Radreisen im Winter – Tipps für Fahrradurlaub bei Kälte, Eis und Schnee

Niemals würde dir spontan einfallen, Radreisen im Winter zu unternehmen. Kälte, Regen, Schnee, Eis und die kurzen, dunklen Tage,… Das sind die größten Spaßverderber auf einer Fahrrad Reise.

Doch wenn du eine solche Reise gut vorbereitest und mit der richtigen Ausrüstung ausgestattet bist, können Radreisen im Winter ein echtes Erlebnis werden.

Was ist zu beachten? Welche Ausrüstung benötigst du? Wie kannst du dich dauerhaft vor dem Winterwetter schützen? Wir beschreiben die Möglichkeiten und Grenzen auf Radreisen im Winter.

 

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

 

Radfahren im Winter

In unserem Artikel über das Radfahren im Winter haben wir schon detailliert über die folgenden Punkte geschrieben:

  • Passende Kleidung
  • Winterausstattung am Fahrrad
  • winterliche Fahrradpflege
  • Gefahren im winterlichen Straßenverkehr
  • Tipps für eine angepasste Fahrweise
  • deine Gesundheit im Winter.

Nachzulesen unter: Radfahren im Winter – Tipps

 

Im Folgenden beschreiben wir die zusätzlichen Herausforderungen, wenn du als Reiseradler über viele Tage ununterbrochen dem winterlichen Klima ausgeliefert bist und noch dazu mit Zelt und Campingkocher auf Tour bist.

Selbst wenn du keine Radreisen in der Winterzeit planst, so wirst du auf Langzeit-Radreisen irgendwann früher oder später mit winterlichen Klimabedingungen konfrontiert. Du wirst sehen! Und dann wirst du dich an die vielen Tipps in diesem Artikel erinnern.

Unsere Tipps für Radreisen im Winter:

 

Das Klima im Winter

Charakteristisch für den Winter in unseren Breiten sind höhere Niederschlagswerte und kühle bis frostige Temperaturen. Du musst mit Nebel, Regen, Schnee, Eis und Kälte rechnen.

Für eine kurze Ausfahrt mit dem Fahrrad ist das alles kein großes Problem. Doch auf Radreisen im Winter ist es das Grundrauschen. Es begleitet dich rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Damit musst du körperlich und mental klar kommen. Ewiges Frieren kann dich zermürben. Und unzureichender Tragekomfort bei deiner Bekleidung sorgt ganz schnell für Abbruch-Gedanken.

Doch mit der passenden Ausrüstung (Bekleidung, Schlafsack, usw.) kannst du diesem Klima trotzen. Darauf gehen wir weiter unten näher ein.

Wir persönlich haben eine Temperatur von 10 °C als Behaglichkeitsschwelle für ausgedehnte Radreisen empfunden. Dabei kann eine sehr niedrige Luftfeuchtigkeit einen größeren Spielraum nach tieferen Temperaturen eröffnen. Umgekehrt wird die Schwelle bei hoher Luftfeuchtigkeit schon bei über 10 °C erreicht. Ein weiterer kritischer Faktor ist der Windchill-Effekt. Dazu weiter unten mehr.

Die Vorteile von Radreisen im Winter

Doch du genießt auch Vorteile, wenn du bei diesem widrigen Klima auf Fahrradtour bist:

  • Das kostenlose Zelten abseits der Campingplätze ist einfacher realisierbar. Du bleibst ungestört. Des Weiteren sind die Übernachtungspreise in den Hotels unter Umständen deutlich niedriger.
  • Es stärkt dein Immunsystem enorm.
  • Wenn du zu Winterdepression neigst, sind Radreisen ein wirkungsvolles Gegenmittel. Besser als alle Tabletten.

