Fahrrad leichtgängiger machen – Schritt für Schritt Anleitung

Hier verraten wir dir viele Tricks, wie du dein altgedientes Fahrrad leichtgängiger machen kannst. Denn wenn dein Fahrrad leichter und schneller läuft, erhöht das sofort den Fahrspaß und reduziert deinen Kräfteeinsatz beim Radeln. Das erspart dir unter Umständen sogar den Kauf eines neuen Fahrrads, mit dem du schon lange geliebäugelt hast.

Wir beschränken uns bei den Beschreibungen auf ein Fahrrad mit Kettenschaltung und V-Brake, denn das ist mit Sicherheit die am weitesten verbreitete Ausstattung an Fahrrädern in unseren Breiten.

Natürlich kannst du unsere Tipps auch auf andere Komponenten übertragen. Das beträfe z. B. die Nabenschaltung und hydraulische V-Brakes oder Scheibenbremsen.

Unsere Tipps zu allen Maßnahmen, die dein Fahrrad leichtgängiger machen:

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Mache eine Probefahrt

Um dir zunächst deutlich vor Augen zu führen, wie groß das Verbesserungspotential an deinem altgedienten Fahrrad ist, solltest du einmal eine kurze Probefahrt mit einem hochwertigen, neuen Fahrrad aus dem Bikeshop unternehmen.

Achte dabei lediglich darauf, dass dieses Fahrrad in der Ausstattung deinem Fahrrad ähnlich ist: gleiches Schaltungssystem (Ketten- oder Nabenschaltung), gleiches Bremssystem (V-Brake oder Scheibenbremse, mechanisch oder hydraulisch), gleicher Durchmesser der Laufräder (26″ oder 28″), usw.

Du wirst wahrscheinlich nicht mehr von diesem hochwertigen Fahrrad absteigen wollen, weil du von der Leichtgängigkeit aller Komponenten so begeistert bist. Wäre da nicht der hohe Preis. Es gibt bei Fahrrädern mittlerweile ja kaum noch eine Grenze nach oben. So ist es ziemlich einfach, heute 3.000 Euro oder sogar mehr für ein neues Bike auszugeben. Und du hörst auch immer wieder, dass der Fahrspaß erst ab 1000 € Kaufpreis so richtig anfängt.

Wenn du aber konsequent dein Fahrrad leichtgängiger machen willst, kannst du dir genau diese Investition sparen. Denn es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Du wirst sehen.

 

Die Laufräder

Die Laufräder bestehen aus Nabe, Felge, Speichen samt Speichennippel, Schlauch und Reifen. Die wesentlichen Ursachen für Schwergängigkeit sind hierbei:

  • Zu geringer Luftdruck in den Reifen
  • Das falsche Reifenprofil
  • Bremsendes Schleifen der Felgenflanke an anderen Komponenten
  • Beschädigte oder schlecht gewartete Nabenlager
  • Unzureichende Speichenspannung.

 

Zu geringer Luftdruck in den Reifen

Ein zu geringer Reifendruck erhöht die Auflagefläche deines Reifens auf der Straße. Der Reifen wird im Fahrbetrieb unnötig durchgewalkt und damit geht dir ein gewisser Anteil deiner Antriebskraft verloren. Zudem erhöht es massiv den Verschleiß an deinem Reifen. Das kennst du ja von deinen Autoreifen sicherlich.

Achte also immer auf einen ausreichend hohen Reifendruck. In der Regel steht auf der Seitenfläche am Reifen der maximal zulässig Reifendruck. Daran solltest du dich orientieren und etwas weniger als Maximum wählen.

Prüfe den Reifendruck auch immer wieder von Zeit zu Zeit. Lässt der Druck ungewöhnlich schnell nach, hast du vielleicht einen undichten Schlauch. Wie du das Leck sicher findest und die Reparatur durchziehst, haben wir folgendem Artikel beschrieben:

Fahrradschlauch flicken – Tipps

 

Ein Reifendruck von 4 bar oder mehr kannst du nicht mehr wirklich genau per Hand erfühlen. Du benötigst also ein Manometer. Entweder du nutzt einen speziellen Reifendruckmesser oder eine Luftpumpe mit Manometer. Als Vielfahrer solltest du ruhig in eine hochwertige Ständerpumpe mit eben solchem Manometer investieren. Das lohnt sich. Denn zu kleine Handpumpen erfordern beim Aufpumpen sehr viel mehr Kraft und du empfindest es als lästig und unangenehm.

