Campingkocher für Radreise, Fahrradtour, Urlaub & Outdoor

Du möchtest dir einen Campingkocher zulegen, um dir mit Kultur und Stil auf deinen Outdoor-Unternehmungen oder im Urlaub eine warme Mahlzeit kochen zu können? Sehr gut! Dann lies weiter.

In diesem Beitrag findest du eine Gegenüberstellung der unterschiedlichen Campingkocher für alle denkbaren Brennstoffe sowie Infos zum Zubehör und zu den Materialien beim Kochgeschirr.

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Deine Suche nach dem perfekten Campingkocher

Du bist auf der Suche nach einem neuen Campingkocher. Du betrittst einen der vielen Ausrüstungs-Shops und denkst, das Thema ist in einer Stunde erledigt. Falsch!

Zunächst einmal wirst du in einem gut sortierten Shop förmlich erschlagen von der Vielzahl an Campingkocher-Varianten, was Bauart, Brennstoff und Handhabung angeht. In deiner Not kontaktierst du dann einen dieser motivierten Mitarbeiter im Shop in der Hoffnung auf eine einfache Erklärung.

Doch vermutlich wird er dich in kürzester Zeit mit soviel Information über die einzelnen Modelle und Varianten zuschütten, dass du danach zwar viel, viel mehr über Campingkocher weißt, aber im Hinblick auf deine Entscheidung noch nicht wirklich schlauer geworden bist.

Ist das Angebot im Shop jedoch recht überschaubar, läufst du Gefahr, dass man dir nur das gut redet, was der Laden auch verkaufen will. Und wenn du Pech hast, ist das deren Ladenhüter.

Die Suche in den unzähligen Internet-Shops macht es nicht einfacher. Da steht zu jedem Campingkocher im Prinzip das Gleiche geschrieben.

Unser Leitfaden soll hier Abhilfe schaffen. Wir stellen die verschiedenen Brennstoffe gegenüber, stellen die unterschiedlichen Campingkocher-Bauarten und deren Einsatzbereiche vor und thematisieren auch das Kochgeschirr.

Inhaltsverzeichnis:

 

Deine Erwartungen an den Campingkocher

Der allererste Punkt bei der Suche nach dem „besten“ Campingkocher betrifft deinen Verwendungszweck. Für welche Unternehmungen brauchst du den Campingkocher?

Für Rucksack-Wanderungen kommen nur sehr leichtgewichtige und kompakte Campingkocher infrage, auf Radreisen darf es schon etwas schwerer sein und auf Reisen mit dem Auto spielen Gewicht und Packmaß fast keine Rolle mehr.

Wo wirst du den Campingkocher einsetzen? Nicht in jedem Reiseland gibt es jeden Brennstoff. Suche in Indien mal Spiritus! Oder in Russland Gaskartuschen! Auch Hochgebirge und frostige Temperaturen schränken ein: Hier ist Benzin noch die beste Wahl.

Ach ja: wo genau willst du überhaupt mit deinem Campingkocher kochen? Im Gebäude? Im Zelt? Nur draußen? Für das Kochen im Zelt brauchst du ein äußerst kippsicheres Gestell. Und für draußen benötigst du einen guten Windschutz für die Flamme, sonst bleibt deine Suppe kalt.

Wie groß soll der Campingkocher sein? Soll er nur dich oder eine ganze Familie ernähren? Wie viele Töpfe sollen es denn sein? Brauchst du auch eine Pfanne?

Wie steht es mit dem Material für die Töpfe? Ist dir das Material egal oder eher wichtig? Aluminium ist leicht, aber nicht gesund (Alzheimer lässt grüßen). Edelstahl ist gesundheitlich unbedenklich, aber dein Essen brennt regelmäßig an! Und Beschichtungen sind nicht resistent gegen große Hitze und mechanische Beanspruchungen mit dem falschen Besteck.

