Airbag Rucksack MASE AIRDING im Test

MASE AIRDING Airbag-Rucksack Der MASE AIRDING ist ein wiederverwendbares Airbagsystem im Rucksack-Format für Fahrradfahrer. Der Airbag entfaltet sich bei Sturz oder Überschlag und schützt die wichtigsten Körperteile beim Aufprall vor schweren Verletzungen. Wir haben diesen Airbag getestet und schildern im Folgenden unsere Erfahrungen und Eindrücke.

Die Firma Minerva-AS GmbH aus dem bayrischen Erding hat uns das oben erwähnte Produkt kostenfrei zum Testen überlassen. Im Gegenzug haben wir diesen Artikel verfasst. Wir erhalten kein Honorar oder sonstige Vergütungen vom Hersteller und schreiben hier, wie immer, offen und ehrlich über unsere Erfahrungen mit diesem Produkt. Dennoch ist der gesamte Artikelinhalt als „Werbung“ zu betrachten.

* Darüber hinaus enthält dieser Beitrag Werbelinks.

 

Inhaltsübersicht

 

Airbagsysteme für Radfahrer

Die Airbags in einem Auto sind unsichtbar verbaut und erfordern keinerlei Pflege oder Bedienung und nur selten etwas Aufmerksamkeit (z. B. bei der Mitnahme von Kindern auf dem Beifahrersitz).

Im Vergleich dazu unterliegt ein Airbagsystem für Radfahrer besonderen Bedingungen: Die Stromversorgung für Sensor und Auslösesystem ist betreuungsintensiv, das Eigengewicht des Systems kann Trage- und Fahr-Komfort empfindlich stören, die Auslöse-Empfindlichkeit der Sensorik zwingt den Nutzer zu besonderer Obacht und der relativ hohe Anschaffungspreis für ein „optionales Accessoire“ ist für viele Radfahrer sicher eine Kaufhürde.

Dennoch ist der Radfahrer-Airbag ein Betätigungsfeld für pfiffige Entwickler. Und so freuen wir uns, dass mit dem MASE AIRDING jetzt eine vielversprechende Lösung auf den Markt drängt.

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Die Begriffswelt bei MASE

Recherchiert man zum Airbagsystem MASE AIRDING, stolpert man leicht über die Hersteller-interne Begriffswelt: MASE oder Minerva? AIRDING oder AirRide, AirTour und AirCruise? Fusion oder Compact? SAS-TEC? …

Deshalb an dieser Stelle eine kleine Erläuterung der Zusammenhänge:

Das Start-up „MINERVA Airbag Systems“ (Minerva-AS GmbH) entwickelt und vertreibt seit Jahren erfolgreich Arbeitssicherheitssysteme mit Airbags. Da die Unternehmensgründer privat leidenschaftliche Radsportler sind, lag es nahe, auch ein Fahrrad-Airbag-System im Rucksack-Format zu entwickeln, welches sie unter dem Markenlabel „MASE“ verkaufen.

„Minerva“ ist also der Hersteller, „MASE“ ist das Rucksack-Label, „AIRDING“ war das erste Rucksack-Modell. Und von „SAS-TEC“ stammt der in den Fusion-Modellen integrierte Rückenprotektor aus viskoelastischem Schaum.

Unter der Produktbezeichnung „MASE AIRDING“ differenziert sich das Variantenspektrum heute (2025) wie folgt:

Es gibt zwei Rucksack-Ausführungen:

  • Fusion = mit Stauraum
  • Compact = ohne Stauraum

Es gibt drei Airbag-Modelle:

  • AirRide (für Radfahrer mit Helm, mit Schulterschutz, wahlweise als Compact und Fusion)
  • AirTour (für Radfahrer mit Helm, ohne Schulterschutz, nur als Fusion, ideal für Rennrad und Wettkampf)
  • AirCruise (für Radfahrer ohne Helm, mit Schulterschutz, nur als Fusion).

 

Der Fusion AirRide Airbag Rucksack

MASE AIRDING Airbag RucksackDas uns überlassene Produkt ist ein Fusion AirRide, also ein Airbag-Rucksack mit zusätzlichem Stauraum und einem Rundum-Schutz für Helmtragende Radfahrer. Löst der Airbag aus, schützt er Gesicht, Halswirbelsäule, die Schultern samt den Schlüsselbeinen und die obere Hälfte des Oberkörpers.

Im Wesentlichen sind aber alle oben erwähnten Modelle von MASE gleich aufgebaut. Lediglich der Airbag ist mehr oder weniger komplex. Insofern nutzen wir im Folgenden hauptsächlich den übergeordneten Begriff „MASE AIRDING“, auch wenn es in konstruktiven Details Unterschiede zwischen dem Fusion AirRide und den anderen Modellen gibt.

