Rubjerg Knude in Dänemark – größte Wanderdüne Europas

Die Rubjerg Knude in Dänemark ist die größte Wanderdüne Europas. Alleine das macht sie schon zu etwas Besonderem. Doch da ist noch einiges mehr zu berichten.

Vor allem sei aber erwähnt, dass die beste Zeit für einen Besuch schon verstrichen ist. Warum das so ist und was bisher geschehen ist, schildern wir in diesem Artikel.

Trotz alledem lohnt sich ein Urlaub in Dänemark, denn dir Fülle an Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten ist unglaublich groß. Auch dazu weiter unten mehr.

Unser Bericht über die Rubjerg Knude:

 

* Dieser Beitrag enthält Werbelinks.

 

Die Lage der Rubjerg Knude

Die Rubjerg Knude befindet sich bei Lønstrup an der Westküste von Jütland in Dänemark, ca. 25 km südlich von Hirtshals. Zumindest befand sich die Düne an dieser Stelle, als wir sie besichtigt hatten.

Spektakulär ist nicht nur die Größe dieser Wanderdüne, sondern auch die Tatsache, dass sie über mehrere Jahrzehnte über einen Leuchtturm aus dem Jahre 1900 samt einiger Gebäude hinwegzog. Die gesamte Szenerie war somit über viele Jahre sehr außergewöhnlich:

Ein Leuchtturm, der auf den unteren Metern vollständig vom Sand der Düne umschlossen war. Es erinnerte uns an den Kirchturm von Alt-Graun im Reschensee in Österreich.

Die ehemaligen GPS-Koordinaten des Leuchtturms: 57.44889,9.77437

Die Entstehung der Rubjerg Knude

Dabei ist auch schon die Entwicklung der Düne seit dem Jahre 1900 eine spektakuläre Geschichte. Innerhalb von 50 Jahren wuchs die Wanderdüne von einer anfänglichen Höhe von 3 Metern bis auf eine Höhe von 50 Metern, weil der Wind plötzlich Unmengen von Sand die vorgelagerte Steilküste emporblies.

Der Leuchtturm und die umliegenden Gebäude wurden immer stärker vom Sand verschüttet. Man versuchte jahrelang mit verschiedenen Maßnahmen, den Sand der Wanderdüne aufzuhalten oder abzutragen. Doch ohne dauerhaften Erfolg. In 1968 wurde der Leuchtturm dann letztendlich aufgegeben und 1990 stellte man das Gebiet sogar unter Naturschutz und ließ dem Sand seitdem freien Lauf.

Die Rettung des Leuchtturms

Zwar ist die Wanderdüne mittlerweile vollständig weitergezogen und hat den Leuchtturm wieder freigelegt, doch die vorgelagerte Steilküste rückte wegen starker Erosion jährlich um 5 Meter näher an den Leuchtturm heran. In absehbarer Zeit würde der Leuchtturm deshalb wohl ins Meer stürzen.

Um ihn vor dem Sturz ins Meer zu retten, wurde er in 2019 an eine andere Stelle, weiter im Landesinneren, versetzt.

Unsere Radreisen in Dänemark

Auf zwei unserer Radreisen durch Dänemark haben wir Rubjerg Knude erlebt und konnten sogar in den Leuchtturm hinaufsteigen. Der starke Wind pfiff durch die beschädigten Glasfenster und versetzte das gesamte Feuerhaus in Schwingung. Die dabei erzeugte Geräuschkulisse und der sagenhafte Ausblick von oben auf die Wanderdüne werden uns ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Insgesamt haben wir Dänemark schon viermal mit dem Fahrrad bereist, so sehr hat uns das Land gefallen. Warum das so ist und was dich auf einem Urlaub in Dänemark erwartet, beschreiben wir in den folgenden Artikeln:

Unsere Radreisen in Dänemark
Reiseinfos Dänemark
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