Je genauer du all diese Fragen beantworten kannst, desto konkreter kannst du daraus spezielle Anforderungen an Bauart, Brennstoff und Handhabung deines zukünftigen Kochers ableiten.

 

Die verschiedenen Brennstoffe

Ein wesentliches Unterscheidungs-Merkmal beim Campingkocher ist der Brennstoff. So gehören Gas, Benzin, Spiritus und Holz zu den gängigsten Brennstoffen. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, beziehungsweise ihre Eigenheiten:

 

Gas

Gas verbrennt sehr sauber und der Brenner erfordert keine Reinigung oder Pflege. Die Flamme entfaltet eine große Hitze und lässt sich sehr gut dosieren. Doch in großer Höhe und bei Kälte lässt der Brennwert von Gas drastisch nach.

Im Wesentlichen werden hier Butan (G30) oder Propan (G31) verwendet. Dabei hat Propan einen höheren Brennwert und ist im Hochgebirge die bessere Wahl.

Für motorisierte Reisende gibt es das Gas in großen wiederbefüllbaren Flaschen (5, 8 oder 11 kg), für den Rucksack- oder Radreisenden in kleinen, handlichen Kartuschen. Es gibt Steckkartuschen, Schraubverschluss und Bajonettverschluss. Wenn du einen Gaskocher kaufst, legst du dich auch auf eine dieser Kartuschenarten fest.

Und daher muss man vor dem Kauf des Kochers erst hinterfragen, ob die betreffenden Kartuschen an den geplanten Reisezielen tatsächlich verfügbar sind. Das gilt insbesondere für Flugreisen, denn im Flieger ist der Transport der Kartuschen nicht erlaubt. Hier musst du folglich am Reiseziel deine Kartuschen kaufen.

Bei vielen dieser mobilen Gas-Campingkocher ist die Standfestigkeit nicht besonders gut: wenn nämlich der Kochtopf im Durchmesser deutlich größer ist, als die Gas-Kartusche. Das kann auf unebenen Naturböden ein Risiko für die Sicherheit sein.

 

Benzin

Benzin ist schnell entflammbar und somit ein relativ gefährlicher Brennstoff. Daraus resultiert die Pflicht zu höherer Aufmerksamkeit beim Betrieb der Campingkocher.

Benzin hat zudem die Eigenschaft, dass es vorgeheizt werden muss, um dann ein verbrennungsfähiges Gas-Luft-Gemisch einzugehen. Den dazu nötigen Druck erzeugt man per Handpumpe an der Brennstoff-Flasche. So erfordert der Benzinkocher beim Anzünden, während des Betriebes und auch beim Ausstellen ein paar Handgriffe mehr im Vergleich zu anderen Campingkocher-Systemen. Bis hierfür die nötige Routine erreicht ist, dauert es ein wenig. Der Betrieb eines Benzinkochers ist insofern vor allem zu Beginn ein etwas komplexes Unterfangen.

Dafür brennt Benzin auch in großer Höhe und bei niedrigen Temperaturen sehr zuverlässig und besitzt einen sehr hohen Heizwert. Und die Verfügbarkeit dieses Brennstoffs ist fast überall gegeben. Noch dazu ist es einer der preiswertesten Brennstoffe.

Der Benzinkocher benötigt regelmäßige Reinigung und Wartung, selbst wenn man stets nur das sehr reine Waschbenzin aus der Apotheke verwendet. Denn die Düsen setzen sich mit Ruß und anderen Verbrennungsrückständen zu. Mit der Verwendung des an Tankstellen üblichen Benzins wächst der Pflegeaufwand sogar noch wegen der vielen enthaltenen Zusatzstoffe.

Auch der Geruch ist ein Nachteil. Alles, was mit Benzin in Berührung kommt, strahlt einen penetranten Geruch ab. Daher sind Transport und Lagerung mit erhöhtem Aufwand verbunden.

