Reiseinfos Dänemark

Diese Reiseinfos Dänemark beruhen auf den Erfahrungen und Erlebnissen von vier Radreisen durch Dänemark. Dabei haben wir sowohl Jütland, als auch die Inseln Fünen, Als, Ærø und Langeland bereist.

Unsere Reiseinfos Dänemark:

Grenzen und Bürokratie in Dänemark

Für die Anreise nach Dänemark ist das Auto sicher der einfachste, schnellste und auch preiswerteste Weg. Es gibt gute Straßen- und Autobahn-Verbindungen nach Jütland, Fünen , Kopenhagen und weitere Reiseziele innerhalb Dänemarks.

Alternativ ist die Anreise per Bahn möglich.

Dänemark gehört zu den Schengenstaaten, was die Einreise sehr einfach hält. Seit 2016 führt Dänemark bei der Einreise jedoch stichporobenartige Kontrollen durch. Du solltest also auf jeden Fall deinen Personalausweis oder Reisepass dabei haben und am besten keine Anhalter mitnehmen im Einzugsbereich der Grenzübergänge. Das betrifft auch die Landesgrenzen zu Schweden.

Kommunikation in Dänemark

Die wenigsten werden mit umfangreichen dänischen Sprachkenntnissen nach Dänemark reisen. Mit Englisch klappt die Verständigung allerdings sehr gut. Viele verstehen auch Deutsch.

Internet, Telefonie, Stromversorgung

Das Stromnetz hat 220 Volt Spannung. Die Steckdosen sind vom Typ E oder K. Die meisten deutschen Stecker passen folglich ohne Adapter. Schuko-Stecker (F) passen in der Steckdose Typ E jedoch nur, wenn der Stecker ein Loch für den mittleren Kontaktstift hat. Prüfe anhand der Stecker an allen mitgeführten Geräten, ob du einen Adapter benötigst.

Dänemark ist Mitglied in der EU. Folglich entstehen keine Roaminggebühren, wenn du über deinen heimischen Vertrag in Dänemark im Internet surfst. Der Zugang zum Internet über ein WLAN-Netz ist aber sicher die preiswerteste Variante. WiFi findest du in den Städten in Hotels, der Gastronomie und an vielen öffentlichen Einrichtungen.

Orientierung in Dänemark

Mit GPS und Offline Karte im Handy sind Navigation und Orientierung kein Problem. Dänemark ist eines der wenigen Länder, wo du auch nicht die Höhenmeter im Auge behalten musst, wenn du Fahrradtouren planst. Denn die Hügel sind alle sehr überschaubar.

Unsere Tipps zu Navigarion & GPS Logger per Handy.

Sicherheit in Dänemark

Dänemark ist ein sicheres Reiseland. Trotzdem mußt du vor allem im Zentrum großer Städte und in den Touristenzentren auf deine Sachen aufpassen wergen der Kleinkriminalität.

Die Straßen in Dänemark

Das Straßennetz in Dänemark ist sehr gut ausgebaut und in einem guten Zustand. Daneben gibt es ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz mit über 10.000 km Gesamtlänge. Kartenmaterial hierzu erhälst du in der Touristeninformation in jeder Stadt.

Der Verkehr in Dänemark

Aus Radlersicht hält sich der Verkehr in Grenzen und die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll. Der Fahrradfahrer wird respektiert. Trotzdem bekommst du von diesem Verkehr kaum etwas mit, weil du meistens auf Radwegen unterwegs bist.

Radeln in Dänemark

Dänemark eignet sich hervorragend für Radreisen und Fahrradtouren. Das Fahrrad ist hier auch als Verkehrsmittel sehr populär.

Das Land besitzt ein umfangreiches und sehr gut beschtriebenes Radwegenetz mit 12 Fernwegen und 3500 km Gesamtstrecke. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert.

Alle Infos über das Radwegenetz in Dänemark.

Fahrrad-Service in Dänemark

In den größeren Städten gibt es Bikeshops. Hier findest du Ersatzteile, Werkkzeug und Service. Spezielle Komponenten und Ersatzteile solltest du im Gepäck haben, dann bist du autark.

Trampen in Dänemark

Wir haben nie den Bedarf zum Trampen auf unseren Radreisen gehabt. Doch nach unserer Einschätzung ist das Trampen selbst mit Fahrrädern und Anhänger kein Problem. Die Dänen sind sehr hilfsbereit und freundlich und werden dich in einer Notsituation nicht an der Straße stehen lassen.