 

Die Bedienungsanleitung

MASE AIRDING BedienungsanleitungDie mitgelieferte Bedienungsanleitung in deutscher Sprache vermittelt schon beim groben Durchblättern einen positiven Eindruck: 34 Seiten im DIN-A6-Format mit detaillierten Beschreibungen zu Aufbau, Funktion, Bedienung und Pflege – sauber strukturiert und mit anschaulichen, wenn auch kleinen Bildern versehen.

Das klingt nach viel Lesestoff, ist aber auch wichtig. Denn schon ein kleiner Fehler im Handling kann zur ungewollten Auslösung des Airbagsystems führen, was mindestens 50 Euro Ersatzteilkosten nach sich zieht.

Der Hersteller hat am Rucksack zusätzlich noch einen kleinen Anhänger mit QR-Code angebracht, über den sich die digitale Version der Bedienungsanleitung samt Erklär-Videos finden lässt. Auf einem großen Monitor oder gezoomt auf dem Handy sind dann auch die Details aus den Bildern besser zu erkennen, als in dem DIN A6 kleinen Heftchen. Sehr gut.

Die wichtigsten Anweisungen sind übrigens als „Quick Tipps“ auf der ersten Seite der Papierversion zusammengestellt. Sie vermitteln gleich vorweg eine Botschaft: Der Umgang mit diesem Airbag-Rucksack erfordert Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Soll heißen: erst alles lesen, dann alles üben und erst, wenn alle Handgriffe zur Routine geworden sind, den Airbag-Rucksack auf dem Fahrrad zum Einsatz bringen.

 

Funktionsweise des Airbag-Rucksacks

Herzstück des Rucksacks ist ein sensorgesteuertes Airbagsystem. Es beinhaltet die Sensorik samt Akku und Auslösesystem, eine auswechselbare CO²-Gaskartusche als Inflator und je nach Modell ein im Schnittmuster mehr oder weniger komplexer, wiederverwendbarer Airbag.

Die Sensorik erfasst quasi permanent (300-mal pro Sekunde) die Bewegungsmuster des Rucksacks bzw. Radfahrers und ist in der Lage, Sturz oder Überschlag des Radfahrers zu erkennen.

Werden die herstellerseitig einprogrammierten Auslösebedingungen erreicht, initiiert der Sensor das Aufblasen des Airbags binnen 150 Millisekunden. Dieser Airbag (je nach Modell zwischen 15 und 21 Litern Volumen) absorbiert dann einen großen Teil der Aufprall-Energie und schützt so die wichtigsten Bereiche an Kopf, Hals, Schulter und Oberkörper vor größeren Verletzungen.

Um abseits vom Fahrrad eine ungewollte Auslösung des Airbags zu vermeiden, wird das System per Aktivierungsschnalle ein- oder ausgeschaltet.

Der integrierte Akku versorgt den Sensor mit Strom und gewährleistet 25-30 Betriebsstunden. Aufgeladen wird er per USB-C-Ladekabel, die Ladezeit ist ca. zwei Stunden.

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Einsatzbereich des MASE AIRDING

Der Hersteller beschreibt sehr genau, für welchen Einsatzbereich der MASE AIRDING geeignet ist und wo die Grenzen liegen:

Er funktioniert bei allen „gemäßigten“ Radsportarten (Tour, Rennrad, City, MTB, Gravel, Trekking, Cargo, usw.) sowohl per Fahrrad, als auch per Pedelec und E-Bike.

Er ist nicht ausgelegt für extremes Mountainbiken, Downhill, BMX und Motorsport (Motorrad, Roller, Quad, Segway, usw.). Hier würde die Sensorik zu früh auslösen.

Er schützt nicht vor den Aufprallfolgen bei einem Auffahrunfall, weil hierbei keine Reaktionszeit für das Auslösesystem bleibt.

Der Temperatur-Einsatzbereich ist begrenzt auf 0-40 °C. Das bedeutet: Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann das Airbagsystem seinen Dienst versagen. Das ist schade, denn gerade winterliche Straßenverhältnisse führen zu einem erhöhten Sturzrisiko.

Der Airbag-Rucksack ist laut Hersteller zwar „regenwassergeschützt“, aber bei Starkregen und dauerhafter Beregnung würde ich das Produkt sicher nicht einsetzen. Die Feuchtigkeit könnte den Akku und die Elektronik im Sensor angreifen.

Der verbaute Akku muss geladen sein, sonst funktionieren Sensor und Auslösesystem nicht.

Herzschrittmacherpatienten könnten durch den in der Aktivierungsschnalle verbauten Dauermagneten Probleme bekommen. Gut, dass der Hersteller darauf hinweist.

