Deine Reisevorbereitung – Tipps zur Reiseplanung

Die Vorfreude auf den Urlaub ist immer eine spannende Sache und deine Reisevorbereitung empfindest du dabei selten als lästige Arbeit. Doch es kann ganz schön stressig werden, wenn du bei deinen Vorbereitungen etwas Wichtiges versäumst oder kurz vor Reiseantritt plötzlich in Zeitnot gerätst.

Damit das nicht passiert, findest du im Folgenden alle wichtigen Aspekte einer umfassenden Reisevorbereitung. Sie lassen sich auf alle denkbaren Reisen anwenden, ganz gleich, ob Kurztrip oder Langzeitreise, Pauschalreise oder Individualreise, Radreise oder Wohnmobilreise, …

Du merkst bei der Lektüre schnell, welche Themen auf deine Reisevorbereitung zutreffen und welche Aspekte du ignorieren kannst.

Unsere Tipps für deine Reisevorbereitung:

Inhaltsverzeichnis:

Reiseart und Reisestil

Die Reiseart beeinflußt deine Reisevorbereitung massiv. Was hast du vor?

  • Die Buchung einer Pauschalreise mit All-Inclusive oder eine Individualreise?
  • Eine Städtereise, Strandurlaub, ein Roadtrip oder stehen gleich mehrere Länder auf dem Reiseplan?
  • Wie ist dein Reisestil?
  • Reist du mit Koffer oder Rucksack?
  • Übernachtest du im Zelt oder im Hotel?
  • Speist du im Restaurant, aus der Straßenküche oder kochst du selber?
  • Reist du mit Leihwagen, Fahrrad, Bus, Bahn oder per Trampen durchs Land?

Je mehr Individualität in der Reisegestaltung, desto höher ist der Aufwand für deine Reisevorbereitung:

Flüge buchen, Sehenswürdigkeiten recherchieren, Reiseroute planen, Leihwagen organisieren, die passenden Versicherungen suchen, Unterkünfte zusammenstellen und vieles mehr kommt da auf dich zu.

Die Reiseart beeinflußt auch die Höhe der Reisekosten, dein Gesundheitsrisiko vor Ort, den Umfang der empfohlenen Impfungen und dein Gepäckvolumen.

Reiseziel und Reisezeitpunkt

Welches Land oder welche Stadt steht auf dem Plan? Oder sollen es gleich mehrere Länder sein?

Bist du zeitlich festgelegt oder flexibel? Das Klima an deinem Reiseziel muss schließlich zu deinem Urlaubszeitfenster passen.

Wähle das passende Zeitfenster für deinen Aufenthalt. Meide die Regenzeit oder Zeiten mit Wirbelsturmgefahr, aber auch größte Hitze und Kälte. Achte auch auf die Länge der Tage in den unterschiedlichen Jahreszeiten. All zu kurze Tage können dir den Spaß an einem Zelturlaub merklich verderben.

Bei Reisen in islamische Länder solltest du auch die Zeit des Ramadan meiden. Dann ist die Versorgung über den Tag deutlich schwieriger und viele öffentlichen Einrichtungen sind tagsüber geschlossen.

Suchst du ein passendes Reiseziel für einen festgelegten Zeitraum, dann schau unter:

Reiseziele nach Monaten

Suchst du ein passendes Zeitfenster für ein bestimmtes Reiseziel, dann schau unter:

Beste Reisezeit – alle Länder

Die Länge deiner Reise

Auch die Länge deiner Reise ist ein Einflußfaktor beim Umfang der Reisevorbereitungen. Die übliche 3- bis 4-Wochen-Reisedauer ist überschaubar:

Die Reise-Krankenversicherung ist erschwinglich, der häusliche Schreibkram kann liegen bleiben, um deine Blumen kümmert sich der Nachbar und auch unerwartete Baustellen können bis zur Rückkehr aufgeschoben werden.