Die passende Ausrüstung für Radreisen im Winter

Was du auf Radreisen alles mitschleppst, entscheidest du ganz persönlich nach deinem Ermessen. In unserem Artikel Packliste für Radreisen zeigen wir dir hierfür einen Leitfaden auf:

Lesetipp: Deine Packliste für Radreisen – Leitfaden

Für einen dauerhaften Aufenthalt in winterlichem Klima müssen allerdings einige Ausrüstungsgegenstände ausdrücklich wintertauglich sein. Des Weiteren kommen ein paar nützliche Dinge hinzu. Genau darauf gehen wir im Folgenden ein:

Die Packtaschen für Radreisen im Winter

Die heutigen wasserdichten Packtaschen gibt es in unterschiedlichen Gewebestärken. Die dicke, robuste Ausführung wird bei tiefen Temperaturen relativ steif und unflexibel. Das macht das Verschließen der Packtaschen unterwegs etwas anstrengend und das Material wird an den Falzkanten schneller brüchig und undicht. Wähle für Wintertouren also besser die „Light-Version“, wenn du dir neue Packtaschen zulegst.

Fahrrad Packtaschen bei Amazon (Werbung*).

 

Das Zelt

Wenn es über Nacht schneit, muss dein Zelt diese Schneelast ertragen können. Es muss also stabil genug sein. Zudem sollte es gut belüftet sein, weil die Feuchtigkeit aus der Atemluft sonst in den Schlafsack zieht. Denn der Schlafsack soll schließlich trocken bleiben.

Schlafmatte

Deine Schlafmatte muss auf Wintertouren ein sehr hohes Isolationsvermögen mitbringen. Achte hierzu vor allem auf den Wärmedurchgangswiderstand (R-Wert) der Schlafmatten. Alle Infos hierzu findest du in unserem Artikel über Schlafmatten

Lesetipp: Die passende Schlafmatte finden – Worauf achten?

Natürlich kannst du auch eine vorhandene Schlafmatte mit zu geringem R-Wert durch eine zusätzliche, einfache Isomatte ergänzen. Das erhöht allerdings dein Gepäckvolumen.

Schlafsack

Wenn du schon tagsüber permanent in widrigen Temperaturen ausharren musst, willst du es wenigstens im Schlafsack warm und behaglich haben. Wie du den passenden Schlafsack findest, haben wir in unserer Schlafsack Kaufberatung beschrieben:

Lesetipp: Den passenden Schlafsack finden – Ein Leitfaden

Zeltlaterne

Zu den wichtigsten Utensilien in deiner Ausrüstung auf Radreisen im Winter zählt eine hochwertige, helle Zeltlaterne. Das ist den kurzen Tagen in dieser Jahreszeit geschuldet. So wirst du im Winter deutlich mehr Stunden bei Dunkelheit im Zelt verbringen als in den Sommermonaten.

LED Zeltlaternen bei Amazon (Werbung*).

 

Stirnlampe

Gleiches gilt für eine Stirnlampe. Sie ist die ideale Ergänzung zur Zeltlaterne. Du hast die Hände frei und der Lichtkegel folgt immer deinem Blick. Das gesamte Abendprogramm im Zelt, aber auch Reparaturen am Fahrrad bei nächtlicher Dunkelheit sind nur mit einer solchen Stirnlampe halbwegs angenehm zu bewerkstelligen.

Stirnlampen bei Amazon (Werbung*).

Lesetipps:

Stirnlampe kaufen – Worauf achten? LED Taschenlampe Kaufberatung

 

Deine Stromversorgung

Gute Zeltlaternen und Stirnlampen nützen nicht viel, wenn du unterwegs nicht ein robustes Strom-Management unterhältst.

Das kann beim Nabendynamo in deinem Vorderrad beginnen und über Akku-Ladegeräte und Pufferakkus zu einem flexiblen Lade- und Speicher-System ausgebaut werden:

Stromversorgung auf Radreisen

 

Thermosflasche

Von unschätzbarem Wert ist eine Edelstahl-Thermosflasche auf Radreisen im Winter. Zu jeder Tageszeit ein Heißgetränk einnehmen zu können, sichert auf Wintertouren deinen Schutz vor Erkältungen. Du kannst übrigens unterwegs jederzeit an Häusern entlang der Straße nach kochendem Wasser fragen. In Gastronomiebetrieben nehmen sie dafür häufig Geld, bei Privatleuten ist es kostenlos.

Unsere Tipps zu Thermosflaschen:

Campingkocher kaufen – Was beachten?

Hochwertige Thermosflaschen bei Amazon (Werbung*).

