Die besten Radreise Tipps für Einsteiger – Deine erste Radtour

In diesem Artikel findest du die besten Radreise Tipps für Einsteiger – die systematische Vorbereitung auf deine erste Radtour mit Gepäck.

Es sind Tipps, die dazu beitragen sollen, dass dein erster Fahrrad Urlaub nicht durch unangenehme Überraschungen oder Enttäuschungen getrübt wird.

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

Unsere Radreise Tipps für Einsteiger:

 

Dein Fahrrad

Zunächst einmal erfordert dein Fahrrad uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Wenn du es ernst meinst, darf es ruhig ein hochwertiges, stabiles Reiserad sein. Aber grundsätzlich eignen sich auch andere Fahrradtypen für Radreisen und Fahrradtouren mit Gepäck. Rahmen, Komponenten und Anbauteile müssen stabil genug und bei Bedarf leicht zu reparieren sein. Aber da gibt es noch weit mehr zu beachten. In den folgenden Artikeln findest du hierzu alle Infos:

Das perfekte Reiserad – Tipps zu den Komponenten

Fahrradtypen für Alltag, Freizeit, Sport und Reise

Fahrrad Gepäckträger für Radreisen

Fahrrad Werkzeug für Radreisen

Fahrrad-Ersatzteile für Radreisen

 

Der Fahrkomfort auf deinem Reiserad

Achte bewusst auf den Sitz- und Fahrkomfort beim Radeln über längere Zeiträume: Sind Sattel, Radlerhose und Sitzposition auf Dauer unangenehm, solltest du die Ursachen suchen und gezielt abstellen, noch bevor du an eine längere Radreise denkst.

Denn ein schmerz- und ermüdungsfreies Radeln ist Grundvoraussetzung für ungetrübten Fahrspaß auf längeren Radreisen.

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Wir haben uns seinerzeit sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Hier unsere Tipps:

Bequemer Fahrradsattel

Taube Hände vermeiden beim Radeln

Knieschmerzen beim Fahrrad fahren vermeiden

Rückenschmerzen beim Radfahren vermeiden

Fahrrad bequemer machen: ein Leitfaden

 

Deine Kleidung

Als nächstes solltest du deine Bekleidung auf Radreise-Tauglichkeit prüfen. Denn auf Radreisen bist du der Witterung und jedem Klima relativ schutzlos ausgeliefert. Was es dabei alles zu beachten gibt, erfährst du aus den folgenden Artikeln:

Fahrrad Bekleidung für Radreisen

Radfahren bei Regen – Tipps für Kleidung und Sicherheit

Winterkleidung für Radfahrer

Fahrradbrillen Kaufberatung

 

Zelt, Kocher & Co

Für mehrtägige Fahrradtouren und Radreisen benötigst du mehr oder weniger viel Gepäck, abhängig von deiner Reiseart. Das alles passt natürlich nicht mehr in einen kleinen, handlichen Fahrradrucksack. Du brauchst also Packtaschen und Packsäcke.

Welche Packtaschen sind die besten?

Eine interessante Variante zu Packtaschen ist ein Fahrradanhänger. Ob das eine Lösung für deine Radreisen ist, kannst du hier ausloten:

Fahrradanhänger für Kinder, Lasten, Urlaub und Radreisen

Wenn du zelten möchtest, brauchst du natürlich erst einmal Zelt, Schlafmatte und Schlafsack. Dazu kommen dann sicher Campingkocher, Zeltlampe, Stirnlampe und anderes nützliches Zeug. Wenn du all diese Dinge schon hast, musst du lediglich prüfen, ob sie sich auch tatsächlich für deine Radreise eignen. Das betrifft Packmaß, Gewicht, Wettertauglichkeit und andere Kriterien.

Wenn du dir aber jetzt erst neue Ausrüstung zulegen willst/musst, findest du in den folgenden Artikeln viele nützliche Tipps zur Produktwahl:

Welches Zelt für welche Reise?

Die passende Schlafmatte finden – Worauf achten?

