Fahrrad Trinkflasche: Kaufberatung Testsieger Bestenliste

Fahrrad Trinkflasche KaufberatungDu suchst für Freizeit, Sport und Fahrrad eine perfekte Trinkflasche und kannst dich unter den vielen bunten und schönen Flaschen nicht entscheiden? Dann lies weiter und lass dir die Augen öffnen. Du ahnst ja nicht, was uns die Hersteller da andrehen wollen. Denn wo “BPA-frei” draufsteht, sind oftmals andere Schadstoffe versteckt.

Wir zeigen auf, wie du unbedenkliche Trinkflaschen erkennst und auf welche Funktionalität du achten musst, wenn du die passende Trinkflasche für deine Unternehmungen finden willst. Darüber hinaus kommentieren wir die angeblichen Trinkflaschen Testsieger und zeigen dir die wirklichen Kaufempfehlungen.

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

 

Inhaltsübersicht

 

 

Warum Trinken beim Sport so wichtig ist

Wenn wir uns intensiv bewegen oder Sport treiben, verliert unser Körper mehr Flüssigkeit, als unter Ruhebelastung (durch Schwitzen und erhöhte Atmungsintensität). Mit dieser Flüssigkeit gehen uns aber auch wichtige Mineralstoffe verloren (Eisen, Calcium, usw.). Kommt es infolgedessen zur Unterversorgung in unserem Blutkreislauf, treten Symptome wie Kopfschmerz, Übelkeit oder sogar Muskelkrämpfe in Erscheinung.

Damit es nicht so weit kommt, musst du viel trinken, wenn du dich sportlich betätigst. Das gilt auch fürs Radfahren. Und damit wären wir bei den Fahrrad Trinkflaschen:

 

Fahrrad Trinkflaschen und Trinkblasen

Trinkflaschen sind handlich und lassen sich entweder per Flaschenhalter am Fahrrad unterbringen oder in Rucksack oder Trikot platzieren. Das Trinken erfolgt per Druck auf die Flasche oder per Saugen am Mundstück.

Trinkblasen trägst du in einem für Trinksysteme vorbereiteten Rucksack auf dem Rücken und das Mundstück des Trinkschlauchs ist immer in Greifnähe auf den Schulterträgern des Rucksacks fixiert. Alternativ gibt es auch Trinkrucksäcke und Trinkwesten. Hierbei wird der Rucksack dann tatsächlich auf das Trinksystem reduziert. Ideal auch für Trailrunning oder Joggen.

Weil für die meisten Radsportler sicher vorrangig die Trinkflaschen infrage kommen, beschränken wir uns im Weiteren auf die Betrachtung dieser Trinkflaschen.

 

Fahrrad Trinkflasche aus Glas

Glas ist gesundheitlich unbedenklich und somit sicher eines der besten Materialien für den Transport von Getränken. Doch Glas ist schwer und vor allem zerbrechlich. Somit ist dieses Material für den Einsatz im Outdoor-Bereich und auch am Fahrrad eher ungeeignet.

 

Fahrrad Trinkflasche aus Aluminium

Flaschen aus Aluminium sind leicht und unzerbrechlich. Aber das Material ist sehr weich und damit anfällig für Deformationen, z. B. wenn das Produkt mal auf den Boden fällt. Lebensmittel-tauglich wird Aluminium erst durch Beschichtungen.

 

Fahrrad Trinkflasche aus Edelstahl

Edelstahl ist robust und langlebig, neigt aber bei dünnen Wandstärken (also auch bei Trinkflaschen) ebenfalls zu Deformationen. Das Material altert nicht und ist gesundheitlich weitgehend (Nickel) unbedenklich.

 

Fahrrad Trinkflasche aus Kunststoff

“Kunststoff” ist der Überbegriff für eine Vielzahl von Werkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Und weil die vielen Hersteller eben Trinkflaschen mit ganz unterschiedlicher Funktionalität produzieren wollen, kommen bei deren Herstellung auch die unterschiedlichsten Kunststoffe zum Einsatz.
Ein Material, das in jüngster Zeit aber immer häufiger unter den Kunststoff-Trinkflaschen in Erscheinung tritt, ist Tritan:

 

Fahrrad Trinkflasche aus Tritan

Tritan ist geschmacksneutral, wärmebeständig, bruchsicher und spülmaschinenfest bis 80 Grad (zumindest für 60 Spülgänge laut Hersteller). Es ist ein thermoplastischer Polymer, der 2007 aus der Notwendigkeit entstand, Bisphenol A (BPA) zukünftig weitgehend aus den Trinkflaschen zu verbannen. Der Hersteller (Eastman Chemical, USA) prahlt zwar mit gesundheitlicher “Unbedenklichkeit”, doch tatsächlich lösen sich jetzt eben andere hormonaktive Chemikalien, wenngleich auch in geringer Konzentration. Spätestens jetzt drängt sich eine kritische Betrachtung der Schadstoffe in Trinkflaschen auf:

 

Bisphenol A in Trinkflaschen

Zur Herstellung von Plastikschüsseln, Konservendosen und auch Trinkflaschen (z. B. aus Polycarbonat) kommt seit den 60ern Bisphenol A (BPA) zum Einsatz. Eine Industrie-Chemikalie, die nachweislich hormonelle Veränderungen, Stoffwechselerkrankungen und möglicherweise sogar Krebs auslösen kann.