Ist eine deutlich längere Reisezeit geplant, wächst die Reisevorbereitung ganz schnell um viele weitere Punkte:

  • Visa können unter Umständen nicht mehr daheim vor Reiseantritt beschafft werden, sondern müssen während der Reise unterwegs beantragt werden,
  • anstelle einer Reise-Krankenversicherung ist eine deutlich teurere Auslands-Krankenversicherung erforderlich,
  • du hast eine zusätzliche finanzielle Belastung, weil deine „ruhende“ heimatliche Krankenversicherung ebenfalls Geld kostet,
  • du willst möglicherweise deine Post an eine andere Adresse umleiten,
  • du benötigst ein mobiles Büro-Equipment, um deine elektronische Post und viele andere Dinge aus der Ferne erledigen zu können,
  • du benötigst unter Umständen eine Vertrauensperson in der Heimat, die in deiner Wohnung bei Bedarf nach dem Rechten schaut,
  • usw.

Je länger die Reisedauer, desto umfangreicher wird deine Reisevorbereitung. Für eine mehrjährige Reise über viele Länder und Kontinente mutiert dieser Vorbereitungsumfang dann tatsächlich zu einem komplexen „Projekt“ und die Vorbereitungen nehmen mehrere Monate in Anspruch.

Wir haben die umfangreiche Vorbereitung von Langzeitreisen in einem separaten Artikel behandelt:

Planung einer Langzeitreise

Reisekosten und verfügbares Budget

Berücksichtige das Preisniveau im geplanten Reiseland und prüfe vorab, ob es mit deiner Reisedauer und deinem Reisestil (Hotel oder Zelt, Restaurant oder selber kochen, …) im Einklang steht. Den längsten finaziellen Atem hast du sicher, wenn du per Zelt abseits der offiziellen Zeltplätze unterwegs bist und dich trampend oder per Reiserad durchs Reiseland bewegst. Hotels, Gastronomie, Wellness und die Nutzung der komfortablen Verkehrsmittel sind im Gegenzug dazu Preistreiber, auch in den preiswerteren Reiseländern.

Wann deine Reisevorbereitung starten sollte

Wieviel Vorlaufzeit benötigst du für die Reisevorbereitung? Dieser Punkt wird leicht unterschätzt. Zum Beispiel im Hinblick auf die notwendigen Reiseimpfungen:

Manche Impfung erfolgt in 3 Schritten, verteilt über 12 Monate. Und nach der letzten Impfung braucht es unter Umständen einige Wochen, bis der Impfschutz seine Wirkung entfaltet. Daraus wird deutlich, dass du inclusive einer Beratung beim Tropenmediziner samt der Impfungen ganz schnell einen Vorlauf von anderthalb Jahren benötigst.

Auch die Umstellung einer Postadresse nimmt Monate in Anspruch. Und die notarielle Beurkundung einer bevollmächtigten Person für die heimatlichen Angelegenheiten während deiner Abwesenheit dauert ebenfalls seine Zeit.

Für eine Langzeitreise sind folglich mindestens 2 Jahre Vorbereitungszeit einzuplanen. Aber auch für eine Kurzreise in die Tropen sind schon alleine wegen der Impfungen mindestens 1,5 Jahre zu veranschlagen (siehe oben).

Unsere Übersicht zu den Reiseimpfungen

Die Checkliste für deine Reisevorbereitung

Ganz gleich, wie aufwändig deine Reisevorbereitung am Ende sein wird: du solltest eine Checkliste erstellen, in der du sämtliche Jobs einträgst, sie mit dem erforderlichen Zeitbedarf markierst und alle Punkte dann in eine sinnvolle Reihenfolge sortierst. Natürlich beginnst du dann zunächst mit den Jobs, die die längste Zeit in Anspruch nehmen (z.B. die Reiseimpfungen).

Diese Checkliste schützt dich vor bösen Überraschungen und du kannst sie gleichzeitig auch für die Fortschtrittskontrolle nutzen und jederzeit anpassen, wenn sich neue Jobs ergeben.

Planst du eine Reise über mehrere Länder oder sogar eine Langzeitreise, lege dir für jedes Land eine separate Datei an und überlege dir zu Beginn deiner Recherche eine sinnvolle Standard-Struktur, die alle für dich relevanten Themen enthält:

  • Einreise-Bestimmungen
  • Klima
  • Kulturelle Besonderheiten
  • Unterkünfte
  • Sehenswürdigkeiten
  • Bargeldbeschaffung
  • usw.

