Dänemark-Radreisen

Wir haben vier Dänemark-Radreisen unternommen, so gut hat uns das Land gefallen. Kurze Anfahrt aus der Heimat, wilde Nordseeküste, Inseln wie Fünen, Als, Langeland und Ærø und Naturlagerplätze mit Feuerstellen und Shelter (kleine offene Holzhütten zum Übernachten ohne Zelt). Das Gelände ist sehr flach und damit geeignet für Radreisen mit schwerer Last (z.B. einem Fahrradanhänger für den Nachwuchs).

Dänemark-Radreisen mit Kindern

Für Kinder ist es das Paradies: Sandstrand, Dünen, Radwege abseits der Straßen, abenteuerliche Lagerplätze und Spielplätze a la Legoland. Das echte Legoland in Billund ist übrigens auch für Erwachsene eine Reise wert.

Das Wetter auf unseren Dänemark-Radreisen

Mit dem Wetter hatten wir immer sehr viel Glück auf unseren Dänemark-Radreisen. Bei einer unserer Radreisen gab es die gesamten 3 Wochen lang keinen Tropfen Regen. Nur am letzten Tag auf den letzten! 2 km vor Ankunft am Auto erwischte uns ein Gewitter und es schüttete wie aus Eimern. … Shit happens!

Und einmal kam der Wind aus dem Inland Richtung Küste und brachte eine regelrechte Schwebfliegen-Plage mit, die uns nur noch das Radfahren mit geschlossenem Mund erlaubte.

Gefährliche Tiere auf unseren Dänemark-Radreisen

Gefährliche Tiere sind selten hier oben im Norden. Was aber keine Garantie darstellt: Ich bin im hohen Gras beinahe auf eine Kreuzotter (Foto) getreten. In unberührter Landschaft muss man eben immer aufpassen.

Die Dörfer auf unseren Dänemark-Radreisen

Und manches Dorf ist eine Sehenswürdigkeit: schiefe alte Fachwerkhäuser, enge Gassen, Fassaden in schillernden Farben und alte Stadtkerne. Alles wirkt sehr aufgeräumt und sauber.

Mühlen auf unseren Dänemark-Radreisen

So manche Mühle in Dänemark, wie die Sillerup Mühle, bietet ein Aktionsprogramm für Kinder: Aufziehen der Segel, Inbetriebsetzen der Mühle (wenn der Wind ausreichend stark ist), Mehl mahlen auf einem alten Mühlstein, Brotbacken im Steinofen und anschließender Verzehr in geselliger Runde. Wir hatten Glück, denn der Wind war an diesem Tag stark genug, die Mühle in Gang zu halten. Es war möglich, durch alle Stockwerke der Mühle zu steigen und das mächtige Zahnradgetriebe aus Holz in Aktion zu sehen und zu hören. Selten wird man so eindrucksvoll an altes Handwerk erinnert.

Die Landschaft auf unseren Dänemark-Radreisen

Fährt man die Westküste von Jütland (das dänische Festland) entlang, so findet man endlose Sandstrände, Achterbahn-artige Radwege in den Dünen, Felsenklippen und viele Seen und Wälder mit Naturpark-Charakter. Manchmal gibt es auch abenteuerliche Wegabschnitte in Dänemark.

Dünen auf unseren Dänemark-Radreisen

Auch in den Dünen gibt es so manche Sehenswürdigkeit. So besichtigten wir die Wanderdüne Rubjerg Knude bei Lønstrup mit dem vom Sand eingeschlossenen Leuchtturm. Wir stiegen per „Räuberleiter“ durch eine Luke in den alten Leuchtturm und konnten bis in das Lichthaus  emporgehen.

Museen auf unseren Dänemark-Radreisen

Viele originelle Museen und Ausstellungen finden sich in den dänischen Ortschaften. In der Regel ist Anfassen und Ausprobieren erlaubt; das ist besonders spannend bei Musikinstrumenten oder Fahrrädern.

Die Übernachtungen auf unseren Dänemark-Radreisen

Ein dänischer Naturlagerplatz bildet eine spannende, kindertaugliche Alternative zu den Campingplätzen und ist nur für Radreisende, Wanderer, Kanuten und Reiter zugänglich. Er bietet oft eine Feuerstelle und einen Unterstand mit trockenem Feuerholz. Und das begeistert nicht nur die Jugend: Grillwürstchen, Stockbrot, Stöcke schnitzen, Marshmallows grillen, …mmmh! Die Shelter laden zur Übernachtung ein, sind aber keine gute Wahl, wenn sich auf dem Platz abends Mücken tummeln. Das weiß man aber immer erst nach der Nacht. Daher wählten wir im Zweifel immer das Zelt als Schlafzimmer.

Fazit unserer Dänemark-Radreisen

Bisher haben wir Jütland und die Inseln Fünen, Als, Ærø und Langeland bereist. Damit haben wir noch lange nicht alles gesehen, was Dänemark zu bieten hat.  Da ist es gut möglich, dass wir wiederkommen werden, natürlich für eine Radreise.

2 Kommentare:

  1. Das klingt tol!
    Habt ihr einen guten Tipp für Naturlagerplätze? Die Internet-Recherche gestaltet sich bisweilen etwas müßig.
    Im August radel ich von Flensburg bis Gedser und möchte möglichst weder große Campingplätze ansteuern, noch von verärgerten Bauern verscheucht werden 😉

    • Geht in Dänemark in eine Tourist-Info und fragt nach dem Katalog „Overnating plaatse“ (so ähnlich heißt es). Da stehen alle Plätze drin.

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