jedes Land tickt anders im Hinblick auf deinen Spielraum bei der Zeltplatzsuche. Frage die Einheimischen vor Ort und du erfährst die besten Insider-Tipps. In der Türkei z. B. sind die Tankstellen die beste Anlaufstelle für den Zeltaufbau. Denn dort gibt es Tee und heißes Wasser zu jeder Tageszeit. In Indonesien bietet dir die Polizei oft einen sicheren Stellplatz an, in Argentinien kommst du als Reiseradler oft bei der Freiwilligen Feuerwehr unter, in Mexiko beim Zivilschutz, in Australien sind die Sportplätze immer eine Nachfrage wert, usw. Durch solche Tipps erweiterst du den Umfang möglicher Zeltplätze je nach Land und Region deutlich.

In unserer Artikel-Reihe „Tipps für Radreisen“ haben wir für jedes Reiseland beschrieben, welche Zeltplätze wir empfehlen können.

 

Zeltplatzsuche per App

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Apps, mit deren Hilfe du vor Ort nach passenden Übernachtungsplätzen suchen kannst. Allerdings beschränkt sich deren Angebot oft auf die offiziellen Campingplätze (weil diese Apps sich durch Werbung finanzieren) und sie funktionieren in der kostenlosen Basis-Version nur im Online-Betrieb. Aber es gibt auch Apps, in denen die User nach dem Wiki-Prinzip ihre Erfahrungen und Entdeckungen eingeben können. Hier findest du auch kostenlose Zeltplätze.

Lesetipp: Wertvolle Reise-Apps für unterwegs

 

Der Stellplatz für dein Zelt

Wenn die Erlaubnis zum Zeltaufbau eingeholt ist, wartet die nächste Herausforderung auf dich: die Suche nach einem geeigneten Stellplatz. Das kann in wenigen Sekunden erledigt sein. Doch übersiehst du auch nur einen einzigen der folgenden Punkte, kann aus deiner Zeltnacht eine fürchterliche Katastrophe werden.

 

Deine Versorgung

Du benötigst für deinen gesamten Aufenthalt sicher Wasser. Kochen, Trinken, Waschen, … Da kommen schnell einige Liter Wasserbedarf zusammen. Achte bei deiner Zeltplatzsuche auf den Zugang zu einer Wasserquelle. Das kann auch der Wasseranschluss in einem nahegelegenen Wohnhaus sein.

Nehme Wasserbeutel mit auf deine Reise. Das erleichtert dir den Wassertransport, wenn du mal längere Strecken zurücklegen musst auf deiner Suche nach Wasser.

Wir haben auf unseren Radreisen zusätzlich immer mehrere große 1,5 Liter-Plastikflaschen dabei und befüllen sie schon rechtzeitig vor der Zeltplatzsuche. Das erspart uns oft die zeitaufwändige Wasserbeschaffung nach dem Zeltaufbau.

Für den Toilettengang ist der Zugang zu einem WC natürlich die angenehmste Variante. Doch wenn du in der Wildnis dein Zelt aufbaust, ist das nicht immer gewährleistet. Nehme also immer einen kleinen Handspaten mit auf deine Reise, dann kannst du dein stilles Örtchen immer so verlassen, wie du es vorgefunden hast.

Bei der Verwendung von Seife und Waschmittel solltest du ebenfalls die Umweltbelastung im Auge behalten. Es gibt biologisch abbaubare Reinigungsmittel. Du findest sie in den größeren Outdoor-Shops. Nutze sie, wenn du keine geregelte Kanalisation vorfindest.

 

Sichtschutz

Jeder wünscht sich ein bisschen Privatsphäre. So wirst du es nicht mögen, wenn du aus kurzer Entfernung ständig auf Schritt und Tritt beobachtet wirst. Ebenso muss ja nicht gleich jeder Verkehrsteilnehmer wissen, dass du gleich neben der Straße dein Zelt aufgebaut hast.

Sorge also für einen ausreichenden Sichtschutz, wenn es sich irgendwie realisieren lässt. In gefährlicheren Ländern ist das sogar zwingend erforderlich, um das Risiko krimineller Übergriffe unter Kontrolle zu halten.

 

Lärmschutz

Manche Lärmquelle tritt optisch erst in Erscheinung, wenn du das Umfeld bewusst danach absuchst. Ein Autoservice, ein Sportplatz, eine gastronomische Einrichtung oder ähnliches können während deinem Zeltaufbau völlig lautlos sein, doch spätabends erweckt es manche Einrichtung plötzlich zum Leben und beschert dir über viele Stunden bis tief in die Nacht eine enorme Geräuschkulisse.

Aber auch Geräuschquellen, die als solche von vornherein wahrnehmbar sind, können schleichend zur Belastung werden: Das laute Rauschen eines Wildbaches direkt neben deinem Zelt ist anfangs ganz angenehm, doch nach einigen Stunden schon geht es dir ordentlich auf die Nerven.