Das erleichtert dir die Übersichtlichkeit und so hast du vor und während deiner Reise alle notwendigen Informationen schnell abrufbar. Gleichzeitig schützt es dich auch hier wieder vor der Gefahr, im Rahmen der Vorbereitungen etwas zu vergessen.

Wir haben im Rahmen der Vorbereitungen auf unsere 5-jährige Radreise um die Welt für über 50 in Frage kommende Reiseländer alle länderspezifischen Infos jeweils in separaten Dateien abgelegt und die Inhalte in diesen Dateien auch während unserer Radreise immer wieder ergänzt oder angepasst. Sie sind vor allem vor der Einreise in das nächste Reiseland eine wertvolle Informationsquelle für uns.

Die Informationsbeschaffung

Wenn das Reiseziel, das Zeitfenster, Reiseart und Reisestil feststehen, beginnt die Recherche nach den vielen Details deiner Reise. Du benötigst Infos über das Reiseland und seine Sehenswürdigkeiten, die Einreise-Bestimmungen, das Preisniveau, die Infrastruktur, über Klima, Gefahrenpotenzial, Unterkünfte, öffentliche Verkehrsmittel, Bargeldbeschaffung, Nachtleben, usw. So individuell wie die Reisegestaltung, so unterschiedlich sind die Schwerpunkte in der Suche nach den gewünschten Informationen. Damit diese Sucherei nicht eine Never-ending-Story wird, listen wir im Folgenden einige nützliche Quellen auf; ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Website des Auswärtigen Amtes:

Hier findest du zu jedem Reiseland die aktuell geltenden Einreise-Bestimmungen, Infos zu den geforderten Dolumenten, zu den Gefahren und zum Gesundheitsschutz und viele weitere nützliche Fakten über das Land und seine Besonderheiten für Reisende. Diese Website wird stets aktuell gehalten und ist eine der wichtigsten Informations-Quellen im Rahmen deiner Reisevorbereitung. Und das betrifft nicht nur die Vorbereitungen vor dem Reisestart, sondern auch die Beurteilung aktueller Entwicklungen und Risiken, während du dich im betreffenden Land aufhälst.

Das Internet:

Für jegliche Thematik im Hinblick auf deine Reise eignet sich eine Recherche im Internet. Dabei sind die ersten beiden Seiten der Suchergenisse in der Regel jedoch relativ uninteressant. Denn dort listet Google lediglich die großen kommerziellen Reiseveranstalter oder Websites, deren Betreiber sich vorrangig mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt haben. Hier findest du nur selten hochwertige Informationen für deine Reisevorbereitung. Und wenn, dann beschränkt es sich meist nur auf die Standard-Sehenswürdigkeiten und die üblichen Touristenrouten. Außerdem fehlt es dort an ehrlichen, kritischen Beurteilungen, weil diese Seitenbetreiber in der Regel ja Geld mit ihren Angeboten verdienen wollen.

Schau besser auf den Seiten 3-10 nach. Dort findest du vor allem Reiseblogs, deren Betreiber sehr viel Energie in hochwertige Inhalte investieren, sich aber weniger um das Ranking bei Google bemühen. Hier bekommst du Geheimtipps und sehr detaillierte Infos über das Reiseziel, die Kultur vor Ort und andere Besonderheiten im Rahmen einer Reise. Hier entdeckst du auch kritische Bewertungen zu einzelnen Sehenswürdigkeiten. Das erspart dir manche Enttäuschung auf deiner Reise und möglicherweise viel Geld. Doch bedenke hierbei, dass es sich oft um subjektive Meinungen handelt. Bleibe unvoreingenommen und bilde dir selber eine Meinung. Das gilt aber nicht nur für Reiseblogs, sondern auch für Frage-Portale und sonstige Kommunikationsplattformren im Netz.

Die gängigsten Plattformen:

Pinterest:

Pinterest ist im Prinzip ebenfalls eine Suchmaschine, ähnlich wie Google. Über Suchbegriffe erhälst du passende Seiten in den Vorschlägen und landest sofort bei den Themen und Artikeln, die dich interessieren. Allerdings musst du dich bei Pinterest (kostenfrei) anmelden, um diese Suchmachine nutzen zu können.