Im Vergleich zu den anderen Brennstoffen ist Benzin mit Abstand der lauteste Vertreter. Das kann enorm stören. Auf Massenveranstaltungen kann der Einsatz von Benzinkochern sogar verboten sein.

 

Spiritus

Spiritus (= mehr oder weniger reiner Alkohol)  ist in der Handhabung sehr einfach und relativ sicher. Es ist nicht so leicht entflammbar wie Benzin und damit deutlich ungefährlicher. Auch der Kocheraufbau ist sehr einfach und robust.

Spiritus ist fast überall erhältlich (mit Ausnahmen). Zur Not muss man auf den reinen Alkohol aus der Apotheke zurückgreifen. Das kann aber dann schon relativ teuer werden.

Die Flamme brennt geräuschlos, lässt sich aber nicht gut regulieren. Je nach Qualität schwankt der Brennwert deutlich. Bei Temperaturen unter 10 °C lässt sich Spiritus nur sehr schwer anzünden. Unser Tipp: nimm deine Brennstoff-Flasche in kalten Nächten mit in deinen Schlafsack. Angenehmer in dieser Hinsicht ist eine zweite, kleinere Flasche und ein Überzug aus Fleece oder Baumwolle. Denn du musst ja nicht einen ganzen Liter Brennstoff erwärmen.

Unsere Erfahrungen mit Spiritus auf 3700 m Höhe und Temperaturen im Bereich von -8 °C in den Morgenstunden auf dem Salar de Uyuni in Bolivien:

Es reichte eine halbe Stunde Vorwärmen der Spiritus-Flasche im Schlafsack, dann ließ sich der Spiritus ohne Probleme anzünden. Auch die Brennleistung war ausreichend gut für das Erhitzen von Wasser (wenn das Wasser auf dieser Höhe auch schon bei 88 °C „kocht“). Allerdings bietet Bolivien auch einen sehr guten Spiritus (96 %). Das kann in anderen Reiseländern ganz anders aussehen.

 

Festbrennstoff

Darunter versteht man sowohl Holz (für den Hobo) als auch Esbit (Trocken-Spiritus). Die Kocher bestehen meist aus einem einfachen Gestell mit Gitterboden. Dadurch sind die Kocher sehr kompakt, preiswert und leicht. Die Handhabung ist einfach, aber die Flamme ist nicht regulierbar.

 

Weitere Brennstoffe

Bei einem sogenannten Mehrstoffkocher können sowohl Benzin und Diesel, als auch Petroleum und Kerosin zum Einsatz kommen. Somit ist man sehr flexibel beim Brennstoff. Das ist wichtig, wenn in einem Reisegebiet noch nicht einmal die Verfügbarkeit von Benzin garantiert ist.

 

Campingkocher – verschiedene Bauarten

Anhand der unterschiedlichen Eigenschaften wählst du am besten zunächst den für dich passenden Brennstoff aus. Erst danach befasst du dich mit dem Campingkocher-Angebot. Das erleichtert dir die Auswahl unter den Kochern.

Ab hier fließen nun Gewicht, Packmaß, Standsicherheit, Handhabung und der Preis in den Vergleich zwischen den Produkten mit ein. Ab hier musst du alle Campingkocher auch in die Hand nehmen und „begreifen“.

Prüfe im Rahmen deiner Entscheidung auch, ob es zu dem favorisierten Modell in der Vergangenheit Rückrufaktionen oder Probleme seitens der Nutzer gab. Einige Modelle des Benzinkochers Optimus Nova waren z. B. in 2010 von solch einem Rückruf betroffen. Hier der externe Link zur betreffenden Seite des Herstellers:  Optimus Nova Rückruf

 

Campingkocher für Spiritus

Hier ist die Wahl noch am einfachsten. Es gibt einen einzigen großen Favoriten in verschiedenen Baugrößen: den Trangia. Er dominiert seit den 50ern den Campingkocher-Markt im Bereich Spiritus ungeschlagen.

