Smartwatch Testsieger für Fitness, Sport, Freizeit und Reisen – Kaufberatung

Smartwatch TestsiegerIn diesem Artikel findest du die Smartwatch Testsieger und unsere Smartwatch Kauftipps für den Einsatzbereich Fitness, Sport, Outdoor und Reisen. Wir zeigen auf, welche Funktionalität du erwarten darfst und was die Hersteller gerne verschweigen.

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

 

Inhaltsübersicht

 

 

Wozu braucht es eine Smartwatch?

Mit der Smartwatch hat das Handy eine externe Schaltzentrale bekommen. Sie stört nicht mehr, als eine klassische Armbanduhr, erlaubt aber zu jeder Zeit den Zugriff auf die Funktionen, die wir am Smartphone so lieb gewonnen haben. Ohne, dass wir dafür das Smartphone aus der Tasche holen müssen. Das ist komfortabel und erweitert die Einsatzmöglichkeiten deines Smartphones.

Wo die Bedienbarkeit wegen des kleinen Displays an Grenzen stößt, übernimmt ein Sprachassistent (Alexa, Siri, Bixby oder Google Assistant) die Arbeit. Vorausgesetzt, die Smartwatch verfügt über Mikrofon und Lautsprecher und die Spracherkennung funktioniert einwandfrei.

 

Smartwatch oder Fitness Tracker?

Reicht die Sport- und Freizeit-Funktionalität und kannst du dagegen auf GPS, Musik und Mikrofon verzichten, dann ist ein einfacher Fitness Tracker die deutlich preiswertere Lösung für dich. Ein einfaches Fitnessarmband (Fitnessuhr) findest du schon für unter 50 Euro. Für alle anderen ist eine waschechte Smartwatch die bessere Lösung.

Unser Tipp für einen Fitness Tracker: Xiaomi Mi Band 4:

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Das passende Betriebssystem

Die erste Grobauswahl betrifft die Kompatibilität der Smartwatch mit dem Betriebssystem deines Smartphones. Ist diese Kompatibilität nicht gegeben, drohen Einschränkungen in der Funktionalität.

Die Apple Smartwatch basiert auf watchOS, entwickelt aus iOS. Die Android-fähigen Smartwatches basieren auf Wear OS, entwickelt aus Google´s Android. Unter anderem Samsung setzt auf Tizen, ein Open Source Betriebssystem, das zu Android vollständig kompatibel (k) ist.

Es gibt zwar mittlerweile auch Modelle, die in alle Richtungen kompatibel sein sollen, doch dann sind Überraschungen bei der erwarteten Funktionalität nicht auszuschließen.

 

Die Funktions-Vielfalt der Smartwatch

Nach dieser Entscheidung tauchst du aber in die Vielfalt der Funktionen und Modelle ein und verlierst leicht den Überblick. Schick aussehen tun sie alle, aber es gibt Unterschiede in der Funktionalität. Du solltest also wissen, welche Funktionen du wirklich brauchst:

Nutzt du deine Smartwatch für Büro und Job, im Freizeit- und Outdoor-Bereich, für Fitness- und Gesundheits-Monitoring oder für alles gemeinsam?

Soll die Smartwatch eigenständig sein und sich über eine integrierte eSIM ins Mobilfunknetz einwählen oder reicht dir die Bluetooth-Verbindung zum Handy?

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was heute alles mit einer Smartwatch machbar ist, hier ein paar beispielhafte Anwendungs-Bereiche aus allen Lebensbereichen und die dafür relevante Funktionalität:

Gesundheits-Tracking

Zu diesem Anwendungsbereich zählen die Erfassung von Atemfrequenz, Herzfrequenz, Blutdruck, Wasserkonsum, Menstruationszyklus, Sauerstoffsättigung im Blut (Pulsoxymeter), Stress-Level, Energieverbrauch, Schlafanalyse, Sturzerkennung und mehr. Gerade vor dem Hintergrund einer Corona-Pandemie gewinnt ein Pulsoxymeter an Bedeutung. Er signalisiert aufkommende Erkrankungen, bevor du die ersten Symptome spürst.

