Die Stadt Ipoh in Malaysia

Die Stadt Ipoh zählt zu den größten Städten in Malaysia und liegt ca. 200 km nördlich von Kuala Lumpur im Bundesstaat Perak. Ihre Blütezeit hatte die Stadt im frühen 20. Jh wegen der Zinnvorkommen im Umkreis der Stadt. Heute bietet sie eine Fülle an sehenswerten Objekten, deren Besichtigung gut mehrere Tage in Anspruch nimmt.

GPS-Koordinaten: 4.5930,101.0735

Das Stadtzentrum von Ipoh

Hier findet man unzählige Gebäude aus der britischen Kolonialzeit. Folgt man dem „Jejak Warisan Heritage Trail“, dann wird man an den schönsten Objekten aus dieser Epoche entlang geführt. Zum Beispiel dem Bahnhof und dem Birch Memorial.

Die Fassaden-Kunst in Ipoh

Im Zentrum der Stadt entdeckt man sehr viele Fassaden-Kunstwerke von Ernest Zacharevic. Er hatte nicht nur in George Town auf der Insel Penang gewirkt.

Daneben gibt es in vielen Seitenstraßen auch die Werke anderer Fassadenmaler zu sehen. Das Thema „Mural Art“ ist hier halt „in“.

Die religiösen Bauwerke in Ipoh

Die multi-religiöse Kultur in Malaysia kommt auch in Ipoh durch eine Vielzahl religiöser Bauwerke zum Ausdruck. Man findet vor allem daoistische Tempel, aber eben auch islamische Moscheen, Hindutempel und buddhistische Tempel.

Der daoistische Perak Cave Tempel ist in die steile Felswand gebaut worden. Und oben auf dem Berggipfel thronen 2 kleine daoistische Pavillons.

Der Kallumalai Temple im Norden von Ipoh ist ein Hindutempel. Er wurde direkt vor einer steilen Kalksteinfelswand erbaut und hat somit eine spektakuläre Kulisse.

Die islamische Masjid Dato Panglima Kinta ist eine der schönsten Moscheen in der Stadt.

Der buddhistische Mekprasit Temple beherbergt zwar einen der größten liegenden Buddha-Statuen (24 m Länge), doch die gesamte Anlage wirkte auf uns etwas herunter gekommen. Imposant sind auf jeden Fall die mehrköpfigen Nagas vor dem Eingang zum Tempel.

Der chinesische Höhlentempel Ling Sen Tong ist ein großes Gelände mit sehr dicht in einander verschachtelten Tempel-Gebäuden, die teilweise in offene Kavernen in der Felswand gebaut wurden. Das gesamte Gelände ist übersät mit Statuen und Skulpturen aus der daoistischen Mythologie.

Der Höhlentempel Sam Poh Tong befindet sich direkt neben der Ling Sen Tong. Zunächst entdeckt man einen liebevoll angelegten Teich im japanischen Stil, in dem ein großer Schwarm Fische in Bettelhaltung direkt unter der Wasseroberfläche geduldig darauf wartet, dass die nächsten Besucher eine Handvoll Futter auswerfen. Auch hier wurden Tempelhallen in den Fels integriert. Hier ist der Tempel sogar der Eingang zu einer richtigen, wenn auch nur kurzen Höhle. Doch diese Höhle führt in einen geschlossenen Felsenkessel, in dem sich neben einem weiteren Tempel eine Schildkrötenzucht befindet.

Unser Video auf Youtube:

Fütterung der Schildkröten:    Clip

Es gibt noch einige weitere chinesische Tempel in der Stadt, die regelrecht in die Felswand oder in offene Kavernen gebaut wurden. Man muss nur seinen Blick über die Felswände streifen lassen. um sie zu entdecken.

Die Parks in Ipoh

Der japanische Seenivasagam Park: eine Oase der Natur mitten in der Stadt. Der ideale Ort für einen entspannten Nachmittag ohne Hektik und Straßenlärm.

Der Gunung Lang Recreation Park: mitten in der Stadt gelegen, entdeckt man hier einen See fast vollständig von diesen typischen Kalksteinfelsen umschlossen. Die gesamte Szenerie wirkt sehr mystisch.

Unsere Radreise durch Malaysia

Wir haben die Stadt Ipoh auf unserer Radreise durch Malaysia in 2017 besichtigt. In unserem Reisebericht über Malaysia haben wir noch viele weitere Sehenswürdigkeiten beschrieben.

 

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