 

Das falsche Reifenprofil

Stollenreifen sind für den Geländeeinsatz die erste Wahl, laufen auf asphaltierten Straßen aber mit deutlich mehr Laufwiderstand als Straßenreifen mit eher glattem Profil. Fährst du hauptsächlich oder ausschließlich auf asphaltierten Straßen, dann solltest du auf einen Straßenreifen mit wenig Rollwiderstand zurückgreifen.

 

Bremsendes Schleifen der Felgenflanke an anderen Komponenten

Stelle dein Fahrrad auf den Kopf und drehe die Laufräder mit etwas Schwung an. Dabei merkst du sehr schnell, ob die Laufräder an irgendeiner Stelle gebremst werden; z. B. durch den Kontakt der Felgenflanke an einer Bremsbacke oder dem Schutzblech.

Sollte die Ursache für ein Schleifen eine Unwucht in deiner Felge sein, kannst du das Laufrad an den betreffenden Stellen nachzentrieren. Wie das geht, haben wir im folgenden Artikel beschrieben:

Laufräder zentrieren – Anleitung

 

Ebenso ist es möglich, dass einer der beiden Bremsarme nicht genügend Abstand zur Felgenflanke hat und somit an der Felge entlang schleift. Um hier die Symmetrie wieder herzustellen, musst du an der betreffenden Stellschraube an einer der beiden Bremsarme entsprechend die Vorspannung der Rückstellfeder erhöhen oder reduzieren.

Aber nicht nur die Laufräder verdienen hier etwas Aufmerksamkeit, wenn es um Reibungsverluste geht. Genauso können andere Komponenten betroffen sein. Wie zum Beispiel diese XT-Tretkurbel aus Aluminium, die an einem Kunststoff-Schutzblech entlang schleift und im Laufe der Zeit neben einer unbemerkten Schwergängigkeit auch noch einen großen Schaden erfährt.

 

Beschädigte oder schlecht gewartete Nabenlager

Es gibt Naben, die laut Hersteller als wartungsfrei gelten. Diese Naben solltest du auch auf keinen Fall eigenmächtig zerlegen, denn das übernimmt in der Regel der Hersteller oder ein Fachmann. In unserer Beschreibung geht es dagegen um die Nabenlager, die du ohne Bedenken selber zerlegen und warten darfst.

Es erfordert allerdings das passende Werkzeug und etwas Basiswissen, um die Nabenlager zu zerlegen, zu warten und wieder korrekt zu montieren. Aber es verlängert die Lebenserwartung deiner Kugellager und wird dein Fahrrad leichtgängiger machen. Besonders kritisch ist in diesem Zusammenhang, wenn die Kugellager nicht perfekt eingestellt sind.

Entnehme deine Laufräder aus dem Fahrradrahmen, halte sie zwischen deine Beine eingeklemmt und prüfe die Achse auf Leichtlauf, Spiel in den Lagern oder ungleichmäßige Laufeigenschaft. Trifft eines dieser Merkmale zu, lohnt sich das Zerlegen der Lager und deren Wartung.
Wie das geht, haben wir im folgenden Artikel beschrieben:

Nabenlager – Wartung

 

Unzureichende Speichenspannung

Eine unzureichende Speichenspannung reduziert die Steifigkeit deiner Laufräder und birgt ein erhöhtes Risiko für Speichenbruch. Bei reduzierter Steifigkeit geht dir ein Stück deiner Pedalkraft als Blindleistung verloren. Daher ist die korrekte Spannung der Speichen auch von Vorteil, wenn du dein Fahrrad leichtgängiger machen willst.

Mit etwas Routine kannst du sehr gut beurteilen, ob die Speichen die perfekte Spannung aufweisen. Wenn du sicher gehen willst, lass es per Tensiometer im Bikeshop messen.