 

Fahrradwartung auf Radreisen im Winter

Die winterliche Fahrradpflege haben wir beschrieben im Artikel Radfahren im Winter. Wenn dein Fahrrad jedoch über viele Tage ununterbrochen dem winterlichen Klima und den winterlichen Straßenverhältnissen ausgesetzt ist, werden die Wartungs-Intervalle sehr kurz.

Du musst tatsächlich alle paar Tage die sensiblen Komponenten kontrollieren und bei Bedarf reinigen, schmieren, einstellen oder reparieren. Nutze dafür am besten die Tage und Tageszeiten mit dem schönsten, trockensten Wetter. Denn Fahrradpflege bei Frost oder Regen macht nicht wirklich Spaß.

Fahrrad Winterreifen bei Amazon (Werbung*)

 

Umgang mit Pannen auf Radreisen im Winter

Doch trotz der besten Pflege wird es Pannen geben. Zum Beispiel einen Plattfuß. Bevor du dann in unüberlegtem Aktionismus auf der Stelle dein Fahrrad auseinander schraubst, solltest du zunächst einmal einen geeigneten Arbeitsplatz suchen:

Für Reparaturen benötigst du einen möglichst trockenen, warmen, windstillen und hell beleuchteten Platz. Denn wenn dir der Wind den Sand ins offene Kugellager weht oder ein plötzlicher Regenguss dich beim Schlauch flicken überrascht, dann bist du sicher nicht begeistert.

Wenn es zufällig gerade regnet oder stürmt, kann die Suche nach solch einem Platz sehr mühsam werden, je nachdem, wo du gerade unterwegs bist. Hier eignen sich Garagen, Brücken, Vordächer großer Gebäude oder auch Autowerkstätten entlang der Straße.

Lesetipp: Fahrradreifen kaufen – Was beachten?

Übrigens: Wie du bei einem Plattfuß den Arbeitsaufwand unter Umständen deutlich reduzieren kannst, haben wir in diesem Artikel näher beschrieben:

Fahrradschlauch reparieren – Tipps & Tricks

 

Der Tagesablauf auf Radreisen im Winter

Wenn du schon Radreisen unternommen hast, ist dir der grobe Ablauf eines Reisetages ja schon bekannt: Aufstehen, Frühstücken, Zelt packen, radeln, Besichtigungen, Pausen, Einkäufe, Besorgungen, WiFi suchen, Zeltplatz suchen, Zelt aufbauen, Kochen, schlafen. Im Folgenden projizieren wir diesen Tagesablauf aber auf winterliche Verhältnisse:

Kurze Tage

Kurze Tage müssen keine Beschränkung darstellen. Denn du kannst morgens schon vor dem Sonnenaufgang Frühstück zubereiten und sogar packen. Natürlich macht das nur Spaß, wenn du sehr gute Lampen dabei hast (siehe oben).

Dein Strom-Management

Ganz gleich, welche Energiequelle du zum autarken Laden deiner Akkus im Gepäck mitführst, du benötigst sicher häufiger oder sogar regelmäßig zusätzliche Energie aus einem Stromnetz.

Pufferakkus sind hierfür eine ideale Ergänzung. Du kannst sie tagsüber während längerer Pausen oder auch über die Nacht am Stromnetz speisen. Nutze hierfür Geschäfte, private Häuser oder öffentliche Einrichtungen.

Deine Ernährung

An kalten Tagen sind warme Mahlzeiten und heiße Getränke unerlässlich. Bekochst du dich auf Radreisen im Winter selber, musst du immer auf ausreichenden Brennstoff-Nachschub achten. Denn unter Kälte benötigst du mehr Brennstoff und wenn du vorzeitig leerläufst, kann das sehr unangenehme Folgen haben (kalte Küche im Winter; brrrrr!)

Mit frostigen Temperaturen kommt auch nicht jeder Brennstoff gut klar. So lässt sich Spiritus bei Temperaturen unter null Grad nur noch schwer entzünden. Entweder du wärmst deine Brennstoffflasche dann vor dem Einsatz unter deiner Kleidung an oder du steigst auf Gas oder Benzin um. Vergleiche die Eigenschaften der verschiedenen Kocher-Systeme und Brennstoffe in unserem Artikel über Kocher und Brennstoffe:

Lesetipp: Campingkocher kaufen – Was beachten?