Instagram:

Instagram ist eine Art Bildersuche mit Ortsangaben, vorrangig für die Nutzung auf Mobilgeräten. Du suchst mit Begriffen, Hashtags oder Ortsangaben und erhälst über die Bilder in den Suchergebnissen einen Eindruck davon, was dich vor Ort erwartet.

Reiseführer:

Reiseführer liefern geballte Infos zu einem Land oder einer Stadt in sehr kompakter Form. Du findest sie für wenig Geld auf dem privaten Second-Hand-Markt (Ebay, Amazon, …). Sie sind eine ideale Ergänzung zu den Infos aus dem Internet. Allerdings sind die inhaltlichen Schwerpunkte je nach Verlag unterschiedlich. Prüfe vor dem Kauf eines Reiseführers, ob du eher mit Dumont, Reise Know How oder Lonely Planet zurecht kommst.

Reisedokumente

Eines der wichtigsten Themen für deine Reisevorbereitung sind die Reisedokumente. Dazu zählen wir Reisepass, Visa, Führerschein, Versicherungsnachweise, Impfausweis und viele andere Dokumente. Je nach Reiseziel und Reisedauer kann dieses Thema sehr komplex werden.
Wir haben es in einem separaten Artikel detailliert beschrieben:

Reisedokumente – ein Überblick

Gesundheitsschutz und Reisesicherheit

Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist deine Gesundheit auf Reisen:

  • Wie ist dein Krankenversicherungsschutz am Reiseziel?
  • Welche Bedeutung hat der „Krankenrücktransport“?
  • Welchen Krankheiten bist du ausgesetzt?
  • Welche gefährlichen Tiere gibt es vor Ort?
  • Welche Reiseimpfungen benötigst du?
  • Wann solltest du mit den Impfungen beginnen?
  • Wie ist der Hygiene-Standard an deinem Reiseort?
  • Wie ist die medizinische Versorgung an deinem Treiseziel?
  • Wie bereitest du am Reiseziel dein Trinkwasser auf?
  • Wie vermeidest du Höhenkrankheit, Schneeblindheit und Sonnenbrand im Hochgebirge?
  • Was gehört alles in deine Reiseapotheke?
  • Drohen am Reiseziel irgendwelche Naturkatastrophen?
  • Gibt es kriminelle Energie, Diebstahlgefahr, religiösen Fanatismus oder sogar Entführungsrisiko?
  • Wie schützt du dich und deine Daten im Internet? (Onlinebanking, Passwörter-Nutzung, usw.)
  • Greift deine Haftpflichtversicherung auch vor Ort am Reiseziel?
  • Wie sieht dein Notfall-Management während deiner Reise aus?

Alle diese Themen haben wir in den folgenden Artikeln sehr detailliert aufgegriffen:

Reisegesundheit – Krankheiten & Gefahren auf Reisen

Reiseimpfungen – ein Überblick

Reisesicherheit – Schutz vor Gefahren am Reiseziel

Bargeldbeschaffung im Reiseland

Ebenfalls ein wichtiges Thema ist deine Zahlungsfähigkeit am Reiseziel. Denn: „Ohne Moos – nix los!“

Insbesondere an Reisezielen außerhalb Europas und auf Langzeitreisen ist das ein sensibles Thema, dem du sehr viel Aufmerksamkeit schenken solltest.

Informiere dich über die Möglichkeiten der Bargeldbeschaffung im Reiseland:

  • Wo findest du vor Ort die günstigeren Wechselkurse? In der Bank oder in der Wechselstube?
  • Wird deine Kreditkarte an den Geldautomaten und zum Bezahlen per Karte akzeptiert? (Im Iran z.B. ist das nicht möglich)
  • Welche Banken haben die günstigsten Gebührensätze?
  • Wie hoch ist der Maximalbetrag bei einer Transaktion? (In Argentinien wirst du schnell mit 10 Euro Gebühren bei gerade einmal 25 Euro Abbuchungshöhe konfrontiert, wenn du den Geldautomaten der falschen Bank nutzt.)