Unsere Tipps zum Trampen auf Radreisen.

Zelten in Dänemark

Es gibt ein gut ausgebautes System an Campingplätzen, die allerdings relativ teuer sind und manchem Reisenden zuviel teuren Luxus bieten.

Alternativ existiert für nicht motorisierte Reisende ein sehr preiswertes Übernachtungsnetzwerk: Dort sind Waldplätze mit einfachen Einrichtungen zum freien Zelten ausgewiesen. Diese Plätze bieten Stellfläche für mehrere Zelte, manchmal auch halboffene Shelter aus Holz im Blockhüttenstil, einfache Toiletten und einen Wasseranschluß.

Ebenfalls für nicht motorisierte Reisende existiert ein Übernachtungsnetzwerk mit privaten Unterkünften, wo du für einen kleinen Obolus (wenige Euro) dein Zelt im Garten aufstellen kannst oder sogar im Bett schlafen kannst. Hierzu findest du in den Touristeninfos größerer Städte eine Art Katalog, in dem alle Angebote samt der Kontaktdaten verzeichnet sind.

Wer länger an einem Ort bleiben möchte, für den eigen sich die vielen Ferienhäuser und Bungalows. Am besten online buchen.

Jugendherbergen (Danhostel) stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Toiletten in Dänemark

An touristisch stark frequentierten Orten gibt es öffentliche Toiletten und sie sind allesamt in einem ordentlichen Zustand. Meistens existiert dort auch ein familiengerechter Raum mit Wickeltisch. Daran ist schon erkennbar, welchen Stellenwert die Familie und insbesondere der Nachwuchs in Dänemark hat.

Bargeldbeschaffung in Dänemark

Landeswährung ist die Dänische Krone (DKK). In Touristengebieten kannst du auch mit Euro bezahlen, erhälst dann aber das Wechselgeld in Kronen zurück.

Die Bargeldbeschaffung am Geldautomaten ist ohne Probleme in allen größeren Städten möglich. Kläre vorab mit deiner Bank, ob EC- Karte oder Kreditkarte zum Einsatz kommen. In der Regel fallen Gebühren an.

Bezahlung per EC- oder Kreditkarte ist ebenfalls oft möglich.

Einkauf in Dänemark

Die Versorgung ist sehr gut., In den großen Städten gibt es Supermärkte, sonst überall kleine Läden, auch auf den Dörfern.

Das Preisniveau ist teurer als in Deutschland. Achte auf Sonderangebote und vergleiche die Preise. In den Touristenorten ist es natürlich am teuersten.

Die Esskultur in Dänemark

Neben dem auch bei uns bekannten Smörrebröd ist vor allem Fisch sehr beliebt und überall frisch erhältlich. Die Küstennähe machts möglich. Eine spezielle, ausgefallene Landesküche haben wir seinerzeit allerdings nicht wahrgenommen.

Einige bekannte Biermarken hat das Land hervorgebracht: Tuborg und Carlsberg sind dabei wohl die bekanntesten.

Die Wasserversorgung in Dänemark

In der Regel hat das Wasser in Dänemark Trinkwasserqualität. Trotzdem solltest du immer nachfragen, bevor du irgendwo deine Flaschen auffüllst.

Auf der sicheren Seite bist du, wenn du deinen eigenen Wasserfilter dabei hast.

Unsere Tipps zum Outdoor Wasserfilter.

Gesundheit in Dänemark

Eine Reise nach Dänemark ist ein guter Anlass, seinen Impfschutz noch einmal zu prüfen und ggf. ergänzen zu lassen. Kontaktiere hierzu rechtzeitig deinen Hausarzt.

Unsere Tipps zu den Reiseimpfungen.

Das Gesundheitssystem in Dänemark ist sehr gut (Ausnahme: Grönland). Als EU-Bürger kannst du mit der europäischen Krankenversicherungskarte in Dänemark kostenlos Leistungen in Anspruch nehmen.

Trotzdem ist darüber hinaus eine Reise-Krankenversicherung sehr empfehlenswert, weil bestimmte Leistungen, z.B. der Rücktransport, nicht über deine heimische Krankenkasse abgesichert sind.