Den passenden Schlafsack finden – Ein Leitfaden

Campingkocher für Radreisen

Stirnlampen – Kaufberatung

Taschenlampen – Kaufberatung

Radreise-Zubehör für dein Fahrrad und viele nützliche Dinge für deine Reise-Ausrüstung findest du im Sortiment von BOC24 (Werbung*).

 

Was du alles mitschleppst

Vorweg gesagt: Du benötigst nicht alles, was dir die gut sortierten Ausrüstungs-Shops alles anbieten. Überlege dir zweimal, ob du einen bestimmten Gegenstand tatsächlich brauchst auf deinen Radreisen. Denn du musst schließlich alles schleppen. Und das kostet Kraft und kann dich zermürben auf schwierigen Strecken.

Verfolgt man dieses Thema in aller Konsequenz bis zum Ende, landet man beim „Bikepacking“, einer besonders schlanken Art des Radreise-Gepäcks.

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Die allermeisten Radler packen zu viel ein und senden so manches im Laufe der Reise nach Hause zurück.

Deine Packliste für Radreisen

Nimm vor deiner ersten Reise vor allem große und relativ schwere Gegenstände sehr kritisch unter die Lupe: Brauche ich das wirklich? Wenn ja, wie häufig? Kann ich es mir nicht auch vor Ort borgen? Oder gibt es möglicherweise eine leichtere Variante?

Oft herrscht ein direkter Zusammenhang zwischen Gewichtsreduzierung und Preisanstieg. Da musst du dann deine persönlichen Prioritäten setzen beim Kauf neuer Ausrüstung.

 

Erst einmal kleine Brötchen backen

Auf deiner ersten Radreise ist vieles oder möglicherweise sogar alles neu: das Fahrrad, die Packtaschen, das Thema Zelten, der kleine Campingkocher, die tägliche Suche nach einem geeigneten Zeltplatz, der Umgang mit Werkzeug, Flickzeug, der Regenkleidung und vieles mehr.

Nimm dir am Anfang nicht zuviel auf einmal vor. Hier empfiehlt sich tatsächlich die Devise: „erst einmal kleine Brötchen backen!“ Was ist damit gemeint?

 

Die Länge deiner ersten Radreise

Deine erste Radreise sollte nicht gleich 3 oder 4 Wochen einnehmen. Starte mit einer Wochenendtour. 2 bis 3 Tage sind perfekt geeignet, um neue Ausrüstung zu testen, erste Erfahrungen zu sammeln und Lücken in der Ausrüstung aufzuspüren.

Nichts läuft von Anfang an perfekt. Der Umgang mit Zelt, Kocher, den Packtaschen und dem Fahrrad braucht Übung. Im Laufe der Übung entsteht dann Routine. Und erst, wenn die nötige Routine erreicht ist, ist die Zeit reif für längere Trips oder sogar exotische Reiseziele.

 

Dein Nachtlager

Für Übernachtungen in Hotel oder Pension gibt es nicht viel zu erklären. Das kennen die Allermeisten und jeder weiß, wie man sich dafür organisiert. Beim Zelten oder auf der Suche nach alternativen Übernachtungsstätten wird es da wesentlich komplexer. Wir haben all unsere Tipps und Erfahrungen hierzu in den folgenden Artikeln für dich zusammengestellt:

Deine Zeltplatzsuche: was solltest du beachten

Preiswerte Unterkünfte auf Radreisen

 

Teste deine Ausrüstung

Neue Ausrüstung solltest du auf jeden Fall vor einer längeren Radreise ausgiebig getestet haben. Damit vermeidest du böse Überraschungen. Teste im Vorfeld aber nicht alles in einem Schwung, sondern am besten Stück für Stück. Mit einem neuen Fahrrad reicht zum Beispiel zunächst schon ein Tagesausflug ohne Gepäck, um sich intensiv mit dem neuen Gefährt vertraut zu machen. Da würden volle Packtaschen nur stören.

Taste dich dabei auch in Grenzsituationen vor: Übe den Zeltaufbau mal bei Dunkelheit und prüfe, ob dein Campingkocher auch bei Sturm oder frostigen Temperaturen noch funktioniert. Es ist immer gut zu wissen, wo die Grenzen der mitgeführten Ausrüstung und die eigenen Grenzen liegen.