 

Nachtbeleuchtung

Achte auf Straßenlaternen, Scheinwerfer an Gebäuden oder jegliche andere Lichtquellen, die sich im Einzugsbereich deines Stellplatzes befinden. Hinterfrage, ob diese Lichtquellen über die Nacht eingeschaltet bleiben oder nicht?

Besonders tückisch sind hierbei Scheinwerfer, die über Bewegungsmelder gesteuert werden. Vor allem, wenn du unbemerkt bleiben möchtest mit deinem Zelt.

Auch ein verlassener Sportplatz mit Flutlichtanlage kann spätabends plötzlich zum Treffpunkt der Dorfgemeinschaft werden und dein Zelt steht für mehrere Stunden im Flutlicht (selber erlebt in der Türkei).

 

Bodengefälle

Ebenen Boden findest du nur äußerst selten. Doch wirklich kritisch sind hierbei nur extrem steile Hänge. Baue dein Zelt in einem solchen Fall quer zum Hang auf und unterbaue deine Schlafmatte seitlich auf der gesamten Länge mit Kleidungsstücken, bis du die Hanglage ausgeglichen hast.

Mit dem gleichen Prinzip gleichst du auch kleinere Unebenheiten aus. Zum Beispiel einen kleinen Hügel unter deiner Matte auf Brusthöhe, den du bei der Zeltplatzwahl übersehen hast.

Schaue dir am besten generell die Ebenheit der Stellfläche genauestens an. Schon leichtes Gefälle raubt dir die Nachtruhe, wenn du mit dem Kopf nach unten liegst. Und die Beseitigung jeglicher Unebenheit bedeutet zusätzliche Arbeit.

 

Mücken

Mücken zählen bekanntlich zu den unerwünschten Gesellen, weil sie einem mit ihrer Blutsaugerei empfindlich zusetzen können. In tropischen Ländern kommt hier auch noch ein relativ hohes Risiko der Ansteckung mit Tropenkrankheiten hinzu.

Meide die Nähe zu Feucht- oder Nass-Gebieten bei deiner Zeltplatzsuche. Denn das ist der Lebensraum der Stechinsekten. Lässt sich das nicht vermeiden, bringe dich in den Stunden der Abenddämmerung in Sicherheit. Denn zu dieser Zeit sind die Mücken besonders aktiv und aggressiv am Werk.

 

Größerer Tiere

Hast du in einer Zeltnacht schon einmal über mehrere Stunden die Gesellschaft einer Herde Hochlandrinder ertragen müssen? Wir können dir garantieren: Es wird eine schlaflose Nacht. Denn die Schnüffelgeräusche direkt neben deinem Ohr wirken ohrenbetäubend laut und du glaubst, gleich beißt dir eines der Tiere in den Kopf. Davon abgesehen hoffst du permanent, dass sich keines der super langen und spitzen Hörner in den Abspannleinen verheddert oder das Außenzelt durchsticht.

Achte vor allem beim Wild-Zelten in den nordeuropäischen Ländern auf Hufspuren oder andere Anzeichen für größere Tierherden. Oft kannst du keine Zäune ausmachen und weit und breit keinen Anwohner fragen. Die Weideflächen solcher Herden können viele Quadratkilometer groß sein. Und die Tiere legen in Windeseile viele km zurück. Sie werden ganz plötzlich vor deinem Zelt stehen. Du wirst sehen!

 

Wassersammelbecken

Mancher Stellplatz liegt an einer vertieften Stelle, umgeben von leichten Hügeln. Du geniest Sichtschutz und freust dich über die ebene Stellfläche. Doch ein nächtlicher Regenschauer verwandelt deinen Stellplatz in Windeseile in einen kleinen See und du schwimmst mit all deinen Sachen plötzlich im steigenden Wasserspiegel.

Achte bei der Stellplatzsuche auf jegliches Anzeichen für ein solches Sammelbecken: Zeigt der Boden Uferkränze? Gibt es Bereiche, die deutlich feuchter sind als andere Stellen? Wachsen in bestimmten Zonen vielleicht klassische Sumpfpflanzen? Wo wird deiner Einschätzung nach das Regenwasser abfließen, wenn es regnet? Frage auch den Eigentümer. Der kennt sein Grundstück besser als du.

Den Zeltaufbau in einem ausgetrockneten Flussbett solltest du auch generell meiden. Du weißt nie, ob nicht des Nachts doch ein großer Wolkenbruch niedergeht und das Flussbett urplötzlich zur Ablaufrinne für einen reißenden Wildbach mutiert.

