Wasser-Behälter auf Radreisen

Sobald man gemäßigte Klimazonen und hygienische Länder oder Gegenden verlässt, werden Wasser-Behälter auf Radreisen zu einem sehr wichtigen Thema. Unsere Tipps rund um das Thema Wasser-Behälter auf Radreisen und Wasser-Qualität:

Als Radler mit Gepäck hat man abseits ebener Strecken einen relativ hohen Trinkwasserbedarf, zusätzlich wird Wasser zum Kochen, Spülen und Waschen benötigt. Da kommen in heißen Regionen schnell 10 Liter Wasser-Bedarf und mehr pro Tag und Person zusammen. Kann man nicht an jeder Straßenecke auffüllen, wird schnell klar, warum Anzahl und Größe der Wasser-Behälter auf Radreisen so wichtig sind.

Trinkflaschen als Wasser-Behälter

Hier reden wir über die Trinkflaschen, die am Fahrrad-Rahmen per Flaschenhalter untergebracht werden. Üblich sind für normale Verhältnisse Halter mit 0,5 oder 0,7 Liter-Flaschen. Hier haben wir umgerüstet auf große 1,5 Liter-Flaschen und XXL-Flaschenhalter (BBB Fueltank XL sowie XLC PET Flaschenhalter), wo immer der Fahrradrahmen den Platz dafür hergab. Die eingelassenen Gewindebohrungen im Rahmen waren dabei öfter an der falschen als an der richtigen Stelle platziert. Geholfen haben wir uns dann mit Rohrschellen und Eigenbau-Lösungen. Das Ergebnis: 5 x 1,5 Liter und 2 x 0,75 Liter Flaschen-Kapazität in Summe an beiden Rädern, also für insgesamt 9 Liter Wasser. Das ist schon ganz ordentlich. Diese Kapazität nutzen wir natürlich nur im Bedarfsfall, sonst bleiben die nicht benötigten Flaschen halt leer, um nicht unnötig das Radgewicht zu erhöhen.

Ortlieb-Wasserbeutel als Wasser-Behälter

Am Zeltplatz kommen die praktischen Ortlieb-Wasserbeutel zum Einsatz. Sie sind leicht, klein verpackbar und nehmen je nach Größe 2, 4 oder 10 Liter Wasser auf. Sie haben einen Schraubverschluss mit Dichtung und einen Brauseaufsatz für die Nutzung als Felddusche. Die Innenbeschichtung ist lebensmittelecht. Die beidseitigen Tragegriffe haben mittlerweile einen Klickverschluss; das erleichtert das Aufhängen an einem Ast, wenn man den Wassersack zum Duschen verwendet. Zur Not eignen sich diese Wasserbeutel auch zum Wasser-Transport auf dem Rad, indem man sie halb gefüllt einfach auf die Packtaschen schnallt.

Wasser-Behälter für die Felddusche

Zum Duschen gibt es neben dem Wasserbeutel auch den Ortlieb-Wassersack mit 10 Liter Fassungsvermögen. Er hat eine große Öffnung zum Wassereinfüllen und einen Rollverschluss wie die Packsäcke. Damit kann man ihn gefüllt leicht tragen und man ist sehr flexibel beim Aufhängen in Duschhöhe. Der Sack ist aus schwarzem Material, das fördert die Erwärmung des eingefüllten Wassers durch die Sonneneinstrahlung und somit gibt es bei schönem Wetter sogar eine warme Dusche. Aber Achtung: die Innenbeschichtung ist hier nicht lebensmittelecht (im Gegensatz zu den Wasserbeuteln) und somit nicht für Trinkwasser geeignet.

Wasser-Qualität

Das viele Wasser nützt nicht viel, wenn es nicht sauber und entkeimt ist. Das gilt zumindest fürs Trinken und für die Zubereitung von Mahlzeiten. Da verrichtet ein Wasserfilter gute Dienste. Unser Favorit ist der Care Plus Sawyer Mini, nach unserer Meinung derzeit der beste mechanische Filter auf dem Markt.

Fazit zum Thema Wasser-Behälter auf Radreisen

Es ist beruhigend, auch für extreme Situationen ausreichend Wasser-Behälter mitzuführen, auch wenn man die volle Kapazität wohl eher selten benötigt. Aber leere Flaschen fallen nicht ins Gewicht und stören beim Radeln überhaupt nicht. Unverständlich bleibt für uns, dass der Rahmenbauer Intec bei der Position der Gewindebohrungen im M1-Rahmen nicht wirklich die XXL-Flaschenhalter im Blick hat.

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