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Die MASE App

Über den mitgelieferten QR-Code oder die Website von MASE findet man die MASE-App zum Download für iOS und Android. Die Nutzung dieser App ist nicht zwingend erforderlich, wird von MASE aber empfohlen. Darüber hinaus gibt es ein Jahr mehr Garantie und ein Freibier beim Besuch des Brand Store. Oans, zwoa, gsuffa! Das ist Bayern. Klasse!

Nach dem Download der App erfolgt die Registrierung. Hierfür gibt man Name, Vorname, E-Mail-Adresse und Passwort ein und erhält umgehend eine E-Mail mit Bestätigungslink.

Danach kannst du die App mit deinem MASE AIRDING verheiraten. Dazu benötigt die App Zugriff auf Bluetooth und GPS. Und am AIRDING muss die Aktivierungsschnalle geschlossen werden. Dass man den Inflator für die Verheiratung nicht eingebaut haben darf, erfahre ich erst aus der App. Besser wäre natürlich ein Hinweis dazu in der Bedienungsanleitung. Dann hätte ich den Inflator sicher erst nach der App-Einrichtung eingebaut.

Die Verheiratung an sich geht dann zügig: Die App scannt die Umgebung, findet deinen AIRDING und nach deiner Bestätigung sind Airbag-Rucksack und MASE App verheiratet.

Dann erscheint die Seriennummer deines AIRDING, die du optional durch einen individuellen Namen ersetzen kannst. Das macht sicher Sinn, wenn mehrere AIRDINGs z. B. innerhalb einer Familie per App verwaltet werden sollen. Zusätzlich wird die aktuell auf dem AIRDING installierte Softwareversion angezeigt.

Durch intuitive Piktogramme wirst du über den Ladezustand des Akkus und über den Zustand der Aktivierungsschnalle informiert. Alles sehr schlank gehalten. Hoffentlich bleibt das so in der Zukunft.

Um der Empfehlung von MASE zu folgen, den Ladezustand des verbauten Akkus stets zwischen 50 und 80 % zu halten, benötigt man diese App tatsächlich. Denn die Ladeanzeige am Airbagsystem beschränkt sich auf eine LED in der Aktivierungsschnalle.

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Einstellung der Trägergurte

MASE AIRDING TrägersystemDamit das Airbagsystem einwandfrei funktioniert, muss das Gurtsystem am Rucksack perfekt auf den jeweiligen Träger eingestellt werden. Dazu gibt es einen einstellbaren Hüftgurt mit Magnetschnalle, eine Aktivierungsschnalle auf Brusthöhe und für die weiblichen Träger eine Schultergurt-Verlängerung (Female Cup C+ Version).

Der Gurt mit der Aktivierungsschnalle lässt sich in der Höhe verstellen. Das geht etwas schwergängig, aber diese Einstellarbeit macht man ja nur einmal.

Kabelschlaufe am MASE AIRDING Airbag RucksackMit dem Hochschieben der Schnalle bildet das Verbindungskabel dann eine größere Schlaufe, an der man beim Aus- und Anziehen hängenbleiben könnte. Mit etwas Geduld schafft man es aber, das Kabel in den oberen Teil des Schulterträgers zurückzuschieben, bis das sichtbare Kabelteil wieder straff am Träger anliegt.

Für die „Parkposition“ schiebt man die Aktivierungsschnalle beidseitig unter ein schmales Gummiband. Diese Lösung ist smart, aber ich bin mal gespannt, wie lange das Gummiband seine Elastizität behält.

MASE AIRDING Hüftgurt-SchnalleDie Magnetschnalle am Hüftgurt ist sehr praktisch, aber man benötigt bei der ersten Begegnung mit dieser Konstruktion einige Sekunden, bis man den Mechanismus verstanden hat. Es birgt sogar die Gefahr, dass man diese Schnalle durch unsachgemäße Bedienung beschädigt, was gravierende Folgen hätte, weil das Trägersystem dann nicht mehr perfekt einstellbar wäre. Man muss beide Schnallenteile zueinander schieben, um die Schnalle zu öffnen. Hier wäre ein kleiner Hinweis in der Papier-Bedienungsanleitung schon im Kapitel „Inbetriebnahme“ hilfreich und nicht erst im Video über das Deaktivieren des Systems.

 

Der Tragekomfort des Airbag Rucksacks

Das gesamte Trägersystem (Schulterträger und Rückenpolster) ist sehr gut gepolstert und gewährleistet einen hohen Tragekomfort. Man nimmt das Gewicht (1,5 kg) nicht wirklich wahr. Aber man kommt unter dem AIRDING natürlich schneller ins Schwitzen als ohne Rucksack. Das ist eben unvermeidbar.