Ebenso musst du einen ausreichend großen Abstand zu Flussufern einhalten, wenn mit steigendem Flusspegel zu rechnen ist. In dieser Hinsicht kann bei Großgewässern sogar auflandiger Wind zu einem höheren Wasserstand führen. Und du weißt im Vorfeld nie, ob der Wind dreht.

 

Bäume

Bäume spenden kühlen Schatten und halten die unerträgliche Sonneneinstrahlung von deinem Zelt fern. Somit gehören Zeltplätze unter Bäumen zu den beliebtesten Stellplätzen.

Doch mancher Baum sondert klebrige Früchte und Substanzen als Niederschlag ab und versaut dir über Nacht dein schönes, sauberes Zelt. Das ist nicht gefährlich, aber die Reinigung ist unter Umständen sehr mühsam und auch gar nicht gut für beschichtete Zeltgewebe.

Bäume sind auch beliebte Vogel-Rastplätze. Wundere dich also nicht über die Hinterlassenschaften solcher Vögel auf deinem Zelt.

Trotz all dieser Widrigkeiten kann ein Stellplatz unter den Bäumen sinnvoll sein: Wenn du z. B. über mehrere Tage an einem Ort dein Zelt stehen lässt.

 

Gefährlicher Niederschlag

Besonders gefährlich sind größere Objekte, die von oben auf dein Zelt niedergehen können. Das kann zum Beispiel Geröll an einem steileren Abhang sein oder ein abgestorbener Ast in einem Baum oder ein verwittertes Metallteil an einer riesigen Reklametafel in 10 Metern Höhe. Suche das gesamte nähere Umfeld auf solche Gefahrenquellen ab. Rechne auch mit Starkregen, Sturmböen und anderen Wetterkapriolen als Auslöser solcher Ereignisse. Baue dein Zelt niemals im Einzugsgebiet solcher Gefahren auf.

 

Windrichtung

Manche Zeltkonstruktion bietet dem Wind eine enorm große Angriffsfläche. Beachte also in einem solchen Fall auch immer die Windrichtung, wenn du dein Zelt aufbaust. In Regionen mit extrem starken Winden (z.B. Patagonien) solltest du sogar von vorn herein einen Platz mit Windschutz suchen, wenn du nicht das Risiko gebrochener Zeltstangen eingehen willst.

 

Wo geht die Sonne auf?

Bist du lediglich auf der Durchreise, willst du am frühen Morgen sicher ein trockenes Zelt verpacken. Und nichts trocknet dein Zelt morgens schneller, als die warmen Sonnenstrahlen. Dafür ist allerdings Voraussetzung, dass die Sonnenstrahlen freien Zugang zu deinem Zelt haben und nicht etwa Bäume oder andere Objekte im Weg stehen.

Scanne vor dem Zeltaufbau das gesamte Umfeld im Hinblick auf die Durchgängigkeit für die morgendlichen Sonnenstrahlen. Nehme deinen Kompass zur Hilfe. Bedenke aber den Lauf der Sonne: weit im Norden und im Süden der Weltkugel ist der Lauf flacher, in Äquatornähe ist er fast senkrecht.

 

Bodenbeschaffenheit

Mancher Stellplatz sieht aus der Ferne völlig harmlos aus. Doch bei näherer Betrachtung entdeckst du plötzlich alle möglichen Gemeinheiten:

  • Dornen: in einigen Ländern findest du kleine dornige Körner mit gefährlichen, nadelscharfen Spitzen. Du entdeckst sie erst, wenn du deine Hand auf den Boden drückst. Diese Dornen haben uns mehrfach die aufblasbaren Schlafmatten zerlöchert.
  • Harter, steiniger Boden: Genauso undankbar ist steiniger Boden, wenn dein Zelt nur unter Einsatz von Häringen steht. Entweder du bekommst die Häringe gar nicht erst in den Boden geschlagen, oder du beschädigst sie beim Einschlagen irreparabel. Beschaffe dir bei Bedarf schon vor deiner Reise hochwertige, stabile Häringe.
    Jetzt rächt es sich auch, wenn du keinen stabilen Zelthammer dabei hast. Vergiss die ultraleichten Plastikhämmerchen aus dem Outdoorladen. Kaufe dir stattdessen einen kleinen, aber hochwertigen Gummihammer aus dem Baustoffhandel (Nein! Nicht aus dem Baumarkt!). Dieser hält ewig und verrichtet zuverlässig seine Arbeit. Lediglich der Holzstil wird irgendwann einen Ermüdungsbruch erleiden. Nehme auf längeren Unternehmungen daher ruhig einen Ersatzstil mit. Das ist kein großes Zusatzgewicht in deinem Gepäck.
    Hilft dir auch der stabilste Hammer nicht mehr weiter, kannst du vielleicht feste Gegenstände (Baumstämme, Wurzeln, Sträucher, …) für deine Abspannung nutzen. Oder du nutzt schwere Steine oder sogar eure Reiseräder.
  • Sandiger Boden: Davon abgesehen, dass du den Sand kontinuierlich in dein Vorzelt verschleppst, kann er auch die Fixierung der Häringe unmöglich machen. Hast du keine Alternative, lege große Steine gleich hinter dem Häring auf die Abspannleine.
  • Feuchter Lehmboden: Mancher Boden ist so stark mit Wasser durchtränkt, dass sich das Wasser schleichend mit zunehmender Bodenbelastung aus der Erde drückt. Dann verwandelt es den Eingangsbereich an deinem Zelt schnell zu einer Schlammsuhle und du verschleppst diesen Schlamm unvermeidbar ins Vorzelt und noch weiter.