Wenn du die Speichenspannung also tatsächlich erhöhen musst, kannst du das im Bikeshop machen lassen oder die Sache selber in die Hand nehmen. Im folgenden Artikel findest du unsere Anleitung dazu:

Laufräder zentrieren – Anleitung

 

Das Tretlager

Die Kugellager im Tretlager sollten im Idealfall gut gefettet sein sowie leichtgängig und spielfrei laufen. Um diese Funktionen zu prüfen, musst du die Kette kurzzeitig vom Kettenblatt nehmen (und auf dem Rahmen ablegen) und dann an den Kurbeln drehen. Fühlst du einen ungleichmäßigen Lauf, Schwergängigkeit oder ein Lagerspiel, dann lohnt sich hier eine Wartung oder ein Austausch, je nachdem, welches Tretlager bei dir im Einsatz ist.
In den meisten Rädern werden die folgenden beiden Lagertypen verbaut:

  • BSA-Innenlager mit Vierkant-Kurbelaufnahme
  • Shimano Hollowtech II Lager

Das BSA-Lager ist gekapselt und kann nur im Ganzen ausgetauscht werden.

Im Hollowtech II Lager sind Tretkurbelachse und Lager getrennte Bauteile. Du kannst die Achse über 2 Klemmschrauben an der linken Kurbel entnehmen und hast dann freien Zugang zu beiden Kugellagern. Entfernst du nun vorsichtig die Abdeckung der Lager, kannst du diese reinigen und nachfetten.

Informiere dich vor dem Zerlegen deines Tretlagers auf jeden Fall über die Laufrichtung der Gewinde.

 

Die Pedale

Pedale bestehen im Wesentlichen auf dem Pedalkörper, der Achse und den beiden Kugellagern. Auch die Pedallager sollten leichtgängig und gleichmäßig laufen und dürfen kein Spiel haben. Hochwertige Pedale lassen sich zerlegen, um die Lager neu fetten zu können. Vor dem Zerlegen für eine Wartung solltest du aber auch hier sicher sein, ob du es mit Rechts- oder Linksgewinde zu tun hast.

Eine ganz neue Dimension eröffnest du im Hinblick auf Leichtgängigkeit beim Fahrradfahren mit dem Einsatz von Klickpedalen. Dabei entsteht eine feste Verbindung zwischen dem Pedal am Fahrrad und deiner Schuhsohle.

Der große Vorteil: Du erreichst eine wesentlich höhere Effizienz beim Pedalieren. Denn während du auf der einen Seite Druck auf das Pedal bringst, kannst du nun auf dem anderen Pedal zeitgleich nach oben ziehen.

Allerdings ist die Umstellung auf Klickpedale unter Umständen etwas anstrengend: Du musst dir eine völlig neue Art des Absteigens angewöhnen, weil du ja erst die Verbindung zwischen Pedal und Schuh lösen musst.

 

 

Kette, Schaltwerk, Umwerfer und Schaltgriffe

Dein Antriebs- und Schaltungssystem besteht aus:

  • der Fahrradkette
  • den vorderen Kettenblättern
  • den hinteren Ritzeln auf der Kassette
  • dem vorderen Umwerfer
  • dem hinteren Schaltwerk
  • den Schaltgriffen
  • den Schaltzügen
  • den Bowdenzughüllen für die Schaltzüge.

Damit dieses gesamte System einwandfrei funktioniert, müssen alle Komponenten unbeschädigt, sauber und mit den erforderlichen Schmierstoffen versorgt sein. Darüber hinaus müssen beide Schaltzüge in ihrer Spannung richtig eingestellt sein.

Durch Bewitterung und Abnutzung schleichen sich in das gesamte System Widerstände ein: das Schalten erfordert mehr Kraft, die Kette läuft schwergängiger und im schlimmsten Fall schleift die Kette irgendwo durch unsaubere Einstellung der Gänge.

