Die Hafenstadt Kotor in Montenegro

Kotor ist eine sehenswerte, 2000 Jahre alte Hafenstadt am hintersten Ende einer spektakulären Bucht an der Mittelmeerküste in Montenegro.

Ihre Lage in der Bucht, die verwinkelte, mittelalterliche Altstadt und die Stadtmauer, die bis in die steilen Berghänge hinauf gebaut wurde, machen die Stadt einzigartig.

Wir haben die Bucht und die Stadt im Rahmen unserer Radreise durch Europa und Asien besichtigt und waren beeindruckt. Unser Bericht:

GPS-Koordinaten: 42.4247,18.7707

Die Bucht von Kotor

Nicht nur die Stadt Kotor selbst, sondern auch das Landschaftsbild der Bucht ist ein Erlebnis: kaum ein Gewässer ist derart verwinkelt und liegt noch dazu inmitten einer 2000 m hohen Gebirgswelt. Es gleicht einem Gewässer-Labyrinth. Dabei fallen die Felswände sehr steil aus und geben der gesamten Bucht einen Fjordähnlichen Charakter.

Die Stadt Kotor liegt dabei tatsächlich in dem hintersten Winkel dieses Gewässer-Labyriths. Sie geniest durch diese Lage in jeder Hinsicht besten Schutz, vor allem aber Schutz vor heftigen Mittelmeer-Stürmen.

Neben der Stadt Kotor gab und gibt es noch weitere Siedlungen, Dörfer (Perast, Tivat, Risan) und vor allem religiöse Stätten aus der Zeit 9. bis 11. Jahrhundert (das Inselkloster Sveti Dorde, Kloster Savina und andere) entlang der Küstenstraße, die sich an der gesamten Bucht entlang windet.

Die Hafenstadt Kotor

Kotor beherbergt eine sehenswerte Altstadt und viele historische Gebäude, Kirchen und Paläste, sowie eine Stadtmauer, die über die steilen Felswände bis hoch hinauf in den Bergfels des San Giovanni errichtet wurde.

Sie zählt zum UNESCO-Welterbe, war aber gefährdet, diesen Status wieder zu verlieren, weil der Wiederaufbau nach den verheerenden Erdbeben in 1979 qualitativ nicht im Einklang zum Welterbe-Status stand.

Der Tourismus

Kotor bildet samt der Bucht das populärste Ziel für den Tourismus in Montenegro. Permanent liegen einige Kreuzfahrtschiffe im Hafen vor Anker. Steht man an der richtigen Stelle am Ufer (zum Beispiel an einer der Engstellen zwischen den einzelnen Becken), dann fahren die Luxusliner extrem nah an einem vorbei. Ein beeindruckendes Erlebnis.

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