Wat Tham Ta Pan in Thailand

Der Tempel Wat Tham Ta Pan

In Phang-Nga im Süden von Thailand, befindet sich ein sehr außergewöhnlicher buddhistischer Tempel: Wat Tham Ta Pan (eigentlich heißt er Wat Thomharpan Amphoemuand).

Himmel und Hölle

Tham Ta Pan bedeutet „Himmel und Hölle“. Und genau das ist auch das Motto, unter dem die einzelnen Elemente der Tempel-Anlage gestaltet wurden.

Hält man sich als frommer Buddhist an die buddhistischen Gebote (sie sind den 10 Geboten der Christen sehr ähnlich), dann erwartet einen nach dem Tod der Himmel. Sündigt man, wird man in der Hölle bestraft.

Der Weg zur Hölle

Der Weg zur Hölle führt auf dem Tempel-Gelände quasi durch einen übergroßen, begehbaren Naga (Drachen/Schlange). Läuft man durch den Schlund, dann wird es nach einigen Metern stockfinster. Halt wie in der Hölle. Der Weg windet sich kurvenreich durch den Leib des Nagas und nach ca. 100 Metern erreicht man das offene Ende des dunklen Tunnels. Dort befindet sich dann der Eingang zu einer Höhle, die man mit der eigenen Taschenlampe besichtigen kann. Der Weg in der Höhle führt über Brücken und ist ebenfalls spannend.

Die Hölle

Nahe bei dem Eingang zur Höhle gibt es einen großen Skulpturenpark, in dem in sehr anschaulicher Weise und mit reicher Detaillierung die Bestrafung in der Hölle (Naraka) dargestellt wurde. Es soll abschrecken und das tut es mit Sicherheit. Wer zu Alpträumen neigt, sollte sich diese Skulpturen besser nicht ansehen. Und Jugendfrei sind sie auch nicht.

(eine der wenigen „Sehenswürdigkeiten“, von denen ich bewusst keine Fotos anfertigen wollte)

Der Himmel

Der Weg in den Himmel führt quasi über eine lange, abenteuerlich steile und verwinkelte Treppe den Berghang hinauf zu einer Hütte mit kleiner Aussichts-Plattform. Dabei ist man auf dem gesamten Weg nach oben umgeben von dichtem Urwald-Dschungel. Von oben (dem Himmel) hat man dann einen sagenhaften Ausblick auf die einzigartige Karst-Felsenkulisse von Phang-Nga.

Der hinduistische Teil der Tempel-Anlage

An einer steilen Felswand im hinteren Teil der Anlage sind einige Hindu-Götter mit den ihnen zugeordneten heiligen Tieren als Skulpturen zwischen die Botanik platziert worden. Lord Ganesha mit der Ratte, die Göttin Durga auf dem Tiger, Lord Shiva mit der Kobra, der Kriegsgott Skanda mit dem Pfau, usw.

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