Die Arbeiten am Antriebs- und Schaltungssystem, die dein Fahrrad leichtgängiger machen:

 

Die Fahrradkette

Die Kette ist ein mit Fett oder Öl geschmiertes Bauteil. Folglich sammelt sich hier auch immer jede Menge Staub, Sand und ähnliches an und sorgt für Schwergängigkeit im Lauf und beim Schalten. Du solltest die Fahrradkette daher regelmäßig reinigen und bei Bedarf anschließend neu fetten.

Für die Reinigung verwendest du Kettenreiniger (oder preiswerter: Dieselkraftstoff) und eine ausgediente Zahnbürste. Als Schmierstoff eignet sich am besten ein Kettenöl mit guten Kriecheigenschaften: nach dem Auftragen wird es durch die Kapillarwirkung in die dünnen Spalte zwischen den Kettengliedern gezogen und erreicht dort seine volle Schmierwirkung, sobald die Trägerflüssigkeit sich verflüchtigt hat.

Die Fahrradkette ist auch das Haupt-Verschleißteil in deinem gesamten Antriebssystem. Mit der Laufleistung nutzen sich die Einzelteile in den Kettengliedern kontinuierlich ab. Das führt zu mehr Spiel in den Gliedern und zu einem größeren Stichmaß zwischen den Gliedern. Um den Verschleiß an den teuren Komponenten (Kettenblätter und Kassette) möglichst gering zu halten, solltest du die Kette daher rechtzeitig austauschen. Im Bikeshop kannst du messen oder prüfen lassen, ob deine Kette noch okay ist oder schon ausgetauscht werden muss.

Wenn du das alles selber in die Hand nehmen willst, findest du hier unsere Anleitung:

Fahrradkette reinigen fetten auswechseln

 

Schaltwerk und Umwerfer

Schaltwerk und Umwerfer solltest du auf Beschädigungen prüfen, reinigen und anschließend an den Gelenkstellen ölen.

Das Schaltwerk führt in der Schaltschwinge noch 2 kleine Zahnräder: Spannrolle und Leitrolle. Beide solltest du ebenfalls von Zeit zu Zeit auf leichten Lauf prüfen. Dazu musst du die Kette vom betreffenden Zahnrad abheben und dann am Zahnrad drehen. Laufen diese Zahnräder schwergängig, solltest du sie zerlegen, reinigen und neu fetten.

 

Die Einstellung der Schaltung

Lege die Kette auf das mittlere Kettenblatt und schalte sämtliche Gänge auf dem hinteren Schaltwerk einmal rauf und einmal runter. Du merkst sehr schnell, ob die Kette in eine der beiden Richtungen nicht sauber auf den nächsten Gang springt. Wenn dem so ist, musst du den Schaltzug entsprechend stärker spannen oder lockern. Ändere die Bowdenzugspannung dabei aber immer nur in ganz kleinen Schritten und wiederhole danach die Prüfung per Hoch- und Runterschalten. Meist reicht schon eine Viertel-Umdrehung an der Einstellschraube.

 

Bowdenzug und Bowdenzughülle

Ursache für eine Schwergängigkeit beim Schalten kann aber auch ein verrosteter Bowdenzug, eine defekte Bowdenzughülle oder auch nur eine zu enge Biegung der Bowdenzughülle sein. Daher solltest du bei kraftintensivem Schalten zunächst die Bowdenzughülle auf zu enge Biegungen, Knicke oder Beschädigungen prüfen. Ist hier alles in Ordnung, liegt es am Bowdenzug selbst.

Entweder du verlegst einen neuen Bowdenzug oder du reinigst und fettest den alten Bowdenzug. Allerdings benötigst du bei der Montage des alten Bowdenzugs mit Sicherheit eine Bowdenzugzange, um das ausgefranste Ende zu entfernen. Denn sonst beschädigt dir dieses Drahtgeflecht beim Einziehen in die Bowdenzughülle die innere Lauffläche. Eine Bowdenzugzange hat konkav geformte Schneiden, die das Aufspleißen des Drahtgeflechts beim Schneiden verhindern.

Wenn du häufiger an deinen Bowdenzügen herumschraubst, lohnt sich der Kauf einer solchen Bowdenzugzange. Alternativ kannst du sie in jedem Bikeshop für die einmalige Nutzung ausleihen.

