Erneuerung unserer Kamera-Ausrüstung

Auf unserer Radreise durch Asien war plötzlich und völlig unerwartet die komplette Erneuerung unserer Kamera-Ausrüstung erforderlich. Wie es dazu kam und welche Turbulenzen das mit sich brachte, berichten wir in diesem Artikel.

Unsere Kamera-Ausrüstung zu Reise-Beginn

Wir sind auf unsere Radreise durch Asien mit folgender Kamera-Ausrüstung gestartet:

Als Kamera nutzten wir die Olympus my Tough 8000. Sie war robust, wasserdicht und passte in die Hosentasche. Damit war sie geeignet für Schnappschüsse, Unterwasser-Aufnahmen und widriges Wetter, was uns wichtiger war als die hohe Bild-Qualität einer klobigen Spiegel-Reflex-Kamera.

Als Internet-fähiges Handy nutzten wir das Smartphone Mobistel Cynus T2. Durch sein 5“-Display war die virtuelle Tastatur recht komfortabel zu bedienen und die 20 MP-Kamera machte erstaunlich gute Aufnahmen. Wir nutzten deren Fotos und Videos sehr komfortabel über WiFi für die sozialen Medien (Blog, YouTube, Twitter).

Was dann geschah …

Im Zeitraum Oktober/November 2016 änderte sich das Scheibchen-weise:

In Nepal verabschiedete sich unser Smartphone. Viele Anwendungen waren extrem langsam oder sogar unbrauchbar geworden. Wir kauften das Huawei Y3 ll mit 5 MP-Kamera als Ersatz. Ein Handy mit 8 oder mehr MP bei der Kamera war deutlich teurer und hätte unser Budget zu stark belastet. Für die sozialen Medien reichte die Foto-Qualität aber auch völlig aus.

In Indien wurde nur zwei Wochen später dann unsere Kamera samt 32-GB-Memory-Card gestohlen. Damit waren auch alle “hochwertigeren“ Fotos der letzten drei Wochen unwiederbringlich verloren. Denn wir hatten am 27.10. letztmalig den Inhalt der Memory-Card auf unsere externe Festplatte überspielt.

Der Neukauf einer Kamera zog sich über 10 Tage, weil wir erst in der Stadt Kolkata das geeignete Produkt vorfanden: die WiFi-fähige Canon PowerShot SX720. Diese Kamera passt ebenfalls gerade noch in die Hosentasche und schnitt im Test gegenüber der Konkurrenz überdurchschnittlich gut ab im Hinblick auf Bildqualität und Zoom.

Somit hatten wir jetzt ein neues Handy mit schlechter Kamera und eine neue Kamera für Fotos in deutlich besserer Qualität als bisher.

… und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, …

Mit diesem Komplett-Austausch unserer Kamera-Ausrüstung bot sich jetzt auch gleichzeitig ein neues Konzept zur Verwertung der Fotos an:
Fotos würden wir zukünftig nur noch mit der Canon schießen. Über die WiFi-Verbindung zwischen Kamera und Smartphone würden wir dann eine Auswahl an Fotos für Twitter und Co. auf das Handy kopieren. Das neue Handy würden wir zum Fotografieren wegen der schlechten Bild-Qualität gar nicht mehr einsetzen.

Die bittere Pille

Für die Zeit vom Ausfall des alten Smartphones am 17.10.16 bis zum Kauf der neuen Kamera am 17.11.16 ergab sich nun ein lückenhaftes Kuddel-Muddel an Fotos in unterschiedlicher Güte:

für einige Tage (18.10. – 11.11.) fotografieren wir mit dem neuen Smartphone. Doch deren Fotos waren extrem schlecht im Vergleich zum alten Handy. Für die Verwendung auf Twitter und Co. war die Qualität aber vollkommen ausreichend. Das änderte sich jedoch mir dem Verlust der Olympus am 07.11. schlagartig. Plötzlich war das Foto-Material aus dem neuen Handy das einzig verfügbare für die Zeitspanne von 27.10. bis zum 07.11., denn mit der Kamera verschwanden ja auch alle bisherigen Aufnahmen aus der Zeit von 27.10. bis zum 07.11..

Wir kauften dann am 11.11. eine neue Memory-Card für das alte Handy (die alte Memory-Card wurde ja im neuen Smartphone weiter genutzt, weil dort auch alle unsere Dokumente abgespeichert waren) und nutzten das alte Handy bis zum Neukauf der Canon weiterhin als Fotoapparat, denn dessen Bild-Qualität war ja deutlich besser als die des neuen Handys. Die neue Memory-Card konnten wir dann in der Canon weiter nutzten, denn nun hatte das alte Handy als Ersatz-Kamera ja ausgedient.

Unser Fazit

Für die drei Wochen vom 27.10. bis zum 11.11.16 haben wir nun leider nur mangelhaftes Foto-Material. Zum Glück lagen in dieser Zeitspanne keine Besichtigungs-Highlights in den bereisten Ländern Nepal und Indien. Somit hält sich der Verlust in Grenzen. Und wir sind uns sicher, dass diese Erneuerung unserer Kamera-Ausrüstung nicht die letzte sein wird: Witterung, Verschleiß und Stürze nagen permanent an den Geräten.

Wir sind gespannt, wie lange die aktuellen Geräte durchhalten, … wenn man sie uns denn lässt!

Unser Tutorial zum perfekten Reisefoto

Unsere Tipps zum Fotografieren auf Reisen findest Du im Artikel   Perfekte Reisefotos-ein Tutorial

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