Kappadokien in der Türkei – die bizarren Felsen von Göreme

Kappadokien ist eine Vulkan-Landschaft in der Türkei, in der durch Erosion im Laufe der Zeit ausgesprochen bizarre Tuffstein-Formationen entstanden sind. Das gesamte Gebiet erstreckt sich fast von Aksaray bis Kayseri und misst somit ca. 200 x 100 km Ausdehnung.

Dabei gilt die Stadt Göreme als das Zentrum dieser Sehenswürdigkeit. Wir waren dort und haben uns umgesehen.

Unser Bericht über Kappadokien:

Göreme in Kappadokien

GPS-Koordinaten von Göreme: 38.6436,34.8312

Spektakulär sind vor allem die Feenkamine in Göreme. Diese Erdpyramiden sind oftmals ausgehöhlt worden und wurden als Behausungen oder für andere Verwendungszwecke genutzt.

Das gesamte Gebiet in Göreme gleicht einer Mondlandschaft. Und es unterliegt ständiger Veränderung durch fortwährende Erosion. Eine Besichtigung dieser ausgesprochen sehenswerten Kulturlandschaft ist ohne großen Aufwand zu Fuß möglich.

Daneben bieten wohl zahlreiche Veranstalter Heißluftballon-Fahrten an. Dann lässt sich die gesamte Szenerie aus der Vogelperspektive genießen. Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang der Aufstieg der vielen Heißluftballons im Morgengrauen: Wir zählten seinerzeit 27 Ballons bei unserem Besuch im Winter. Im Sommer sollen es bis zu 50 Ballons sein.

Gümüsler Manastiri

Ebenfalls zu Kappadokien zählend, befindet sich im Norden der Stadt Nigde in einem einzelnen, großen Tuffsteinfelsen eine unterirdische Stadt: Gümüsler Manastiri.

Hier kann man im Tuffstein einen großen quadratischen Innenhof, religiöse Stätten, Behausungen und Gräber besichtigen. Wir haben diesen Ort ebenfalls besichtigt und in einem separaten Artikel beschrieben: Gümüsler Manastiri.

GPS-Koordinaten: 37.9967477,34.7701588

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