Sport und Freizeit

In diesen Bereich fallen Trainings-Animation, Leistungs-Coaching, benutzerdefiniertes Training, GPS, Navigation, Routen-Tracking, Höhenmesser, Thermometer, Luftdruck, Kompass, Schrittzähler, Geschwindigkeits- und Entfernungs-Messung, Stoppuhr, Notruf-Funktion, Musik-Steuerung, Kamera-Steuerung und die Wetter-Vorhersage.

Büro und Job

Hierzu gehören Benachrichtigungen, Sprachfunktionalität über Mikrofon und Lautsprecher, Sprachassistenten, Kalender, Uhrzeit, Zeitzonen, kontaktloses Bezahlen

 

 

Was die Hersteller verschweigen

Die vollmundigen Versprechungen der Hersteller oder Online-Shops erzeugen Begeisterung beim Leser. Dass viele Modelle aber in großem Umfang nicht den Erwartungen der Käufer entsprechen und sich manche Modelle nach dem Kauf schnell als Abo-Fallen entpuppen, erfährst du nur mit viel Mühe aus den Rezensionen enttäuschter Käufer. Zu den am häufigsten erwähnten Mängeln zählen:

  • deutlich zu kurze Akkulaufzeit
  • Probleme bei der Verbindung zum Smartphone
  • Probleme mit der Software nach einem Update
  • fehlerhafte Aufzeichnungen der Sensoren für Puls, Schlaf, Schrittanzahl, usw.
  • größere Abweichungen zwischen den Hersteller-Angaben und der tatsächlich verfügbaren Funktionalität
  • mangelhafter Support
  • Freischaltung von Funktionen erst durch kostenpflichtiges Abo
  • Mängel bei Datenschutz und Datensparsamkeit.

 

Die Dichtheit der Smartwatch gegen Wasserdruck

Auch Mängel bei der Dichtheit sorgen bei den Käufern für Unzufriedenheit:

Eine Smartwatch kommt mit Feuchtigkeit in Kontakt: Schweiß, Salzwasser, Kondenswasser, Regen, Spritzwasser beim Händewaschen, usw. Darum sind die heutigen Modelle alle mehr oder weniger “wasserdicht”. Doch der Begriff der Dichtigkeit wird von den Smartwatch-Herstellern hier irreführend als Marketing-Trick missbraucht:

Die meisten Smartwatch-Hersteller weisen für ihre Modelle die Wasserdichtigkeit in [atm] und nicht in der offiziellen SI-Einheit [Pa] aus. Dennoch ist diese Einheit näher an der Wahrheit als die mittlerweile in Deutschland zu Recht verbotene (weil irreführende) Angabe der “Wassertiefe in Metern”. Allerdings halten sich solche Angaben bei manchen Herstellern immer noch hartnäckig, so auch bei Apple.

(Zur Erklärung: Im Titicacasee auf 3700 Metern Höhe herrscht in 50 Metern Wassertiefe ein völlig anderer Druck als in der gleichen Wassertiefe im Bodensee. Folglich ist die Angabe “Wassertiefe in Metern” als Aussage für die Dichtigkeit nicht geeignet.)

Eine Smartwatch gilt allgemein als wasserdicht, wenn sie einem Druck von 5 atm standhält (1 atm = 1,013… kPa = 1,01… bar). Tatsächlich ist aber auch diese Einschätzung irreführend und nach unserem Verständnis sogar falsch. Denn der dynamische Druck eines Wassertropfens aus der Dusche ist deutlich höher und gefährlicher für eine Uhr, als der rein statische Druck einer ruhenden Uhr im Wasser einer Badewanne. Und auch kraftvolle Schwimmbewegungen erhöhen den Wasserdruck deutlich.

Die seriöse Einordnung der Dichtigkeit in Anlehnung an die für Kleinuhren gültige DIN 8310 (bzw. ISO 22810):

Aktivität erforderliche Dichtheit
Hände waschen, leichter Regen 3 atm
Duschen, Baden 5 atm
Schwimmen, Schnorcheln 10 atm
Tauchen in geringer Tiefe 20 atm
Tauchen in größerer Wassertiefe 30 atm

Weil die allermeisten Hersteller für ihre Uhren heute lediglich 5 atm Dichtigkeit ausweisen, solltest du damit also besser nicht ins Wasser steigen. Selbst das Duschen kann bei einem harten Wasserstrahl schon Schaden erzeugen.