Regen

Natürlich ist das Radfahren bei trockenem Wetter deutlich angenehmer als bei Niederschlag. Und im Winter musst du eben mit deutlich mehr Niederschlag rechnen, als auf einer Radreise im Sommer.

Aber auch damit kannst du dich arrangieren. Ganz wichtig ist vor diesem Hintergrund die Wettervorhersage. Mit der richtigen Wetter-App auf deinem Handy weißt du immer rechtzeitig, was da im Anzug ist. Längere Regenperioden kannst du besser managen, wenn du rechtzeitig Bescheid weißt.

Du könntest an verregneten Tagen zum Beispiel an Fahrrad oder Ausrüstung werkeln, anstatt dich durch das ungemütliche Wetter zu quälen. Organisiere dir also rechtzeitig einen angenehmen Aufenthaltsort. Zur Not kann das ja auch ein Hostel sein. Oder ein Warmshowers-Kontakt.

Das Radfahren im strömenden Regen ist zwar auch noch eine Alternative, doch meistens ist die Sicht in die umliegende Landschaft völlig vernebelt und es ist auf Dauer für dein Reiserad auch sehr verschleißintensiv.

Fahrradbekleidung für Regenwetter bei Amazon (Werbung*)

Fahrradbekleidung für den Winter bei Amazon (Werbung*)

 

Schnee

Eine besondere Herausforderung ist sicherlich Schneefall. So schön diese weiße Pracht auch sein mag; fürs Radfahren wird es schnell zu einer unkalkulierbaren Gefahr. Schneefall behindert die Sicht und verwandelt selbst den griffigsten Straßenbelag schnell in eine gefährliche Rutschbahn. Für Zweiräder ganz besonders riskant.

Zwar fördert das zusätzliche Gepäckgewicht an deinem Rad die Traktion auf der Fahrbahn, doch wenn du dann mal rutschst, kannst du das Gewicht kaum abfangen. Da helfen dir dann auch der niedriger eingestellte Sattel und ein tiefer montierter Vorbau nicht mehr weiter.

Sobald der Schneefall aufgehört hat und die Straße halbwegs geräumt wurde, kannst du deine Fahrt mit erhöhter Wachsamkeit sicher fortsetzen. Bis dahin solltest du pausieren und dir die Zeit mit anderen Dingen vertreiben.

Fahrrad Winterreifen bei Amazon (Werbung*)

 

Kalter Wind

Mit kaltem Fahrtwind und dem Windchill-Effekt wirst du im Winter deutlich intensiver zu kämpfen haben, als mit Niederschlag. So ist eine gut durchdachte Kombination aus passenden Kleidungsstücken absolut wichtig. Es muss möglich sein, schnell und unkompliziert zu variieren, um extreme Temperatur-Zustände zeitig abfangen zu können. Auf steilen Anstiegen kommst du beispielsweise schnell ins Schwitzen, aber bei der darauffolgenden Abfahrt kühlst du rasant schnell aus. Auf beides musst du schnell und einfach reagieren können, ohne gleich deine gesamte Garderobe wechseln zu müssen. Berücksichtige diese Anforderung bei der Zusammenstellung deiner Reise-Garderobe.

 

Zelten auf Radreisen im Winter

Das Radfahren im ungemütlichen Winterwetter ist schon Herausforderung genug. Doch wenn du für dein Übernachtungsprogramm aufs eigene Zelt setzt, verdienst du gehörigen Respekt. Der tägliche Zeltaufbau bei widrigen Wetterverhältnissen zehrt an den Kräften. Aber es ist machbar und eine spannende Erfahrung.

Das Kritischste am Zelten im Winter ist sicherlich die Gefahr, dass du trotz guter Belüftung am Zelt deinen Schlafsack nicht mehr trocken bekommst.

Nutze jeden Sonnenstrahl und jede andere Möglichkeit zum nachträglichen Trocknen im Tagesverlauf. Wenn das nicht erfolgreich läuft, wähle eine beheizte Unterkunft und trockne ihn dort über Nacht. Auf gar keinen Fall solltest du mit einem nassen Schlafsack in die nächste Zeltnacht gehen.