Das Öffnen und Schließen der Schnallen geht leicht und ohne nervige Fummelei. Das dürfte auch im Winter mit taub kalten Fingern oder mit dicken Handschuhen noch problemlos funktionieren.

Trageschlaufe und Protektor-FachEinzig und allein die Aufhängeschlaufe drückt im Nacken auf die empfindlichen Halswirbel, wenn man ohne Jacke unterwegs ist. Sie lässt sich aber nach dem Aufsetzen ohne große Verrenkungen leicht nach unten drücken, wo sie nicht mehr stört.

Der Hüftgurt verläuft ohne Fixierung durch die Schulterträger an deren unterem Ende. Die Schultergurte lassen sich unten also seitlich verschieben. Der Hüftgurt selbst ist nicht gepolstert und kann leicht drücken, wenn er zu eng eingestellt wurde. Zwar lässt sich der Gurt dann während der Fahrt per Hand etwas weiterstellen, aber je weiter man den Gurt stellt, desto mehr opfert man auch den festen Sitz des Airbag-Rucksacks.

Insbesondere bei sportlicher Fahrt oder Anstiegen bleibt mir da aber gar keine Wahl, weil sich der Brustkorb durch die intensivere Atmung dann stärker hebt und senkt. Ein elastischer, gepolsterter Hüftgurt wäre mir da lieber.

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Das Helmnetz

Helmnetz am MASE AIRDING Airbag RucksackDas Helmnetz ist in den Farben Schwarz und Neongelb lieferbar und lässt sich über vier Riemen einstellen. Die Fixierung des Helms ist etwas fummelig, und ich bin mir nie ganz sicher, ob der Helm an seinem Platz bleibt. Tatsächlich wäre mir persönlich hier ein elastisches Gumminetz lieber. Schon allein, weil ich solch ein Netz auch leicht für andere Utensilien, wie z. B. eine Regenjacke oder Gamaschen nutzen könnte.

Für den Ein- und Ausbau des Inflators sowie den Akku-Ladevorgang muss das Helmnetz auf einer Seite ausgehängt werden. Dazu sind die Schnallen seitlich offen. Nutzer, für die das Helmnetz vollständig entbehrlich ist, können es auch komplett aushängen. Das macht den Rucksack etwas leichter und lässt den mittig platzierten Reflexstreifen auf seiner vollen Länge in Erscheinung treten.

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Laden des Akkus

Auslösesystem im MASE AIRDINGUm an die Ladebuchse zu gelangen, muss man das Helmnetz einseitig aushängen oder etwas beiseiteschieben und den Reißverschluss unter dem Reflexstreifen öffnen. Dort schlägt man eine Abdecklasche zurück und hat Zugang zur Ladebuchse.

Der Ladevorgang lässt sich über die LED in der Aktivierungsschnalle verfolgen:

  • Rote LED leuchtet: Akku wird geladen
  • LED ist aus: Akku ist vollgeladen.

MASE AIRDING LadebetriebZum Laden legt man den Rucksack am besten mit der Innenseite flach auf den Boden (damit der USB-C-Stecker nicht versehentlich abgeknickt wird), zieht die Aktivierungsschnalle am linken Träger aus der Parkposition und legt sie so auf die Trägerinnenseite, dass man die LED im Blick hat (Bild).

Noch detaillierter klappt das Monitoring über die MASE App: Dort lässt sich der Ladezustand des Akkus in % ablesen. Und nur so kann man der Empfehlung von MASE folgen, den Ladezustand des Akkus nach einer erstmaligen Vollaufladung stets zwischen 50 und 80 % zu halten.

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Ein- und Ausbau des Airbag Inflators

Inflator montiert im MASE AIRDING Airbag RucksackDer Inflator beinhaltet die CO²-Gaskartusche und die Kontaktschnittstelle zur Auslöseeinheit.

Die Video-Anleitung von MASE erklärt, wie der Einbau funktioniert. Und es ist tatsächlich einfach und schnell erledigt.

QR-Code zur BedienungsanleitungAuf der Abdecklasche gleich unter dem Reißverschluss findet man auch wieder den QR-Code, der einen zur digitalen Bedienungsanleitung führt. Sehr benutzerfreundlich.