Und das nicht ohne Grund. Er ist kompakt, stabil, robust, hat einen sicheren Stand, funktioniert auch bei Sturm und Regen und lässt sich mit den entsprechenden Adaptern für Gas- und auch Benzin-Betrieb umrüsten.

Es gibt viel Zubehör, Töpfe aus verschiedenen Materialien (Edelstahl, Alu, hartanodisiertes Alu, beschichtetes Alu) und sämtliche Teile sind einzeln erhältlich.

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Campingkocher für Gas

Diese Kocher sind am populärsten und am weitesten verbreitet für einfache und kurze Ausflüge in europäischen Ländern und außerhalb der Hochgebirge. Die gängigen Hersteller bieten hier ein unüberschaubar großes Angebot an Kochern in allen Gewichtsklassen und Preislagen an: Primus, Edelrid, LACD, Vango, MSR, Jetboil, Coleman, Optimus, usw. sind vertreten.

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Campingkocher für Benzin

Für große Unternehmungen in abgelegenen Gebieten sowie Extremtouren im Hochgebirge und bei frostigen Temperaturen sind der ideale Einsatzbereich für die Benzinkocher. Hier gibt es mittlerweile auch eine unglaubliche Vielfalt an Produkten namhafter Hersteller: Primus, Optimus, MSR, Coleman, Soto, GOK, usw.

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Mehrstoffkocher

Der Mehrstoffkocher erweitert den Einsatzbereich eines Benzinkochers noch einmal um einige alternative Brennstoffe. Somit wird er zum Favorit für Extremtouren in die abgelegensten Ecken der Welt. Gängige Hersteller: MSR, Docooler, Lixada, Primus, BRS.

 

Campingkocher für Festbrennstoffe

Der Hobo war vor einigen Jahren noch ein Exot unter den Campingkochern. Doch mittlerweile hat sich daraus ein Marktsegment entwickelt. Es gibt mehrere Hersteller (Solo, Esbit, Bushcraft, Petromax, Biolite, Vargo, Signstek, Künzi, usw.) und einen harten Wettbewerb um die leichteste Variante und die kompakteste Bauart.

Tatsächlich sind hier Leichtgewichte unter 100 gr. verfügbar. Wer den Aufwand fürs Holzfeuer nicht scheut, für den ist der Hobo die leichteste Camping-Küche.

Hier gibt es mittlerweile sogar Modelle, die über einen integrierten Generator samt Gebläse Strom für deine Akkus erzeugen, wenngleich dadurch jedoch das Gewicht des Kochers wieder steigt.

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Das Kochgeschirr

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Campingkocher ist die Wahl des Kochgeschirrs. Hier gibt es gravierende Unterschiede in den Eigenschaften und der gesundheitlichen Belastung durch die unterschiedlichen Materialien. Die solltest du kennen und in deine Suche nach dem passenden Campingkocher mit einbeziehen.

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Aluminium

Aluminium ist leicht und leitet die Wärme gut. Aber es ist auch sehr weich und die Töpfe bekommen schnell Dellen. Besonders kritisch sind allerdings der Abrieb durch zu hartes Kochbesteck und die Freisetzung von Aluminium durch den Kontakt mit säurehaltigen Lebensmitteln. Denn Aluminium steht im Verdacht, Alzheimer zu begünstigen.

 

Aluminium mit Anti-Haft-Beschichtung

Anti-Haft-Beschichtungen, auch Non-Stick-Beschichtung genannt, verhindern sehr erfolgreich das Anbrennen der Speisen. Aber diese Beschichtungen bestehen in der Regel aus PTFE (z.B. unter Markennamen wie Teflon bekannt) und sind ebenfalls gesundheitlich sehr kritisch:

Die meisten Antihaft-Beschichtungen verlieren bei Temperaturen über 260 °C ihre Antihaft-Eigenschaft, ab 350 °C löst sich die Beschichtung sogar ab. Dabei werden giftige Stoffe freigesetzt.