Einige Kreditinstitute daheim bieten Reise-Kreditkarten und erheben bei der Nutzung im Ausland keine Gebühren. Am sichersten fährst du dann jedoch mit 2 Kreditkarten unterschiedlicher Anbieter (VISA, MasterCard, …). Das reduziert auch gleichzeitig das Ausfallrisiko, wenn z.B. eine Karte verloren geht, gesperrt wird oder gehackt wird (wie bei uns in Argentinien).

Nutze Online-Banking nur in Verbindung mit einem separaten TAN-Generator deiner Bank (also ein zweites Gerät) für deine Online-Transaktionen, dann ist größtmögliche Sicherheit gewährleistet.

Nehme zudem eine Bargeld-Reserve in Euro oder US-Dollar mit. Dann bist du immer zahlungsfähig. Denn Verfügbarkeit und Betriebsbereitschaft von Geldautomaten sind je nach Reiseland und Reiseregion nicht immer garantiert.

Stromversorgung im Reiseland

Smartphone, MP3-Player, E-Book-Reader, Zeltlaterne, Stirnlampe und all die anderen liebgewonnenen elektronischen Reisebegleiter benötigen Strom. Daher ist die Stromversorgung im Reiseland heute sicher für jeden Reisenden ein bedeutendes Thema.

Im Hotel ist die Stromverfügbarkeit in nahezu allen Reiseländern eine Selbstverständlichkeit. Doch abseits der Zivilisation und insbesondere beim Zelturlaub und auf Radreisen sieht das völlig anders aus.

Mache dir Gedanken über die Verfügbarkeit der Stromquellen unterwegs und den täglichen Bedarf für all deine Verbraucher:

  • Musst du deinen Strom selber erzeugen? Wenn ja, womit? Nabendynamo am Fahrrad, Solarpanel oder per Campingkocher?
  • Welche Steckdosen-Formate gibt es am Reiseziel? Benötigst du einen Adapter? Am sichersten fährst du mit einem Universal-Adapter für alle gängigen Steckdosen-Formate der Welt und mit mehreren USB-Buchsen. Damit hast du Ruhe, ganz gleich, in welchem Land du auf Reisen bist und wieviele Geräte du gleichzeitig laden musst. Achte auf eine kompakte Bauweise dieses Adapters, denn maches Produkt blockiert gleich 3 Steckplätze und das wird in manchen Hostels nicht gerne gesehen.
  • Achte bei den Kabeln in deinem Equipment auf ausreichende Kabellänge, denn nicht immer ist das kürzeste Kabel die beste Lösung.
  • Benötigst du zusätzlich noch eine Powerbank?
  • Ein Universal-Akku-Ladegerät?

Strebe bei der Zusammenstellung deiner Reiseelektronik möglichst die Beschränkung auf eine Akku-Standard-Größe (z.B. AAA) an. Das gewährleistet die größte Flexibilität beim Laden.

Unsere Tipps zur Stromversorgung auf Reisen und Radreisen

Internet und Telefonie

Die Allerwenigsten werden heute auf ihren Reisen ganz auf die gewohnten Kommunikationswege verzichten wollen. Was früher mit einem 2G-Handy vollständig abgedeckt war, ist heute um Welten umfangreicher geworden: man kommuniziert über WhatsApp und Skype, teilt seinen Standort und das neueste Selfie über Twitter, Facebook oder Inatagram und ist am liebsten permanent „online“.

Innerhalb der EU sind zwar die Roaming-Gebühren entfallen, doch jenseits dieser Grenzen benötigst du entweder frei zugängliches (kostenloses) WiFi oder eine lokale SIM-Karte mit Datenvolumen.

Recherchiere nach den für dich passenden Anbietern und Tarifen und vergleiche dabei auch die Netzabdeckung der einzelnen Provider. Das ist vor allem aus der Ferne kein einfaches Thema, weil die Provider in vielen Ländern mit virtuellen Rabatten ein sehr undurchschaubares Tarifsystem anbieten.

Als letzte Alternative bleiben in manchen Ländern dann nur noch die Internetcafes. Hier sind Hardware und Software allerdings oft auf einem völlig veralteten Stand und es hagelt Fehlermeldungen, weil die aktuellen Treiber nicht installiert sind oder die Rechner schon verseucht sind.

Wenn du auf deiner Reise die Inhalte deiner Speicherkarten bearbeiten und verwalten willst, solltest du ausschließlich auf das eigene Equipment bauen und niemals physisch an fremde Rechner andocken.