Zitat aus den Ausführungen des BUND (externer Link) zu BPA: “Der mittlere Gehalt an Bisphenol A im menschlichen Blut ist mittlerweile höher als die Konzentration, die bei Mäusen zu einer Beeinträchtigung der Sexualentwicklung führen kann.”

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) steuert aber erst seit 2015 (mit der Reduzierung zulässiger Obergrenzen) gegen. Und das auch wieder nur im Schneckentempo. So steht beispielsweise erst ein Bruchteil (nicht mal 200) der bekannten verdächtigen Stoffe (über 2.500) in der Liste der “besonders besorgniserregenden” Substanzen (unter anderem Bisphenol A).

Und dass die Industrie hier Druck benötigt, damit sich etwas ändert, ist nicht neu. Selbst Tupperware hat nach eigener Aussage erst seit 2013 ausschließlich BPA-freie Produkte im Verkauf.

Bis BPA also weitgehend aus unserem Lebensraum verschwunden sein wird, vergehen noch viele Jahre, wenn es überhaupt gelingt! Denn es wird nur dort durch unbedenkliche Substanzen ersetzt, wo es technisch möglich ist. Da läuft es wohl eher aus eine “gezielte Beschränkung” hinaus.

Und wenn als Ersatz Bisphenol S (BPS), Bisphenol F (BPF), Bisphenol B (BPB) oder Bisphenol E (BPE) zum Einsatz kommen (so wie es tatsächlich aktuell geschieht), hat das Kind nur einen anderen Namen bekommen, aber die gesundheitsschädigende Wirkung bleibt.

Warte also nicht, bis längst überfällige Gesetze Wirkung entfalten, sondern achte (unter anderem) beim Kauf deiner Trinkflaschen auf BPA/BPS/BPF/BPB/BPE-freie Materialien.

Recyclingcode 2Ob ein Produkt BPA enthält oder nicht, kannst du aus dem Recyclingcode auf dem betreffenden Produkt ableiten. Aus der Zahl im Pfeildreieck erfährst du nämlich, um welchen Kunststoff es sich handelt (wenn der Hersteller es nirgendwo sonst angibt):

  • 1 = PET, PETE
  • 2 = HDPE
  • 3 = PVC
  • 4 = LDPE
  • 5 = PP
  • 6 = PS
  • 7 = andere

Lediglich Kunststoffe mit Code 2, 4 und 5 gelten als BPA-frei. 7 enthält dagegen mit hoher Sicherheit BPA oder ähnlich gefährliche Ersatzstoffe und 1, 3 und 6 enthalten andere Weichmacher.

Tritan fällt übrigens unter Recyclingcode 7!  Noch Fragen?

Der Slogan “BPA-frei” hat sich unterdessen als wirksames Werbe-Instrument bei den Trinkflaschen-Anbietern etabliert. Weil damit aber bei vielen Produkten lediglich vom eigentlichen Problem abgelenkt wird (siehe oben: BPB/BPE/BPF/BPS als Ersatz), ist diese Angabe nach unserer Einschätzung nichts wert, solange der Hersteller nicht auch ausdrücklich die anderen Substanzen erwähnt. Erwähnt er sie nicht, hat er vermutlich etwas zu verbergen.

 

Weitere schädliche Substanzen in Trinkflaschen

Allerdings sind BPA & Co. nicht die einzigen gefährlichen Substanzen in Trinkflaschen. So kann sich im Laufe der Zeit aus Aluminium-Trinkflaschen (z. B. von Sigg) die innenseitige Beschichtung lösen und somit die Aufnahme von Aluminium über das Getränk begünstigen. Mit fatalen gesundheitlichen Folgen ( Alzheimer und Arthritis).

Ganz nebenbei: Auch SIGG hat erst 2008 auf BPA-freie Innenbeschichtungen umgestellt, als Reaktion auf zunehmenden öffentlichen Druck.

Und auch die Abgabe von Nickel aus Edelstahl-Trinkflaschen kann zumindest für Nickel-Allergiker ein größeres Problem darstellen. Dieses Thema hat auch bei hochwertigen Edelstahl-Kochtöpfen schon Wellen geschlagen.

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Trinkflaschen-Verschluss

Der Trinkflaschen-Verschluss muss dicht genug gegen Auslaufen sein, sollte sich aber trotzdem leicht öffnen lassen. Denn während dem Radeln hast du höchstens eine Hand frei und die ist in der Regel schon mit dem Greifen und Halten der Trinkflasche beschäftigt. Da bleibt nicht mehr viel Spielraum für die Bedienung komplizierter Verschlüsse.