In der sichtbaren Flamme eines Gas- oder Benzinkochers  herrschen zwischen 800 und 900 °C, im nicht sichtbaren Flammensaum sogar bis zu 1500 °C (in extremen Fällen bis zu 2000 °C). Das zerstört jede Beschichtung.

Zwar nimmt die zu erhitzende Speise im Topf den größten Teil der eingeleiteten Wärme auf, doch wirklich steuerbar ist die Temperatur-Belastung auf die Beschichtung dabei nicht. Daher halten wir beschichtete Töpfe lediglich in Verbindung mit Spirituskochern für eine sichere Alternative.

 

Hartanodisiertes Aluminium

Bei hartanodisiertem Aluminium (HA) wird die Oberfläche innen wie außen durch elektrolytische Behandlung hart und abriebfest. Das reduziert die Gefahr, das Aluminium freigesetzt wird. Speisen brennen auch nicht so schnell an und es lässt sich besser reinigen.

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Edelstahl

Edelstahl ist ein schlechter Wärmeleiter und die Speisen brennen schnell an. Aber das Material ist gesundheitlich unbedenklich und sehr robust, allerdings auch sehr schwer.

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Duossal

Duossal ist ein Verbundwerkstoff: auf dem Trägermaterial Aluminium ist innenseitig eine dünne Edelstahlschicht aufgebracht. Damit sind die Töpfe fast so leicht wie die Aluminiumtöpfe, gesundheitlich aber deutlich besser.

 

Titan

Titan ist ein schlechter Wärmeleiter und teurer als andere Werkstoffe. Aus Titan lassen sich jedoch leichtere Töpfe herstellen, obwohl das spezifische Gewicht von Titan mit 4,54 kg/dm³ deutlich höher als das von Aluminium (2,7 kg/dm³) ist. Denn Titan ist härter und erlaubt dünnere Wandstärken als Aluminium.

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Fazit zum Kochgeschirr

Aus gesundheitlicher Sicht sind Edelstahl, Duossal und Titan zu empfehlen. Das Optimum aus Gewicht, Handhabung und Preis ist nach unserer Einschätzung hartanodisiertes Aluminium.

 

Unser Campingkocher

Wir nutzen seit 20 Jahren den großen Trangia mit Spiritusbrenner als Campingkocher. Er ist leise, narrensicher, wartungsfrei, hat einen stabilen Stand und funktioniert auch bei Sturm einwandfrei. Nur in dünner Luft und bei Frost ist es etwas schwierig, den Spiritus anzuzünden.

Um beim Brennstoff flexibel zu sein, haben wir von einem Optimus Nova Benzinkocher das Gehäuse entfernt und verwenden den Brenner mit einem Klemmbügel ebenfalls im Trangia, wenn es mal keinen Spiritus gibt.

Einen informativen Erfahrungsbericht zum Optimus Nova findest du bei Steffi & Andi auf Ride-Worldwide: Kocher – Optimus Nova (externer Link).

Zum Kochen verwenden wir die Trangia-Töpfe aus hartanodisiertem Aluminium und eine beschichtete Pfanne. Beide Oberflächen verhindern in der Regel das Anbrennen beim Kochen. Praktisch ist auch das Trangia-Schneidebrett mit integrierter Funktion als Seihe. Es passt zum Verpacken exakt in die Pfanne und hat Rillen zur Fixierung auf den Töpfen während dem Kochen. So geht weniger Energie verloren. Alternativ setzen wir den Trangia-Deckel ein.

Als Behälter für die Kleinutensilien haben wir einen perfekt passenden Blumentopf-Einsatz (ja, richtig gelesen: einen Blumentopf-Einsatz) zweckentfremdet. Er nimmt die üblichen Kochutensilien auf: Spiritus-Brenner, Griff, Feuerzeug, Messerschärfer, Spülmittel, Gewürze, usw. Somit geht nichts verloren (das passiert nämlich leicht, wenn alles lose neben dem Kocher im hohen Gras liegt) und das Handling ist einfacher beim Ein- und Auspacken.