 

Inflator für MASE AIRDING Airbag RucksackEtwas achtsam muss man mit dem Inflator hantieren, sobald man die schwarze Schutzkappe entfernt hat. Denn die beiden filigranen Steckkontakte für die elektrische Verbindung dürfen nicht verbogen oder gar abgebrochen werden. Wie gut, dass es die Kontroll-LED auf der Aktivierungsschnalle gibt. Denn sie signalisiert, ob der Inflator korrekt montiert ist (grüne LED) oder nicht (rote LED). Apropos LED:

 

Die LED in der Aktivierungsschnalle

In der Aktivierungsschnalle ist eine LED integriert, die in Rot oder Grün leuchtet oder blinkt und damit in bestimmten Betriebszuständen (Laden, Aktivierung, usw.) anzeigt, ob alles in Ordnung ist oder nicht. Analog dazu findet sich in der Bedienungsanleitung eine Tabelle, in der sämtliche Betriebszustände der LED beschrieben und weiterführende Maßnahmen aufgeführt werden. Auch das gesamte Fehler-Management erschließt sich aus dieser Übersicht.

Ich fände es allerdings besser, wenn die LED auf der Oberkante der Schnalle platziert wäre. Dann wären die Lichtsignale der LED auch zu erkennen, ohne dass man per Hand die Schnalle zu den Augen schwenken muss.

Blinkt diese LED im Betrieb abwechselnd grün-rot, beträgt die Restkapazität des Akkus weniger als vier Stunden und MASE empfiehlt, vor einer Weiternutzung erst zu laden. An dieser Stelle wünsche ich mir ein akustisches Signal. Denn wer schaut auf einer längeren Ausfahrt schon regelmäßig auf diese LED, um nicht ungewollt in den Bereich einer Tiefentladung zu rutschen?!

Aktuell hilft aber sicher auch ein kurzer Blick in die MASE App. Dann weiß man schon vor der Ausfahrt, ob die verbleibende Akkuladung noch ausreicht. Und sicher bekommt man im Laufe der Zeit auch ein Gefühl für den notwendigen Mindest-Ladezustand für eine bestimmte Aktivierungszeitspanne.

 

Das Reißverschluss-System

Reißverschluss-Knotenpunkt untenReißverschlüsse an Rucksäcken sind nichts Neues. Auf-Zu-Fertig. Doch beim MASE AIRDING ist das etwas anders: Hier werden drei Reißverschlüsse im Kreuz miteinander kombiniert und bilden im Knotenpunkt die Soll-Öffnungsstelle für das Entfalten des Airbags. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Hut ab!

 

Reißverschluss-Knotenpunkt obenSo genial diese Konstruktion auch ist, so gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung der Reißverschluss-Zipper aber dann auch, sobald man den Airbag nach einer Auslösung wieder falten und hinter diesen Reißverschlüssen verpacken will: Man muss den Zipper quasi in die falsche Richtung ziehen und hat dann bis zum Erreichen der Knotenpunkte auf beiden Seiten des Zippers einen offenen Reißverschluss. Erst durch das Zurückziehen der Zipper bis in ihre Parkposition werden die betreffenden Reißverschlüsse dann verschlossen. Alles schön zu verfolgen in den Falt-Videos von MASE.

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Radfahren mit dem MASE AIRDING

Aktivierungsschnalle am Airbag RucksackDer Hersteller erwähnt es an jeder möglichen Stelle in seinen Anleitungen, und tatsächlich ist es der wichtigste Punkt im Umgang mit dem Airbag-Rucksack: Die Aktivierung des Systems per Schalle sollte erst erfolgen, wenn man schon auf dem Fahrrad sitzt. Analog dazu soll man das System deaktivieren, noch bevor man vom Fahrrad absteigt. Zu groß ist sonst das Risiko einer ungewollten Auslösung.

Daran muss man sich erst gewöhnen. Denn wie oft ist man als routinierter Radler in Gedanken und springt unbewusst aufs Rad und wieder herunter. Oder man hält mal eben am Bordstein und beugt sich herunter, um den langen Schnürsenkel seitlich in den Schuh zu schieben, bevor er sich im Pedal verheddert. All diese Bewegungsmuster könnten zur ungewollten Auslösung des Airbags führen.

Insbesondere, wenn man das Fahrrad nicht als reines Sportgerät, sondern alltäglich im urbanen Raum als Verkehrsmittel und für alle möglichen Besorgungen nutzt, ist die Gefahr ungewollter Auslösung nach meiner Einschätzung groß, solange diese Sorgfaltspflicht nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist.

 

Auslösung des Airbags bei Sturz

Wie sich im Falle von Sturz oder Überschlag der Airbag entfaltet, kann man sich in den Videos auf der Website von MASE (externer Link) sowohl in Echtzeit, als auch in Zeitlupe ansehen. Auch auf YouTube existieren einige Videos zum MASE AIRDING.

Und wenn das Airbagsystem bei uns auslösen sollte, werden wir an dieser Stelle unsere Erfahrungen schildern.