Das Klima in Dänemark

Das Klima ist mild und wird durch Nordsee und Ostsee bestimmt. Der Sommer ist nicht zu heiß und der Winter nur mäßig kalt. Der Wind weht meist aus Westen. Juli und August sind die besten Reisemonate. Auch das Baden im Meer ist dann möglich. Allerdings ist es nirgendwo in Dänemark wärmer als auf Bornholm.

Insgesamt ist das Wetter sehr wechselhaft.

An der Westküste von Jütland ist es stürmischer und rauer als an der Ostseeküste im Osten.

Die Tierwelt in Dänemark

Du erlebst Seehunde, viele Seevögel und im Inland mit etwas Glück Rotwild. Gefährlich ist lediglich die Kreuzotter. Da solltest du bei der Zeltplatzsuche immer etwas aufpassen und im Zweifel die Locals fragen. Ich bin seinerzeit fast auf eine Kreuzotter getreten, die ich im hohen Gras erst im letzten Moment erblickt hatte.

Die Kultur in Dänemark

Begrüßung per Handschlag und Anrede mit Vornamen sind üblich, Pünktlichkeit wird erwartet, unter Freunden ist „Hej“ die übliche Grußformel.

Das Panorama in Dänemark

Sowohl in Jütland als auch auf den Inseln ist es überwiegend flach. Leichte Hügel sorgen für eine interessante Auflockerung mancher Region, die sonst etwas monoton wirken würde. Insgesamt ist Dänemark folglich ein hervorragendes Reiseland für Radreisen und Fahrradtouren.

An der Westküste Jütlands beherrschen Sanddünen auf weiten Strecken das Landschaftsbild. Im Inhalt nehmen Wälder, zum Teil mit uraltem Baumbestand, viel Fläche ein. Dabei ist mancher Baum aufgrund seines Alters und seiner Mächtigkeit eine Sehenswürdigkeit.

Alleen mit hoch betagtem Baumbestand sind ebenfalls immer wieder ein Erlebnis in Dänemark.

Die Sehenswürdigkeiten in Dänemark

Dänemark bietet eine unglaubliche Fülle an sehenswerter Landschaft und maritimer Kultur.

An den Küsten entdeckst du Sanddünen, endlose Strände und auch felsige Steilklippen.

In den kleinen Dörfern gibt es immer wieder sehenswerte, alte Straßenzüge mit Kopfsteinpflaster, schiefen Fachwerkhäusern und uraltem Baumbestand.

Daneben bieten sich auch die großen Städte Kopenhagen, Aalborg und Aarhus für einen mehrtägigen Aufenthalt an.

Ein besonderes Highlight nicht nur für Kinder ist das Legoland in Billund. Daneben laden einige weitere Vergnügungsparks zum Besuch ein.

Desweiteren entdeckst du manche alte Windmühle im Land. Eine, die uns besonders in Erinnerung bleibt, ist die Sillerup Mühle an der Ostküste von Jütland. Sie wurde zu unserer Anwesenheit mit vollen Segeln im Wind in Betrieb gesetzt und es war möglich, im Inneren der Mühle bis in die Spitze hinauf zu steigen und sich die alte Holz-Mechanik in Aktion anzusehen.
Immer wieder entdeckst du interessante Museen entlang deiner Route. Sie sind in der Regel kostenlos und bedienen ein bestimmtes Thema (Fahrrad, Werkzeuge, Musikinstrumente, …). Es sind gigantisch große Sammlungen, oft mit der ausdrücklichen Erlaubnis zum „Anfassen“ und „Ausprobieren“. Immer ein Erlebnis.

Bis 2012 war die Wanderdüne Rubjerg Knude bei Lønstrup an der Westküste Jütlands ebenfalls ein Highlight, denn sie umschloß für mehrere Jahre den dortigen Leuchtturm mit meterhohem Sand. Siehe unser Bericht zur Rubjerg Knude.

Mittlerweile ist die Sanddüne weitergezogen und der Leuchturm lag wieder frei. Wegen der stark fortschreitenden Erosion (5 Meter Küstenabbruch jährlich) wäre es allerdings eine Frage der Zeit, bis dieser Leuchtturm ein Opfer des Meeres wird. Um ihn vor dem Sturz ins Meer zu retten, wird er in 2019 abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut.

Nicht zu übersehen ist auch die unendliche Gelassenheit, die einem in Dänemark überall begegnet.

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