Und rechne damit, dass es auf jeder Radreise dann immer noch eine Fülle von unerwarteten Herausforderungen für dich geben wird, selbst wenn du dich perfekt vorbereitet fühlst.

 

Packtaschen richtig packen

Finde heraus, wie du am besten dein Gepäck auf die Packtaschen und Packsäcke verteilst. Lass dich dabei vom üblichen Tagesablauf auf deinen Radreisen leiten und vermeide unnötige Packerei. Wenn du für eine kurze Snackpause alle 4 Packtaschen öffnen musst, hast du auf alle Fälle falsch gepackt.

Achte dabei aber auch immer auf eine möglichst gleichmäßige Gewichtsverteilung. Das betrifft vor allem die beiden Lowridertaschen (die vorderen Taschen). Denn bei stark unterschiedlichem Taschengewicht zieht es den Lenker zur schwereren Seite.

Doch ganz gleich, wo du was verpackst: Halte deine Regenkleidung dabei immer griffbereit. Wenn dich ein Regenschauer überrascht, muss alles schnell gehen, sonst bist du ruck zuck nass bis auf die Knochen.

Präge dir ein, in welcher Tasche du welche Gegenstände wo genau deponiert hast. Das erspart dir viel nervige Sucherei.

 

Mit Gepäck am Fahrrad ist alles anders

Ein Reiserad mit vollem Gepäck fährt sich ganz anders, als ein Fahrrad ohne Gepäck:

Der Bremsweg ist länger, der Wind hat mehr Angriffsfläche und das Zusatzgewicht kostet Kraft im Aufstieg. Du brauchst deutlich mehr Platz und das Manövrieren verläuft träger. Sogar eine hohe Bordsteinkante wird plötzlich zu deinem Feind, weil deine Lowridertaschen daran entlang schrabbeln. Überlege dir auch, wie du bei strömendem Regen Dinge aus deinen Packtaschen holst, ohne dass du gleich deine ganze Ausrüstung flutest.

Das sind sozusagen die Basics, das Grundrauschen. Das begleitet dich auf all deinen Reiseradtouren, ganz gleich wo und wie lange du auf Tour bist.

Deine Tagesstrecke

Lote aus, welche Tagesstrecken du auf Dauer als angenehm empfindest. Orientiere dich dabei auf keinen Fall an deinen Tagesstrecken mit Fahrrad ohne Gepäck. Du benötigst wahrscheinlich viel öfter Pausen. Plane auch die notwendigen Zeiten für Zeltauf- und Abbau, Kochen, Waschen und all die anderen regelmäßigen Tätigkeiten ein. Das alles braucht nicht nur seine Zeit, sondern es nimmt dir auch ein Stück weit die Energie, die du fürs Radeln benötigst. Somit reduziert es unter Umständen indirekt deine Tagesstrecken.

Halte die gefahrenen Strecken in km fest. Denn erst, wenn du dein durchschnittliches, realistisches Tagespensum kennst, hast du eine Planungsgrundlage für größere Radreisen. Planst du eine Gruppen – Radreise, orientiere dich immer am schwächsten Mitglied der Truppe. Das gilt insbesondere auch für Radreisen mit Kindern:

Tipps für Radreisen mit Kindern

Je länger deine Radreisen, desto stärker solltest du auch Pausentage mit einplanen: für Besichtigungen, Ruhephasen und Spielraum für Reparaturen oder Wartung am Fahrrad. Insbesondere, wenn du Unterkünfte, Fähren oder Flüge buchen und termingerecht erreichen willst, kann ein zu enger Zeitplan dich sonst schnell unter Druck setzen.

Fahrrad im Flugzeug mitnehmen – ein Leitfaden

 

Navigation und Orientierung

Früher gab es nur Karte und Kompass. Und in Ländern mit kyrillischen oder chinesischen Schriftzeichen half dir noch nicht einmal die karge Beschilderung der Straßen weiter. Da hat sich viel getan mittlerweile:

Heute kannst du mit Fahrradcomputer, Navigationsgerät oder einem Smartphone samt der richtigen Apps navigieren, Reiserouten planen und gefahrene Strecken aufzeichnen. Welche Geräte und Funktionen dir dabei wichtig sind, musst du für dich selber ausloten. Mit dem Einzug von Fitnesstrackern und der Smartwatch ist das nicht gerade einfach.