Deine Kamera-Ausrüstung

Früher hattest du lediglich die Wahl zwischen einer kleinen Kompaktkamera oder der Spiegelreflexkamera und zwischen Diafilm und Negativfilm. Das hat sich massiv geändert:

Heute gibt es viele verschiedene Geräte-Gattungen (Smartphone, Tablet, Drohne, Action-Cam, …), Speichermedien (SD-Karte, Cloud, …), Bearbeitungsmöglichkeiten (Software, Online-Dienste, …) und Verwendungskanäle (Album, Soziale Netzwerke, dein Blog, …). Dabei werden die Überschneidungen in der Funktionalität zwischen all diesen Produkten und Diensten immer größer.

Natürlich kannst du auch mit einem Smartphone gute Urlaubsfotos schießen oder Videos aufzeíchnen. Doch bevor du viel Geld in Aufstecklinsen, Selfie Stick und Stativ-Halterung investierst, solltest du über das passende Foto-Equipment für deine Reisen nachdenken. Es muß keine teure Profikamera sein, aber zum Smartphone gibt es eine ganze Reihe interessanter Alternativen. Unsere weiterführenden Artikel in dieser Hinsicht:

Kameraausrüstung auf Reisen

Perfekte Reisefotos – ein Tutorial

Deine Packliste

Du findest heute auf den Reiseblogs im Internet Packlisten in Hülle und Fülle. Die allermeisten, wenn nicht sogar alle diese Listen, werden für dich nicht passen. Dafür ist deine Reisegestaltung viel zu individuell.

Überlege dir zunächst selber, was du alles brauchst und berücksichtige dabei vorrangig die Art deiner Reise:

Auf Rucksackreisen und Radreisen zählen Gewicht und Packvolumen. In Auto oder Wohnmobil wird dir das relativ egal sein. Auf Flugreisen wiederum können zusätzlich zu buchende Gepäckstücke je nach Fluggesellschaft einen empfindlichen Aufpreis nach sich ziehen.

Berücksichtige auch Kultur, Klima und Einreise-Vorschriften am Reiseziel: gibt es Kleidungs-Vorschriften (z.B. in islamischen Ländern), ist die Einfuhr bestimmter Gegenstände untersagt oder muss dein Gepäck im Zoll eine Quarantäne-Prüfung überstehen?

Auf Flugreisen solltest du dich im Vorfeld auch sehr genau mit den Vorschriften der Fluglinie beschäftigen: Was darf bzw. muß ins Handgepäck? Was ist nur im „aufgegebenen“ Gepäck erlaubt? Beachte die Beschränkungen zu Flüssigkeiten und bestimmten Gegenständen (Gaskartuschen, Feuerzeuge, Waffen, spitze Gegenstände, usw.).

Mit zunehmender Reisedauer und bei bestimmten Aktivitäten am Urlaubsort verdient auch der zu erwartende Verschleiß an der Ausrüstung deine Aufmerksamkeit:

Ersatzteile, Reparaturmaterial und Werkzeug gehören dann ebenfalls betrachtet. Berückssichtige hierbei die Beschaffungsmöglichkeiten und den technischen Standard am Reiseziel: Für eine Radreise durch Indien musst du beispielsweise sämtliche Ersatzteile und das erforderliche Werzeug mitbringen, sonst hast du im Ernstfall verloren.

Damit du nicht jedes Jahr aufs Neue eine Packliste für deine Reise erstellen musst, kannst du dir eine Gerenal-Packliste erstellen und deine Sieben Sachen in Modulen sortieren:

  • Rubrik Schlafen und Übernachtungen
  • Rubrik Reiseelektronik
  • Rubrik Zelten
  • Rrubrik Campingküche
  • Rubrik Kleidung
  • Rubrik Freizeit-Equipment
  • usw.

So kannst du dich je nach Art deiner Reise und der geplanten Aktivitäten immer ausschließlich auf die zutreffenden Rubriken konzentrieren und daraus die passende Packliste für jede individuelle Reise zusammen stellen.

Weitere Anregungen zum Thema findest du in unserem Artikel zur

Packliste für Radreisen

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