Die schottischen Highlands

Schottland lässt sich geografisch in drei Bereiche einteilen: die Uplands, die Lowlands und die Highlands. Mit Abstand sind die wilden, urwüchsigen Highlands im Norden der britischen Insel dabei tatsächlich das größte, was Schottland zu bieten hat. Die Westküste der Highlands ist sehr zerklüftet und auch im Inland sorgen die vielen Hügel und Berge für unvergessliche landschaftliche Eindrücke.

Die Landschaft in den Highlands

Die Westküste ist stark zerklüftet und vermittelt den Eindruck einer Inselwelt mit wilden, felsigen Bergen. Tatsächlich sind es jedoch die vielen Meeresarme, die sich bis tief ins Landesinnere erstrecken. Folgt man der Küstenstraße, erlebt man über viele hundert km eine traumhafte, urwüchsige Naturlandschaft. Aber auch im Landesinneren erheben sich viele Berge, unter anderem die sogenannten „Munros“ (Berge mit Höhe über 3000 Fuß, entspricht 914 m). Allem voran erwähnt sei hierbei allerdings Glen Coe, eine sagenhafte Bergkulisse im südlichen Teil der Highlands. Dieser Ort hat eine grausigen Historie, aber er zählt zu den schönsten Plätzen in den Highlands.

Besonders interessant ist neben einigen Seen aus geologischer Sicht der Tektonische Graben, der wie eine gerade Schnur durch die Highlands verläuft. Dieser Graben  (Great Glen) ist eine geografische Furche, auf deren Linie auch das bekannte, aber landschaftlich eher reizlose Loch Ness liegt.

Viele Straßen gibt es nicht hier oben im Norden. Das lässt das Gelände einfach nicht zu. Und manche Straße ist eine Sackgasse. Aber all diese Wege garantieren traumhafte landschaftliche Erlebnisse, wenn man auf ihnen unterwegs ist.

Weitere Highlights

Aber da gibt es noch mehr zu erleben in den Highlands.

  • Der Whisky: die meisten Sorten schottischen Whiskys werden in den Highlands gebrannt. Und einige dieser Brennereien kann man besichtigen.
  • Das Quellwasser: es hat eine torfige Farbe, ist sauber, bedenkenlos genießbar und fließt in jedem Tal und jeder Senke aus dem Berg. Die Locals verwenden es auch zum Teekochen, weil es deutlich besser schmeckt als das gechlorte Leitungswasser.
  • Die Dudelsackpfeifer: es ist mehr als nur „Musik“; es ist Tradition und Kultur hoher Schule.
  • Das wechselhafte Wetter: Sonnenschein und Regenschauer wechseln sich oft mehrmals täglich ab. Und die Reflexion der Sonnenstrahlen in den nassen, leuchtenden Grasflächen der Munros sorgen dann für ein unvergessliches Farbenspiel.

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