 

Tierbehausungen unter der Erde

Viele Wildtiere legen ihre Behausungen unter der Erde an. Du erkennst diese Höhlen an den mehr oder weniger großen Eingängen zwischen der Grasnarbe. Suche den Boden vor dem Zeltaufbau nach solchen Höhleneingängen ab. Die Tiere werden es dir danken und du selber hast mehr Ruhe in der Nacht.

Achte in diesem Zusammenhang auch auf Maulwurfshügel in der Nähe. Der Maulwurf arbeitet auch des Nachts und wirft unter Umständen genau unter deinem Zelt einen neuen Erdhügel auf.

 

Deine Sicherheit

In jedem Land gibt es kriminelle Energie. Und beim Zelten ist deine Firewall nicht besonders effektiv. Ein unbesetztes Zelt ist auch tagsüber schnell geöffnet und deine Sachen sind in Windeseile verschwunden. So geschieht es immer wieder auf den Campingplätzen und vor allem in den Touristenzentren.

Achte schon bei deiner Zeltplatzsuche auf guten Sichtschutz und sorge dafür, dass du unbeobachtet bist, wenn du deinen Zeltplatz ansteuerst. Bleibe in Risikogebieten immer am Zelt und nehme deine Siebensachen über Nacht mit ins Vorzelt, die Wertsachen sogar mit ins Innenzelt.

Lesetipp: Perfekter Fahrrad Diebstahlschutz

 

Dein Reparaturkit

Sicher hast du eine Ersatz-Zeltstange im Gepäck, um dir bei einem Zeltstangen-Bruch selber helfen zu können. Sorge dafür, dass du diesen Ersatz stets griffbereit hast, solange dein Zelt steht. Denn im Ernstfall muss die Reparatur unter Umständen schnell gehen. Und dann in stockfinsterer Nacht und bei Sturm und Regen endlos lange nach der Zeltstange suchen zu müssen, ist nicht besonders angenehm.

 

Der Zeltabbau

Natürlich solltest du dein Zelt immer sauber und vor allem trocken verpacken. Das schont das Zeltgewebe. Doch das gelingt dir nicht immer.

Wenn du dein Zelt innerhalb von 2-3 Tagen erneut aufbauen wirst, ist Feuchtigkeit auf oder im Zelt kein Problem. Wenn du aber dein Zelt absehbar für längere Zeit nicht mehr aufstellen wirst, sollte es knochentrocken sein. Sonst schimmelt dir das Gewebe davon.

Bist du zum vorzeitigen Aufbruch mit einem nassen Zelt genötigt, musst du das Zelt also im Laufe der kommenden Tage an einem trockenen Ort ausbreiten und geduldig warten, bis du es trocken verpacken kannst.

 

Deine Abreise

Wir erleben es leider immer wieder: Hinterlassenschaften in der Natur, die eindeutig darauf hinweisen, dass dort jemand nach einer Zeltnacht seinen Müll hat liegen lassen. Es ist nicht nur eine Verschmutzung unserer Umwelt, sondern es wirft vor allem ein schlechtes Licht auf den Camper. Und weil der Anwohner in der Regel nicht zwischen guten und schlechten Touristen differenziert, verursacht das schlechte Benehmen eines einzigen Reisenden irreparabel die Verurteilung “aller” Camper. Sei dir dessen bewusst und verhalte dich vorbildlich im Sinne aller anderen “guten” Camper.

 

Fazit zur Zeltplatzsuche

Zum Glück wirst du nicht mit allen oben erwähnten Gemeinheiten gleichzeitig konfrontiert, wenn du zeltest. Doch das Wissen um diese Spaßverderber und deren Berücksichtigung bei deiner Zeltplatzsuche ersparen dir böse Überraschungen. Denn den Hauch von Abenteuer hast du durch das Zelten an sich ja schon in ausreichendem Umfang. Da braucht es nicht noch besondere Katastrophen.

Je gewissenhafter du bei deiner Zeltplatzsuche in dieser Hinsicht vorgehst, desto entspannter wird dein Aufenthalt ablaufen. In diesem Sinne:
Angenehme Nachtruhe!

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