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Falten des Airbags

gefalteter Airbag im SchulterträgerWurde der Airbag ausgelöst, muss nicht nur ein neuer Inflator eingesetzt werden, sondern das gesamte Airbagsystem muss auch wieder gefaltet und in den Trägergurten bzw. im oberen Rucksackbereich verstaut werden. Wie das geht, zeigt MASE in Videos sehr anschaulich. Zu jedem Rucksack-Modell gibt es ein eigenes Video. So ist sichergestellt, dass beim Falten keine Fehler unterlaufen.

Wer kein Risiko eingehen möchte, kann das Falten auch als Service bei MASE kaufen. Kostet halt.

 

Der Ersatzinflator

Inflator und Airbag RucksackKam das Airbagsystem zur Auslösung, ist die CO²-Gaskartusche leer und der gesamte Inflator muss durch einen neuen Inflator ersetzt werden. MASE bietet hierfür zwei Varianten an:

  • Neuer Inflator kostet 100 Euro
  • Recycelter Inflator kostet 50 Euro.

Man kann sich zwar schnell denken, was mit „recycelt“ gemeint ist, aber eine kleine, vertrauensbildende Beschreibung würde nicht schaden. Sonst bleiben Fragen: Bringt ein Second-Hand-Inflator Nachteile mit sich? Was spricht für einen neuen Inflator? usw.

 

Der Stauraum im Airbag Rucksack

Die Fusion-Modelle von MASE stellen einen kleinen Stauraum im Rucksack bereit, der sich beim Modell Fusion-AirRide in drei Bereiche gliedert:

  • Links und rechts neben dem Inflator, zugänglich über den vertikalen Reißverschluss
  • Im unteren Teil des Rucksacks, zugänglich über den horizontalen Reißverschluss direkt über dem MASE-Label.

Airbag sichtbar im Stauraum linksTief unten im linken Stauraum kommt der gefaltete Airbag zum Vorschein. Da wäre mir wohler, wenn Stauraum und Airbag durch eine Stoffmembran voneinander getrennt wären. Denn wenn sich ein Gegenstand aus dem Stauraum zufällig ungewollt am Airbag verheddert, behindert das unter Umständen die freie Entfaltung des Airbags.

 

Trinkblasen-ready

Helmnetz-Befestigung und Trinkschlauch-FührungDer MASE AIRDING in der Fusion-Version (also mit Stauraum) hat Platz für eine Trinkblase. Dabei wird der Trinkbeutel rechts neben dem Inflator-Fach platziert und der Schlauch wird unten rechts aus dem Rucksack und durch eine verschiebbare Schnalle am Hüftgurt geführt. Das Mundstück lässt sich auf dem rechten Schultergurt per Gummiband fixieren. Die Verlegung der Schlauchführung nach unten ist erforderlich, um die Funktionalität des Airbagsystems nicht zu beeinträchtigen.

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Normen, Prüfungen und Zertifikate

Das Leistungsprofil des MASE AIRDING entspricht laut Herstelleraussage den Anforderungen aus der Prüfnorm CE EN 1621-2. Diese Norm beschreibt die Anforderungen an Rückenprotektoren im Motorradsport.

Zusätzlich wurden die verbauten Einzelkomponenten geprüft oder zertifiziert, wie folgt:

  • Elektronik: geprüft vom TÜV Straubing
  • Inflator: zertifiziert durch BAM (Bundesanstalt für Materialprüfung)
  • Schutzwirkung der Brust- und Hals-Airbags: geprüft vom TÜV Rheinland
  • Rückenprotektor: geprüft vom TÜV
  • Airbag-Arbeitswesten Opus und Skyvest von Minerva-AS: zertifiziert vom TÜV-SÜD

Der MASE AIRDING als Ganzes wurde nicht zertifiziert. Doch weil die oben erwähnten, funktionsrelevanten Einzelkomponenten und die Gesamt-Funktionalität des Airbagsystems schon eingehend geprüft und zum Teil zertifiziert wurden, kann man davon ausgehen, dass der MASE AIRDING solche Prüfungen ebenfalls erfolgreich bestehen würde.

Prüfungen und Zertifizierungen kosten schließlich Geld und würden das Produkt nur unnötig noch teurer machen, als es jetzt schon ist. Im Übrigen wollen wir ja sowieso Bürokratie abbauen. Also, basst scho!

 

Lebenserwartung und Nachhaltigkeit

Der MASE AIRDING ist nicht gerade preiswert. Da wünscht man sich als Käufer eine hohe Lebenserwartung. Eine Analyse:

Laut Hersteller ist die Haltbarkeit der CO²-Gaskartusche auf 5 Jahre begrenzt. MASE bietet aber den kostenfreien Austausch abgelaufener Gaskartuschen an.

Der verbaute Rückenprotektor hält nach Herstelleraussage 10 Jahre. Auch hier bietet MASE nach Ablauf der Zeit eine Kontaktaufnahme an, was vermuten lässt, dass auch diese Komponente kostengünstig ausgetauscht wird.