Und bedenke: Durch Alterung und Verschleiß reduziert sich die Dichtigkeit im Laufe der Nutzungszeit. Die Hersteller-Angabe bezieht sich im besten Fall auf die Prüfung nach ISO 22810 am fabrikneuen Produkt und unter Idealbedingungen.

 

Anmerkungen zu unserer Smartwatch Übersicht

Um zu verstehen, wie unsere Smartwatch Testsieger Übersicht zustande gekommen ist, hier einige Anmerkungen zu unserem Vorgehen:

Display

Die Displays der Top-Modelle sind heute allesamt sehr hochwertig und liegen in der Größe zwischen 42 und 46 mm. Außerdem kannst du bei vielen Modellen zwischen zwei verschiedenen Größen auswählen. Daher haben wir auf die Erwähnung von Displayart, Displaygröße und Pixelanzahl verzichtet.

Akkulaufzeit

Weil die Akkulaufzeit maßgeblich von deiner Nutzungsintensität beeinflusst wird, sind die Herstellerangaben für einen Vergleich kaum geeignet. Wir verzichten daher auf die Angabe der Herstellerwerte.

Weil die verbauten Akkus wie alle Akkus eine begrenzte Lebensdauer haben, solltest du dich als Intensivnutzer schon vor dem Kauf mit dem Akkuwechsel auseinandersetzen. Das kann aufwändig und kostspielig werden. Legst du hier selber Hand an, um die dieses Geld zu sparen, solltest du einen ESD-gerechten Arbeitsplatz nutzen, sonst riskierst du die Beschädigung der elektronischen Bauteile. Für die Allermeisten kommt folglich ein Akkuwechsel durch Hersteller oder Händler in Frage. Wir haben deshalb die Kosten für einen Hersteller-seitigen Akkuwechsel in unsere Übersicht mit aufgenommen.

Funktionalität

Die Aufzählung sämtlicher Funktionen zu den einzelnen Modellen aller Hersteller ist immer nur eine Momentaufnahme, die sich mit jedem Software-Updates mehr oder weniger stark ändern kann. Wir haben uns in unserer Übersicht daher lediglich auf die Erwähnung weniger, wichtiger Funktionen beschränkt.

Gewicht

Manche Hersteller bieten ihre Smartwatch-Modelle in mehreren Größen an und du kannst wählen zwischen einem Gehäuse aus Aluminium, Titan, Stahl oder Keramik. Diese Varianz beeinflusst auch das Gewicht der Smartwatch und das erschwert einen direkten Vergleich der Modelle in unserer Zusammenstellung. Wir haben daher auf die Angabe der Gewichte verzichtet.

Unsere Modell-Auswahl

Unter den Testsiegern und Kauftipps waren zu Beginn unserer Recherche auch viele Modelle der Hersteller Huawei, Fossil, Fitbit und Polar. Allerdings blieb uns ein Rätsel, nach welchen Kriterien da manche Smartwatch zum Testsieger gekürt werden konnte. Denn die Quote negativer Rezensionen war bei vielen Modellen der genannten Hersteller erschreckend hoch: Hardware- und Software-Mängel, fehlender Datenschutz, mangelhafte Akkulaufzeit, Abo-Fallen und Abzocke. Was übrig blieb, können wir mit gutem Gewissen empfehlen (siehe Liste).

 

Die Smartwatch Testsieger in der Übersicht

Im Folgenden findest du nun die Smartwatch Testsieger und unsere Kauftipps (grau).

Smartwatch Testsieger

 

Unsere Kauftipps im Online-Handel

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Garmin vívoactive 4S  bei Amazon (Werbung*)

Samsung Galaxy Watch Active 2  bei Amazon (Werbung*)

 

Weitere Empfehlungen aus unserer Tabelle

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Garmin Venu  bei Amazon (Werbung*)

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