Unsere Tipps und Empfehlungen hierzu:

Navigation & GPS Logger per Handy

Fahrradcomputer – ein Überblick

Navi Testsieger

Kompass Kaufberatung

Kompass Testsieger

Smartwatch Testsieger

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Fahrrad Navigationsgeräte  bei Amazon (Werbung*)

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Deine Stromversorgung

Du ahnst es sicher schon: Wie schafft man es, auf einer Radreise zu jeder Zeit ausreichend mit Strom versorgt zu sein? Je umfangreicher deine Reise-Elektronik, desto wichtiger ist deine Auseinandersetzung mit Stromerzeugung und Strombeschaffung unterwegs.

Da gibt es Solarpanel, Nabendynamo, Pufferakku, Ladegerät, Universalstecker-Adapter und die Frage nach den passenden Akkus. Unsere Tipps und Erfahrungen hierzu:

Stromversorgung auf Radreisen

Steckdosentypen aller Länder – Übersicht

Powerbank Testsieger

Elektronik im Ausland kaufen – Fallstricke

Unsere Netbook-Beschaffung im Ausland – eine Odyssee

 

Der Umgang mit Werkzeug und Flickzeug

Irgendwann erwischt es jeden: Du fährst durch Glasscherben oder Dornen und kurze Zeit später hast du einen Plattfuß.

Lerne „vor“ deiner ersten Radreise, wie du einen Plattfuß reparierst, wie du die Bremsen an deinem Fahrrad einstellst, wie du die Schaltung nachjustierst und wie du die Ursache für einen Fehler in der Beleuchtungsanlage findest.

Lesetipps hierzu:

Fahrradschlauch flicken – Tipps & Tricks

V-Brake Felgenbremse warten einstellen reparieren

Fahrrad Kettenschaltung warten einstellen reparieren

Fahrradkette reinigen ölen kürzen montieren

Bowdenzüge und Zughüllen warten und austauschen

Laufräder selber einspeichen

Laufräder selber zentrieren

Fahrrad Nabenlager Wartung

Schmiermittel für Fahrrad und E-Bike

 

Scanne dein Fahrrad im Hinblick auf die wichtigsten Reparatur- und Wartungsarbeiten und stelle dir das dafür benötigte Werkzeug zusammen. 80% aller Arbeiten wirst du mit 4er, 5er und 6er Inbusschlüssel sowie 8er und 10er Maulschlüssel bewerkstelligen können.

Doch da kommt für längere Fahrradtouren noch einiges hinzu: Kettennietdrücker, Speichenschlüssel, Kettenblattschlüssel, 15er Maulschlüssel für die Pedale und einiges mehr. Es kann sehr unangenehm werden, wenn du auf deiner Radreise plötzlich mit einer Panne konfrontiert wirst und dir fehlt das passende Werkzeug und/oder das Know-how.

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Du brauchst dafür übrigens nicht Machinenbau studieren. Es reicht, wenn du dir die wichtigsten Arbeiten vom Fachmann oder einer Person mit etwas Sachkenntnis zeigen oder erklären lässt. Auch unsere Beschreibungen und Anleitungen (siehe oben) helfen dir da weiter.

Fehlt dir das Know-how, kannst du dir unterwegs immer noch von jemandem helfen lassen. Das kann ein anderen Mitglied deiner Reisegruppe sein oder eine versierte Person vor Ort. Womit auch gleich deutlich wird, dass Radreisen in abgelegene Regionen für dich erst infrage kommen, wenn du dieses Know-how selber besitzt.

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(Hierzu ein reales Beispiel: Im australischen Outback verdursten immer wieder leichtsinnige Touristen, weil sie mit einer Motorpanne liegen bleiben und das Notfall-Management im Vorfeld nicht vorbereitet hatten)

Zur Standard-Ausstattung gehört natürlich auch die Luftpumpe. Achte auf den passenden Ventilaufsatz und wähle gleich eine hochwertige Luftpumpe. Billigprodukte sind schnell verschlissen und erfordern häufig unnötig hohen Kraftaufwand beim Pumpen.