Dank dieser Kulanz hat der gesamte Airbag-Rucksack an sich praktisch unbegrenzte Haltbarkeit ohne zusätzliche Kosten.

Kam das Airbagsystem zum Einsatz (Sturz, Unfall, usw.), muss der Inflator durch einen neuen, vollen Inflator ersetzt werden. MASE bietet diesen Inflator neu (100 Euro) und recycelt (50 Euro) an. Das ist nicht zu teuer, wenn man den MASE AIRDING beispielsweise mit dem Airbag-Fahrradhelm von Hövding vergleicht. Denn das Hövding Airbagsystem ist nach einmaliger Auslösung tatsächlich ein Wegwerfartikel.

Und alleine die Tatsache, dass MASE sogar den Inflator als wiederverwendbare Komponente betrachtet und auch als solchen anbietet, zeigt, wie ernst es dem Hersteller mit der Nachhaltigkeit ist.

Um sicherzustellen, dass die verbaute Gaskartusche auch nach langer Zeit oder nach Einwirkung großer Hitze immer noch den vollen Gasdruck bereitstellt, empfiehlt MASE, den Inflator regelmäßig per Wiegen zu prüfen:

  • Voller Inflator wiegt 365 ± 3 Gramm
  • Leerer Inflator wiegt 292 ± 3 Gramm.

Der Airbag lässt sich nach einer Auslösung wieder falten. MASE liefert die Anleitung dazu per Video und bietet alternativ das Falten als kostenpflichtigen Service an. Außerdem empfiehlt MASE, nach 15-20 Auslöse-Ereignissen die Dichtheit des Airbags überprüfen zu lassen. Alleine diese Größenordnung (15-20 Stürze!) assoziiert eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit des Airbags.

Der Akku ist fest verbaut. Angaben über dessen Lebenserwartung (Anzahl der Ladezyklen) macht MASE nicht. Rechne ich für mich selber hoch (Fahrleistung 5000 km/a bei Durchschnittsgeschwindigkeit 15 km/h ergibt 333 h/a, bei 25 Betriebsstunden je Ladezyklus also 13-14 Ladezyklen/a), dürfte der Akku nicht durch häufiges Laden, sondern durch natürliche Alterung über der Zeit in die Knie gehen. Wann auch immer.

Zum Verschleiß der Reißverschlüsse: Die Airbag-relevanten Reißverschlüsse am MASE AIRDING werden nur selten betätigt (eben nur im Auslösefall und für die Rucksack-Reinigung). Dafür werden die Zipper aber ungewöhnlich stark gequält, weil sie beim Verstauen des gefalteten Airbags über die gesamte Länge einmalig gegen die vorgesehene Richtung gezogen werden müssen (siehe oben).

Die beiden Reißverschlüsse zum Stauraum werden allerdings häufiger genutzt und die betreffenden Zipper werden irgendwann verschlissen sein (in aller Regel verschleißt bei Reißverschlüssen nur der Zipper). Ob diese Zipper durch passende, neue ersetzt werden können, bezweifle ich (wegen der außergewöhnlichen Reißverschluss-Kreuzung). Wäre aber nicht so tragisch. Dann verzichtet man halt einfach auf den Stauraum und nutzt das System ausschließlich als Airbag weiter.

Fazit: Der MASE AIRDING ist ein nachhaltiges Produkt mit nahezu unbegrenzter Lebenserwartung. Das haben die Entwickler so gewollt und es passt perfekt in unsere Zeit.

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Reinigung, Transport und Lagerung

Trageschlaufe und Protektor-FachMASE empfiehlt für die Reinigung von Rucksack und Protektor eine Handwäsche bei max. 30 °C. An den Protektor kommt man über das Fach direkt unter der Trageschlaufe.

Für Transport und Lagerung muss die Brustschnalle deaktiviert und in Parkposition sein. Die Mitnahme des MASE AIRDING im Flugzeug ist laut IATA erlaubt, muss aber bei der betreffenden Fluglinie angemeldet werden.

Um eine Tiefentladung des verbauten Akkus zu vermeiden, wird empfohlen, einen Ladezustand zwischen 50 und 80 % anzustreben, was nur über die MASE App kontrolliert werden kann.

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Trügerische Sicherheit

Trägt man den Airbag-Rucksack beim Radfahren, überkommt einen schnell das verführerische Gefühl, dass einem jetzt ja nichts mehr passieren kann. Man wird mutiger, fährt unter Umständen gefährliche Manöver, wird leichtsinnig. Das ist riskant und kann böse Folgen haben. Denn Airbagsysteme können keinen Sturz verhindern. Sie können lediglich die aus Stürzen resultierende Verletzungsgefahr reduzieren.