Als Spülmittel verwenden wir Bio-Flüssigseife; ist besser für die Umwelt, wenn es mal keine geregelte Kanalisation für die Entsorgung gibt.

 

Die Brennstoff-Flasche für unsere Camping-Küche

Für den Brennstoff-Transport verwenden wir die Optimus Fuel Bottle, eine innenseitig beschichtete, druckfeste Alu-Flasche. Da sind wir sicher, dass die Benzinpumpe vom Optimus Nova Kocher ohne Risiko passt (bei der Flasche von Primus waren wir uns da nicht so ganz sicher). Und für den Transport von Spiritus hat sie die erforderliche Innenbeschichtung (unbeschichtetes Aluminium korrodiert, wenn es mit Spiritus in Berührung kommt).

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Ganz nützlich im Ausland: eine Übersicht aller Brennstoffe in verschiedenen Sprachen findest du im Netz unter  http://fuel.papo-art.com/.

 

Das perfekte Messer für die Camping-Küche

Neben einem normalen Küchenmesser reicht uns ein mittelgroßes Opinel Klapp-Messer für unsere Camping-Küche. Es ist leicht und nimmt nicht viel Platz weg im Gepäck. Ideal ist eine Klinge aus Edelstahl, dann ist Korrosion kein Thema. Der Griff ist aus Buchenholz.

Nur das Öffnen des Messers ist etwas mühsam, weil man auf der Klinge kaum Fläche zum Greifen hat. Da haben wir mit einer größeren Aussparung im Holzgriff etwas nachgeholfen. So klappt das Handling auch mit kalten Findern ohne Nagelbruch.

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Der Outdoor-Messerschärfer

Auf Dauer lässt natürlich die Schärfe der Messer-Klinge nach. Daher gehört auch ein kleiner Messerschärfer mit in unser Kochgeschirr, wenn wir mal länger unterwegs sind. Der Messerschärfer von Taidea ist leicht, klein und bietet 2 Seiten: Grobschliff und Feinschliff.

Allerdings ist er nur für symmetrische Klingen geeignet. Das Schärfen unserer asymmetrischen Klingen (z. B. an der Schere) kommt eher selten vor. Und dafür suchen wir einen Scherenschleifer vor Ort auf.

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Edelstahl-Thermoskannen

Wie angenehm ist eine heiße Tasse Tee oder eine heiße Tassensuppe zwischendurch, wenn einem stundenlang Regen und Kälte zusetzen. Dann kommt unsere Thermoskanne zum Einsatz. Sie ist einer der  wichtigsten Gegenstände in unserer Ausrüstung.

Natürlich waren uns beim Kauf der Isolierflasche Gewicht und Volumen und eine gute Isolation wichtig. Deshalb haben wir uns für die Thermos Light & Compact 1l entschieden, eine der besten Edelstahl-Thermoskannen auf dem Markt. Sie hat einen zerlegbaren Druck-/Gießverschluss, eine enorm gute Isolation und ist dabei nur so voluminös wie mache Halb-Liter-Isolierflasche.

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Der perfekte Outdoor-Wasserfilter

Bei Bedarf müssen wir das verfügbare Wasser vor der Mahlzeiten-Zubereitung erst in einen sauberen, keimfreien Zustand versetzten. Dafür nutzen wir den  besten Outdoor-Wasserfilter, den es unserer Meinung nach derzeit auf dem Markt zu kaufen gibt. Wir haben diesen Filter in folgendem Artikel näher beschrieben und berichten dort auch über unsere bisherigen Erfahrungen:

Der beste Wasserfilter für Reisen

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Ein umfangreiches Angebot an Camping-Kochern, Kochgeschirr und Campingküchen-Zubehör findest du auch im Sortiment von Globetrotter (Werbung*).

 

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