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Je größer und exotischer deine Radreisen, desto wichtiger wird auch die Mitnahme von Ersatzteilen. Dazu zählen Bremsbeläge, Bowdenzüge für Schaltung und Bremse, Schrauben, Muttern, Kugeln für die Lager, usw. Unser Tipps zum Ersatzteil-Management auf Radreisen:

Fahrrad Ersatzteile für unterwegs

Gruppen, Komponenten, Ersatzteile – DIY-Tipps

Fahrrad Kettenöl Testsieger

 

Dein Ernährungsplan auf Radreisen

Auf Radreisen mit schwerem Gepäck verbrennst du enorm viel Energie. Dein Speiseplan muss dem Rechnung tragen und wird entsprechend umfangreicher ausfallen. Aber nicht nur die Menge ist wichtig, sondern auch die Art der Lebensmittel. Und dabei sind geringes Gewicht, einfache Zubereitung ohne viel Brennstoff und geringer Platzbedarf in den Packtaschen die wichtigsten Anforderungen. Das passende Stichwort hierzu: dehydrierte Lebensmittel.

Haferflocken, Polenta, Grieß, Kartoffelpulver und Reis zählen vor diesem Hintergrund zu den geeigneten Grundnahrungsmitteln auf Fahrradtouren mit Gepäck. Sie sind leicht und du benötigst lediglich Wasser für die Zubereitung. Und das findest du meist an deinem Zeltplatz, musst es also nicht über den Tag schleppen.

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Verabschiede dich auf jeden Fall von den leicht verderblichen Lebensmitteln, denn du hast keinen Kühlschrank dabei. Frisches Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse musst du also entweder mit Bedacht kaufen oder weglassen.

Wenn diese Einschränkungen für dich mit zu großen Entbehrungen verbunden sind, kannst du dich gleich von der eigenen Zeltküche verabschieden und solltest stattdessen auf die lokale Gastronomie zurückgreifen.

Das muss kein K.O.-Kriterium für Radreisen sein, denn z. B. in Asien ist Streetfood nicht nur ausgesprochen schmackhaft, sondern auch preiswerter als selber zu kochen.

Wir haben die perfekte Verpflegung auf Radreisen in den folgenden Artikeln sehr detailliert beschrieben:

Verpflegung auf Radreisen: Sporternährung & Campingküche

Lebensmittel länger frisch halten auf Radreisen – Tipps & Tricks

 

Dein erstes Reiseziel

Für deine ersten Ausflüge und zum Sammeln erster Erfahrung brauchst du kein exotisches Fernziel. Starte von deiner Haustüre aus und erkunde deine eigene Wohnregion. So vermeidest du unnötigen Aufwand für An- und Abreise und lernst gleichzeitig deine Heimat ein ganzes Stück besser kennen.

Erst wenn dir Fahrrad, Gepäck, widrige Straßenverhältnisse und Wetterkapriolen ausreichend vertraut sind, ist es Zeit für einen höheren Abenteuer-Faktor beim Reiseziel.

Das muss dann auch nicht gleich Neuseeland oder der Iran sein. Frankreich, Dänemark, Großbritannien, Holland und Belgien zum Beispiel sind hervorragend geeignet für Radreisen und erfordern keinen großen Aufwand bei der Anreise.

Die meisten europäischen Länder bieten ein gut ausgebautes Radwegenetz. Du musst für deine Routen-Vorbereitung lediglich die richtigen Quellen kennen. Wir haben daher für dich die Radroutenplaner von allen europäischen Ländern in einem Artikel zusammen gestellt:

Radwegenetz Europa – Radroutenplaner aller Länder

 

Unsere Tipps für Radreisen zu den einzelnen Ländern, die wir bisher per Fahrrad bereist haben, findest du hier: Tipps für Radreisen nach Ländern

 

Exotische Reiseziele

Wähle die wirklich exotischen Reiseziele erst, wenn dir Radreisen in europäischen Ländern nicht mehr viel Spannendes bieten.