Und so sollte dein Fahrstil weiterhin defensiv und umsichtig sein, damit es möglichst nie zum Sturz kommt und das Airbagsystem niemals auslösen muss. Ist auch viel preiswerter (siehe oben).

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Der Produktpreis des Airbag Rucksacks

Selbst das preiswerteste Modell des MASE AIRDING kostet schon um die 600 Euro. Das ist nicht gerade günstig und für viele Verbraucher ein klares Hemmnis, selbst wenn das System unbegrenzt wiederverwendbar ist.

Ob dieses Preisniveau tatsächlich gerechtfertigt ist oder nicht, steht aber gar nicht zur Debatte. Es ist vielmehr die Frage: Wie viel Geld ist dir deine Gesundheit wert? Verhindert der Airbag-Rucksack beispielsweise einen Knochenbruch im Schulter-, Hals-, oder Oberkörper-Bereich, dann sind 600-800 Euro eigentlich gut angelegtes Geld.

Und wenn du ohne zu zögern mehrere tausend Euro in ein nobles Fahrrad, Pedelec oder E-Bike investierst, dann sollte es an der persönlichen Schutzausrüstung nicht scheitern.

Darüber hinaus unterstützt du mit deinem Kauf ein mutiges Start-up, deutsche Innovationskraft sowie deutsche Arbeitsplätze. Und unser BIP steigt.

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Der Diebstahlschutz

Irgendwann hat es sich dann auch unter potenziellen Kriminellen herumgesprochen: Der MASE AIRDING ist hochwertig und begehrt. Und damit wird er zum Objekt der Begierde unter den organisierten Diebesbanden. Du solltest den Airbag-Rucksack also nie aus den Augen lassen. Das ist mindestens genauso wichtig, wie ein hochwertiges, sicheres Fahrradschloss.

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Umgang mit zwei Rucksäcken

Wer es gewöhnt ist, bei jeder Ausfahrt einen mittelgroßen Fahrradrucksack (z. B. für Flickzeug, Regenkleidung, kleine Einkäufe, usw.) dabei zu haben, kommt mit dem MASE AIRDING in der Fusion-Version in einen Konflikt. Denn diese Modelle bieten zwar etwas Stauraum, aber für einen kleinen Einkauf oder die Regenkleidung reicht das nicht.

Fahrradkorb und FahrradrucksackSolange man den größeren Rucksack dann bei der Fahrt auf dem Gepäckträger oder, wie ich, im Korb hinter dem Sattel deponiert hat, ist das kein Problem.

Doch sobald man unterwegs das Fahrrad verlässt und zu Fuß unterwegs ist, hat man plötzlich zwei Rucksäcke am Hals: den MASE AIRDING und seinen Fahrradrucksack.

Wer also auf seinen Ausfahrten mehr als nur Luftpumpe, Flickzeug, Geldbörse und zwei Müsliriegel mitnehmen will, sollte besser ein Compact-Modell wählen und deponiert den Airbag-Rucksack abseits vom Fahrrad in seinem „größeren“ Rucksack.

Ich persönlich helfe mir, indem ich an meinem Fahrradrucksack die Träger weiter einstelle und beide Rucksäcke übereinander trage. Sieht nicht besonders smart aus, aber ich habe die Hände frei.

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Unser Fazit zum MASE AIRDING Airbag

Der MASE AIRDING (externer Link) macht einen soliden, hochwertigen Eindruck, ist auf Langlebigkeit ausgelegt und er ist sein Geld wert. Dieses Produkt könnte ein Renner in der Szene werden. Er hat sogar Export-Potenzial.

Ortlieb, Rohloff, Riese & Müller, Schwalbe, SKS Germany, SQlab, Pinion … allesamt deutsche Erfolgsgeschichten im Radsport. Vielleicht ist MASE der nächste große Aufsteiger, über den die Fahrradwelt spricht. Wir sind gespannt und drücken die Daumen.

 

 

 

Haftungsausschluss

Unsere Ausführungen beziehen sich auf das Airbag-Modell Fusion AirRide, Stand 2025. Es ist nicht auszuschließen, dass der Hersteller an diesem Modell zukünftig Änderungen, Ergänzungen oder Optimierungen vornimmt. Auch kann es mehr oder weniger große Unterschiede bei Design, Funktionalität, Ausstattung und Bedienung zu den anderen Modellen des Herstellers geben.

Deshalb übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte dieses Beitrags. Sie dienen lediglich zu deiner Information. Für jeglichen Umgang mit dem MASE AIRDING Airbag-Rucksack sind ausschließlich die Bedienungsanleitungen, Bilder und Videos des Herstellers relevant.

 

 

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