Die Wartung und den Austausch der Bowdenzüge und Zughüllen haben wir sehr detailliert in folgendem Artikel beschrieben:

Bowdenzüge und Zughüllen – Wartung

 

V-Brake und Bremsgriffe

Die Ursachen für eine Schwergängigkeit deiner V-Brake können sein:

  • verschmutzte und schwergängige Gelenke der Bremsarme
  • verrostete Bowdenzüge
  • beschädigte oder geknickte Bowdenzughüllen

Um die Bremsarme zu testen, musst du den Bowdenzug aushängen und die Bremsarme dann auf Beweglichkeit und korrekte Einstellung der Rückstellfeder prüfen. Bei Bedarf musst du den Bremsarm abschrauben, reinigen, fetten und wieder montieren. Möglicherweise läuft auch das Gelenk im Bremsarm schwergängig. Hier hilft ein Tropfen Öl und das mehrmalige Hin- und Herbewegen des Bremsarms in eingebautem Zustand aber bei ausgehängtem Bremszug.

Für die Bowdenzüge und die Bowdenzughüllen gelten die gleichen Anweisungen wie bei der Schaltung (siehe oben). Solltest du einen alten Bremszug gefettet wieder einbauen, vermeide auf jeden Fall Fett-Rückstände auf dem Bowdenzug im Bereich der Klemmschraube. Sonst rutscht dir der Bowdenzug bei einem heftigen Bremsmanöver unter Umständen durch.

Weitere Details findest du hier:

V-Brake Wartung und Reparatur

 

Der Steuersatz

Ein schlecht eingestellter Steuersatz, also das Lenklager, verursacht höchstens Schwergängigkeit beim Drehen des Lenkers. Dennoch ist die korrekte Einstellung der Lager sehr wichtig, um eine Beschädigung der Laufflächen in den Kugellagern zu vermeiden. Das wäre im schlimmsten Fall eine Kerbe auf der Lagerschale in der Mittelstellung des Lenkers. Damit fühlt es sich an wie eine Kugelraste.

Um einen solchen Schaden zu vermeiden, solltest du ab und zu den Steuersatz öffnen, die Gabel aus dem Rahmen ziehen und die Kugellager reinigen und fetten. Ist in der Mittelstellung schon ein Schaden auf der Lauffläche zu erkennen, solltest du die Lagerschale in ihrer Position auf dem Gabelrohr um ein kleines Stück drehen.

Bei der Montage ist der Steuersatz so einzustellen, dass die Lager spielfrei laufen und der Lenker trotzdem leicht nach links und rechts zu schwenken ist. Für diesen Test muss das Vorderrad in der Luft hängen.

 

Einstellung der Sattelhöhe

Maßgeblich für eine effiziente Kraftübertragung und ein ermüdungsarmes Pedalieren ist vor allem die Sattelhöhe. Ist der Sattel nicht perfekt auf deine Beinlänge eingestellt, geht dir zu viel Kraft verloren.

Stelle die Sattelhöhe so ein, dass deine Ferse bei ausgestrecktem Bein gerade noch auf dem Pedal aufliegt. So hat dein Bein in der Druckphase die perfekte Winkelstellung, wenn dein Vorderfuß in die Pedale tritt.

Das wird zwar nicht dein Fahrrad leichtgängiger machen, aber es reduziert Energieverluste bei der Kraftübertragung.

 

Fazit zum Fahrrad leichtgängig machen

Du siehst, es gibt viele kleine aber auch anspruchsvollere Handgriffe und Tricks, mit denen du dein Fahrrad leichtgängiger machen kannst.

Du kannst dann selber entscheiden, wie weit du hierbei in die Tiefe gehst. Das Zerlegen der Nabenlager, die Wartung am Steuersatz oder das Zentrieren der Laufräder erfordern ja schon etwas mehr Erfahrung und unter Umständen spezielles Werkzeug.

Wenn du aber zunächst mit den leichten, einfachen Arbeiten beginnst, erzielst du schnell spürbare Fortschritte. Glaube uns: Jeder dieser Handgriffe wird dein Fahrrad leichtgängiger machen.

 

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