Bretagne-Radreise

Eine Bretagne-Radreise ist ein Streifzug durch zerklüftete Felsenlandschaft und die französische Lebensart. Es gibt viel zu erleben: alte urige Dörfer, Menhire (Hinkelsteine), das Baguette, den Rotwein und die liebenswerten Bretonen. Uns hat die Bretagne so gut gefallen, dass wir zweimal mit den Fahrrädern und einmal mit dem Kajak unseren Urlaub hier verbrachten.

Die Halbinsel Quiberon

Auf der Halbinsel Quiberon im Süden der Bretagne führt ein sandiger Fußweg dicht an einer besonders sehenswerten, zerklüfteten Felsenkante entlang. Dieser Weg ist auch mit Rad und Gepäck gut fahrbar. Da ist ein intensives Landschaftserlebnis garantiert.

Die Vielseitigkeit an der Küste

Ein Fischerdorf nach dem anderen läd zur Besichtigung nicht nur der Häfen ein. Immer wieder wechselt das Landschaftsbild zwischen zerklüfteten Felsen, Dörfern und Sandstrand. Das macht eine Bretagne-Radreise sehr abwechslungsreich.

Zur französischen Lebensart gehört auch das gemütliche Essen im Restaurant. La menu aujourd´hui: des Moules. Auf einer Terrasse mit Meeresblick schmecken sie am besten, die Muscheln in Weißweinsauce.

Bunker aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg säumen im Norden der Bretagne noch sehr zahlreich die Küstenwege. Sie werden wohl als Mahnmal noch lange existieren.
Einige Franzosen sind uns Deutschen gegenüber noch sehr reserviert. Doch immer, wenn wir unsere französischen Sprachkenntnisse zum Einsatz bringen, dauert es nicht lange, und die anfängliche Distanz weicht einer übergroßen Herzlichkeit. Zudem sind die Franzosen begeisterte Radsportler. Und wenn wir von unserer Bretagne-Radreise erzählten, war das Interesse groß.

Cote de granit rose

Ein Küstenstreifen besonderer Schönheit ist die „Côte de granit rose“ im Norden: rosa gefärbter Granit säumt die ganze Küste in unterschiedlichsten Formen und Größen. Besonders lohnenswert ist hier eine Befahrung der Küste mit dem Kajak. Ansonsten laden die Felsformationen zum Klettern und Herumstreunen ein. Und das wohl bekannteste Haus der Bretagne steht ebenfalls hier.

Die Möwen gehören ebenso untrennbar zur Felsenküste wie das Meer. Sie haben ihre Nester in den Klippen und verlieren bei der Futtersuche schon mal die Scheu vor dem Menschen.

Auch findet man immer wieder alte Burgruinen und Festungen, die zur Besichtigung einladen, wie zum Beispiel Fort la Latte.

Fazit unserer Bretagne-Radreise

Dreimal bereisten wir diese reizvolle Gegend. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir noch eine Bretagne-Radreise unternehmen werden irgendwann.

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