Folglich kommen Flaschen mit Schraubgewinde erst gar nicht infrage. Auch Bajonett-Verschlüsse und Staubschutz-Kappen sind in dieser Hinsicht schon an der Grenze des Machbaren. Bleiben also Push-Pull-Mundstücke und Hebel-Mundstücke.

Manche Hersteller verkaufen ihre Trinkflaschen auch mit Wechsel-Verschlüssen. Dann kannst du nach Einsatzzweck wählen.

 

Das Volumen der Trinkflaschen

Outdoor WasserbehälterDer Standard im Flaschenvolumen ist sicher 0,75 Liter. Aber je nach Einsatzbereich kannst du heute zwischen 0,375 und 2,0 Litern Fassungsvermögen wählen. Da hat ein Wettkampf-Sportler ja schließlich andere Anforderungen (kleine Flaschen) als ein Reiseradler, der durch die Wüste fährt (viele große Flaschen).

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Flaschenhalter

Im Idealfall ist deine Trinkflasche während dem Radfahren in Greifnähe und lässt sich leicht mit einer Hand aus dem Halter nehmen. Zwar sind die Standard-Flaschen und Flaschenhalter in der Regel untereinander kompatibel (Durchmesser 74 mm), doch nicht immer passt die Greifmulde an der Flasche zu der Konturgebung am Flaschenhalter.

Neben den konventionellen Steckhaltern gibt es aber mittlerweile auch interessante Alternativen: magnetische Halter oder Drehkupplungen.

 

Reinigung und Pflege

Die Trinkflasche sollte eine möglichst große Öffnung haben. Dann lässt sich die Flasche nämlich leichter reinigen. Das Gleiche gilt für die Verschlüsse: Komplizierte Mechanik erschwert die Reinigung.

Und wenn du lange Freude an deiner Trinkflasche haben willst, musst du sie grundsätzlich nach jeder Ausfahrt sorgfältig ausspülen und gut austrocknen lassen.

Zuckerhaltige Getränke und mehrtägige Verweildauer in der Flasche begünstigen übrigens Schimmel- und Algen-Bildung. Und das ist mit dem bloßen Auge nicht auf Anhieb zu erkennen. Spätestens, wenn du innenseitig einen glitschigen Schmierfilm auf der Flaschenwand fühlst, ist es allerhöchste Zeit für eine General-Reinigung.

Allerdings benötigst du dazu in der Regel lediglich warmes Wasser, Spüli und eine weiche Bürste, bei extremer Verunreinigung vielleicht noch spezielle Reinigungstabletten. Vermeide scharfe Reinigungsmittel und harte Borsten. Das kann Dichtungen, Beschichtungen und Flaschenmaterial angreifen.

Vermeide auch, wann immer möglich, direkte Sonneneinstrahlung, wenn es sich um Kunststoff-Flaschen handelt. Das Material versprödet sonst nämlich und die Flasche bekommt irgendwann feine Risse.

 

Trinkflaschen Testsieger und wahre Kauftipps

In den meisten Trinkflaschen Vergleichstests kürte man Produkte zum Testsieger, die zwar BPA-frei sind, aber dafür andere giftige und schädliche Substanzen enthalten. Wir haben uns daher von all diesen Tests distanziert und ausschließlich unbedenkliche Trinkflaschen aus eigener Recherche für dich in einer Tabelle zusammengestellt. Diese Produkte würden wir selber kaufen. Sie sind nach unserer Einschätzung schadstofffrei, zeichnen sich durch besondere Funktionalität (Verschluss-System, Isolierfunktion, usw.) aus und erhalten gute Rezensionen.

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Nachhaltigkeit und Recycling

An sich ist die Verwendung einer stabilen langlebigen Trinkflasche ja schon deutlich umweltfreundlicher als der Kauf von Einweg-Plastikflaschen. Doch da geht noch mehr.

Einige Hersteller bieten mittlerweile Trinkflaschen aus Bio-Polyethylen an. Hier wird der Rohstoff Bio-Ethanol aus Zuckerrohr gewonnen und die ausgedienten Flaschen sind zu 100 % recycelbar.

Und wenn du aus Gewichts-Gründen Flaschenhalter aus Carbon kaufen willst, bedenke: Carbon ist Sondermüll und darf nicht in die Müllverbrennung und nicht auf die Deponie. Und die geschredderten Fasern kann keiner gebrauchen. Echtes Carbon-Recycling ist derzeit also noch eine große technische Herausforderung.

 

Fazit zu Fahrrad Trinkflaschen

Kaufe eine Trinkflasche aus Polypropylen, Polyethylen, Edelstahl oder Glas. Alles andere ist aus unserer Sicht nicht zu empfehlen. Und projiziere die oben beschriebenen Zustände (BPA & Co.) auf andere Konsumbereiche (Konservendosen, Lebensmittel-Verpackungen, Küchenbehälter, Kochgeschirr, Besteck, usw.). Unter Umständen ist die auf dich einwirkende Belastungs-Intensität in diesen Bereichen noch viel größer.

 

 

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