Wüste, endlose Steppe, extreme Höhenlagen, tropische Hitze, Starkregen, unwegsames Gelände, gefährliche Fauna und ähnliche Merkmale stellen große Herausforderungen dar, für deren Bewältigung man den Kopf freihaben muss.

Da bist du schnell überfordert, wenn die Radreise-Basics nicht im Schlaf sitzen.

Aber auch auf organisatorischer Seite kommen neue Dinge auf dich zu, sobald du deine Heimat verlässt:

  • Viele Länder erheben eine Visa-Pflicht oder es gilt ein streng limitiertes Aufenthaltsrecht
  • Du benötigst neben dem Reisepass und internationalem Impfausweis je nach Reiseland weitere Reise-Dokumente: Konsular-Zertifikat, Heiratsurkunde, Registrierungs-Bescheinigungen, usw.
  • Die verkehrsrechtlichen Vorschriften weichen von den heimischen ab (Helmpflicht, Vorgaben für Fahrrad, Fahrradtransport und Fahrrad-Bekleidung, andere Verkehrsregeln, usw.)
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz werden zu überlebenswichtigen Themen (Reiseimpfungen, Wasserfilter, Höhenkrankheit, Versicherungsschutz, Schutz gegen Diebstahl und Überfall, usw.)

Unsere Erfahrungen und Tipps zu diesen Punkten:

Visa & Einreisebestimmungen aller Länder

Fahrrad Helmpflicht – alle Länder in der Übersicht

Sicherheit auf Reisen – Ein Leitfaden

Gesundheitsschutz auf Reisen – Leitfaden

Reiseimpfungen – Ein Leitfaden

Höhenkrankheit vermeiden – Tipps zur Akklimatisierung

Reise-Dokumente – Was ist wichtig?

Oudoor Wasserfilter für Radreisen

Perfekter Fahrrad Diebstahlschutz

Fahrradschloss kaufen – Was beachten?

Fahrrad codieren – Wie sinnvoll ist das?

 

Trampen auf Radreisen

Trampen kann auf einer Radreise sinnvoll oder sogar notwendig werden. Es ist organisatorisch deutlich einfacher als die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und es klappt besser als du vielleicht denkst.

Doch bevor du dich zum Trampen an die Straße stellst, solltest du deine Packtaschen so vorbereitet haben, dass harte, scharfkantige Gegenstände deiner Ausrüstung nicht direkt an der Außenhülle deiner Taschen anliegen. Damit reduzierst du die Gefahr, dass durch zu ruppiges Handling oder die Vibration auf dem Transportweg an den Taschen oder deren Inhalt ein Schaden entsteht.

Ebenso ist es ratsam, empfindliche Elektronik weich zu polstern oder gleich in der Lenkertasche mit in den Fahrerraum zu nehmen. Die besten Tipps zum Trampen haben wir übrigens im folgenden Artikel detailliert zusammengestellt:

Tipps zum Trampen auf Radreisen

 

Fazit zu den Radreise Tipps für Einsteiger

Mit jeder Radtour wächst die Erfahrung und die Routine im Umgang mit Fahrrad, Ausrüstung, Straßenverhältnissen, dem Wetter und unerwarteten Situationen. Wenn du unsere Radreise Tipps für Einsteiger beherzigst, beugst du unliebsamen Überraschungen und zu großen Herausforderungen vor. So bleibt dir der Fahr- und Reisespaß lange erhalten.

 

Wohin soll die Reise gehen?

Tipps für Radreisen in Frankreich

Tipps für Radreisen in Dänemark

Tipps für Radreisen in Österreich

Tipps für Radreisen in Belgien

Tipps für Radreisen in Albanien

Tipps für Radreisen in England

Tipps für Radreisen in Irland und Nordirland

Tipps für Radreisen in Schottland

Tipps für Radreisen in Wales

Tipps für Radreisen in Schweiz

Tipps für Radreisen in Kroatien

Tipps für Radreisen in Griechenland

Tipps für Radreisen in der Türkei

 

 

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