Hilfe und Unterstützung auf Radreisen im Winter

Du planst zwar, auf deiner Radreise alles autark zu organisieren, doch in vielen Kulturkreisen wirst du ganz besonders im Winter eine unglaubliche Gastfreundschaft erleben. So ist es gut möglich, dass man dich oft für eine Pause ins Haus einlädt oder dir auf deiner Zeltplatzsuche sogar ein warmes Bett im Haus anbietet. Dabei lernst du übrigens auch die nettesten Menschen kennen und nicht selten entstehen daraus langfristige Kontakte, mit denen du auch in Zukunft noch in Verbindung bleibst.

Nehme diese Gastfreundschaft an und revanchiere dich mit einem kleinen Geschenk oder einer Aufmerksamkeit.

Unsere Erfahrungen mit Radreisen im Winter

Auf unserer mehrjährigen Radreise um die Welt fuhren wir auch durch winterliche Verhältnisse. So erlebten wir das zentrale Hochland der Türkei und die Berge des Kaukasus in Armenien im Winter 2015/16.

Wir überstanden dabei Temperaturen von -15 °C und mehrmalig Schneefall mit bis zu 15 cm Schneehöhe.

Besonders kritisch waren in dieser Zeit folgende Ereignisse:

Verschneite Straßen ohne Seitenstreifen oder Radwege und ein Temperaturabfall unter den Gefrierpunkt erlebten wir in Armenien am Lake Sevan auf 2000 Metern Höhe. Meine V-Brake fror ein und war nicht mehr vollständig einsatzfähig. Auch die Kettenschaltung war irgendwann festgefroren. So musste ich in einem viel zu kleinen Gang eine lange Strecke auf ebener Fahrbahn zurücklegen. Hätte ich vorsorglich die Wartung an unseren Fahrrädern intensiviert, wäre mir das sicher erspart geblieben (siehe oben).

Ebenfalls in Armenien erwischte uns ein gewaltiger Schneeschauer im Aufstieg auf einer Passstraße in den Bergen. Weit und breit kein Haus und kein Dorf. Unsere Rettung war dann ein vorbeifahrender Klein-Transporter mit leerem Laderaum, der uns bis zur nächsten Stadt mitnahm.

In der Türkei erwischte uns ebenfalls eine Schneefront, doch hier warnte uns an einer Tankstelle rechtzeitig ein LKW-Fahrer, der aus der Gegenrichtung kam. Wir konnten hinter der Tankstelle unser Zelt aufbauen und hatten an der Tankstelle sanitäre Anlagen, heißes Wasser und Tee kostenlos. Allerdings konnten wir am kommenden Tag unser Zelt nicht abbauen, weil das Zeltgewebe unter der Schneedecke bei -15 °C steif gefroren war wie ein Brett. Der Tankwart lud uns daraufhin für die kommende Nacht in die Wohnung seiner Familie ein und wir verlebten einen wunderschönen Tag mit der ganzen Familie samt Ausflug in ein nahegelegenes Naturschutzgebiet.

 

Fazit zu Radreisen im Winter

Natürlich sind Radreisen im Winter deutlich anstrengender und kräftezehrender als Fahrradreisen in wärmeren Jahreszeiten. Doch die Eindrücke und Erfahrungen auf solch einer Fahrradreise sind um ein Vielfaches intensiver und werden dir in Erinnerung bleiben, wie kein anderes Erlebnis.

 

 

Lesetipps:

Belgien per Fahrrad im November – Unser Reisebericht Armenien per Fahrrad im Winter – Der kalte Kaukasus Radfahren bei Regen – Tipps für Kleidung, Fahrrad, Sicherheit

 

 

Das könnte dich ebenfalls interessieren

 

 

Dieser Beitrag enthält sehr viel wertvolle Information. Du erhältst diese Infos kostenlos. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, freuen wir uns. Als kleines Dankeschön könntest du

  • den Artikel über unsere Social Media Kanäle teilen
  • weiterhin auf unserem Blog stöbern oder
  • unseren Newsletter abonnieren.

 

Nichts mehr verpassen:  Newsletter abonnieren

Kommentare sind geschlossen.